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Modellierung (Fach) / 2.2 Prozessmodellierung in der Bundesverwaltung (Lektion)
2.2 Prozessmodellierung in der Bundesverwaltung
Diese Lektion wurde von Wizardinwar erstellt.
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- Konventionenhandbüchern ▪ Beschreibung der zu verwendenden Modellierungsnotationen ▪ Verringerung der Komplexität der Modellierungssprachen▪ Beschränkung der vielen Funktionen von Modellierungssoftware
- Grundsätze ordnungsmäßiger Modellierung (GoM) 1. Grundsatz der Richtigkeit,2. Grundsatz der Relevanz,3. Grundsatz der Wirtschaftlichkeit,4. Grundsatz der Klarheit,5. Grundsatz der Vergleichbarkeit,6. Grundsatz des systematischen Aufbaus.
- Ziele der GoM ▪ Verbesserung der Prozessmodellqualität,▪ Vermeidung von Fehlern, um später hohe Kosten zu vermeiden,▪ Orientierungsrahmen für Gestaltungsentscheidungen bei der Modellierung,▪ Integration von Prozessmodellen aus mehreren Organisationen.
- Grundsatz der Richtigkeit syntaktische Richtigkeit formale Korrektheit des Prozessmodells,regelkonforme Modellierung der Prozesse → Modellierungsregeln semantische Richtigkeit korrekte Wiedergabe der sachlogischen Gegebenheiten, Widerspruchsfreiheit, Konsens über den Inhalt
- Grundsatz der Relevanz „passender“ Realitätsausschnitt „richtiges“ Abstraktionsniveau
- Grundsatz der Wirtschaftlichkeit Nutzen der Prozessmodellierung : Kosten der Prozessmodellierung >=1
- Grundsatz der Klarheit Gewährleistung der Lesbarkeit, Anschaulichkeit und der Verständlichkeit der modellierten Prozesse:▪ adressatengerechte Modellierung▪ Einsatz von Hierarchisierungen▪ optimierte Layoutgestaltung (z. B. Minimierung der Anzahl an Kantenüberschneidungen)▪ Einsatz methodischer Filter
- Grundsatz der Vergleichbarkeit ▪ Erleichterung der Integration mehrerer Prozessmodelle▪ Überführbarkeit von Prozessdarstellungen, die mit einer Modellierungstechnik erstellt wurden, in eine Darstellung mit einer anderen Modellierungstechnik sicher stellen.
- Grundsatz des systematischen Aufbaus ▪ Einheitlichkeit des Aufbaus und den Bezeichnungen in unterschiedlichen Modellen, z.B. der OEs in Prozess- und Organisationsmodellen▪ insbesondere Gewährleistung sichtenübergreifenderKonsistenz (→ Sichten im ARIS-Haus)
- Business Process Model and Notation Zielsetzung Entwicklung einer Modellierungstechnik, die für verschiedene Akteure gleichermaßen verständlich und einfach zu lesen ist, aber auch in der Lage ist, die inhärente Komplexität von Geschäftsprozessen abzubilden
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- Business Process Model and Notation Ergebnis Geschäftsprozessdiagramme =Business Process Diagram (BPD) / BPMN-Diagram umfassen folgende Kategorien von Elementen: • flow objects („Ablaufelemente“)• connecting objects („Verbindungselemente“)• data („Datenobjekte“)• swim lanes („Schwimmbahnen“) • artifacts („Artefakte“)