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Mitarbeiter-und Teamfuehrung (Fach) / 01_10_Personalbeurteilung_Methoden (Lektion)
01_10_Personalbeurteilung_Methoden
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- 01. Durch welche 4 Faktoren werden die Beurteilungsmethoden für Mitarbeiter bestimmt? BeurteilungskriterienKriteriengewichtungBeurteilungsmaßstabVerteilungsvorgabe
- 02. Wie viele Beurteilungskriterien sollten verwendet werden? Vielfach werden in der Praxis deshalb vier bis 12 unterschiedliche Beurteilungskriterien genutzt. Grundsätzlich ist zu empfehlen, diesen Zahlenrahmen nicht ohne Weiteres auszudehnen.
- 03. Was sind 8 Beurteilungskriterien? Arbeitsqualität Selbstständigkeit Vielseitigkeit persönliche Effektivität kontinuierliches Lernen Führungverhalten Kostenbewusstsein Zusammenarbeit
- 04. Welche 2 Gewichtungsarten gibt es? Gewichtungsfaktoren, die jedem Beurteilungskriterium als Multiplikationsfaktor zugeordnet werden. Dadurch können Beurteilungskriterien z. B. mit doppeltem oder dreifachem Gewicht versehen werden. Der Anteilsausweis, bei dem durch die Benutzung von Prozentanteilen ebenfalls eine Gewichtung der Beurteilungskriterien erfolgen kann.
- 05. Was sind 3 Vor- und Nachteile der Kriteriengewichtung? Vorteile: Die Mitarbeiter werden ihr Leistungsverhalten nach den höher gewichteten Kriterien ausrichten. Das Verhalten wird damit steuerbar. Bei der Lohn- und Gehaltsfindung können diejenigen bevorzugt werden, die tatsächlich mehr zum Unternehmenserfolg beigetragen haben. Die Beurteilungsergebnisse können auf breitere Akzeptanz stoßen, wenn die Gewichtung den Wertvorstellungen der Mitarbeiter entspricht. Nachteile: Unterschiedliche Gewichtung kann zusätzlichen Konfliktstoff zwischen Beurteiler und Beurteiltem bieten. Bei Korrelation zwischen den Beurteilungskriterien kann die Gewichtung dazu führen, dass Kriterien zu stark in die Gesamtbeurteilung eingehen. Die Wirkung der Gewichtung kann absichtlich oder unbewusst aufgehoben werden, wenn höhergewichtete Kriterien durch Vorgesetzte strenger beurteilt werden als geringer gewichtete Kriterien.
- 06. Wozu dient der Beurteilungsmaßstab? Sollen durch ein Personalbeurteilungssystem nicht nur die Ergebnisse vergleichbar sein, sondern auch der persönliche, subjektive Einfluss der Beurteiler auf das Beurteilungsergebnis möglichst klein gehalten werden, bedarf es eines vorgegebenen Beurteilungsmaßstabes. Nur mit definierten Graduierungen ist es möglich, ein quantitatives Gesamturteil rechnerisch zu ermitteln.
- 07. Welche 4 Beurteilungsmaßstäbe gibt es? Das Skalenverfahren, bei dem für jedes Beurteilungskriterium eine Beurteilungsskala vorgegeben wird. Das kann eine allgemein gültige Beurteilungsskala für alle Kriterien sein. Es ist aber auch möglich, mit besonderen Skalen für jedes Kriterium zu arbeiten. Der Beurteiler hat bei der Beurteilung einen der vorgegebenen Skalenwerte anzukreuzen und auf diese Weise seine Beurteilung zu dokumentieren. Beim Rangordnungsverfahren werden für die einzelnen Beurteilungskriterien entsprechende Rangordnungen der Mitarbeiter gebildet. Es erfolgt, indem der zu beurteilende Mitarbeiter paarweise mit den anderen Mitarbeitern verglichen wird. Bei der Methode der kritischen Vorfälle werden zur Beurteilung der Mitarbeiter in einem festgelegten Zeitraum alle Vorfälle gesammelt, die durch den zu beurteilenden Mitarbeiter verursacht oder beeinflusst wurden: Negative Vorfälle u. Positive Vorfälle Das Vorgabevergleichsverfahren kann angewendet werden, wenn jedem Mitarbeiter quantitative Ziele vorgegeben sind. Somit ist die Beurteilung der Mitarbeiter an der Erreichung der anzustrebenden Ziele möglich. Die Beurteilungsstufen sind dabei i. d. R. Prozentangaben für die Zielerreichung. Ein Wert von 100 % bedeutet, dass das vorgegebene Ziel vollständig erreicht wurde. Entsprechend zeigen Werte unter 100 % ein Unterschreiten der vorgegebenen Ziele und Werte über 100 % eine Übererfüllung der anzustrebenden Ziele.
- 08. Was soll mit Verteilungsvorgabe erzielt werden? Um Verfälschungen des Beurteilungsergebnisses weitgehend auszuschließen, wird in einigen Personalbeurteilungssystemen die Verteilung der Beurteilungsergebnisse vorgegeben, sodass die Beurteiler weder zu nachsichtig, noch zu vorsichtig urteilen können.
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