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Apparative Diagnostik (Fach) / Infusion (Lektion)
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- Wofür steht der Begriff Infusion? infundere steht hier für das tropfenweise Eingießen von Flüssigkeit in den Patienten
- Wie erfolgt die Infusion meistens? intravenös
- Wie errechnet sich der Schlauchwiderstand? R= 9ln/Pie*r^4
- Welche Durchmesser haben die folgenden Filter: Partikelfilter, Bakterienfilter, Lipidfilter, Standard-Blutfilter und Mikrofilter? Partikelfilter → 5 µm, Bakterienfilter → 0,2 µm, Lipidfilter → 1,2 µm, Standard-Blutfilter → 200 µm, Mikrofilter → kleiner/gleich 40 µm
- Wofür steht der Begriff Infusion? tropenweise Eingießen von Flüsikeit in den Paitetn, Parenteral
- Welche Aufgaben erfüllt die Infusionstherapie? -> Ausgleichen von FLüssigkeit und Volumenverlust -> Regulierung des Wasser und Elektrolythaushaltes -> Regulierung des Säuren und BAsen Haushalten -> Deckung des Energie und Eiweiß bedarfes -> Versorgung mit BLut oder BLutersatzsotffen -> Gabe von Medikmaneten
- Wie erfolgt die Gabe der Infusion ? -> meistens IV -> Sleten Intra ateriell -> selten Subkutan -> in Speziealfällen auch druch die knochenmarkshöhle
- Wozu dient bei der Schwerkraftinfusion der sog. hydrostatische Druck? Um Wiederstände zu Überwinden (Schlauch, Hähne) und auch um die Gewünschte Fließgeschwindigkeit zu ereichen soiwe Gegendrücken entgegen zuwirken
- Von welchen Größen ist bei der der Schwerkraftinfusion der Schlauchwiderstand abhängig? - Druckdiffrenz am Schlauch/ Rohenden dP -Viskosität Länge des rohrs : l dem Radius des Rohrs: r
- Wie errechnet sich der Schlauchwiderstand? R= 8*l*n Pie*r4 L=Länge n = Viskosität r=radius R= Wiederstand Halbierung von r4 oder erhöhung, fürh beim Wiederstand auf das gleich um 16 fache. Verdopplung von L verdoppelt den Wiederstand Wieserstand ist propotional zur Viskosität
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- Welchen hydrostatischen Druck erzeugt eine Wassersäule von 1 m Höhe im Infusionsschlauch? (pwasser= 1000Kg/m^3= p=1000kg/m3*1m *9,81m/s2=9,81, Kp=9810Pa= 98,1 mbar
- Welche Änderungen beeinflussen die Schwerkraftinfusion nachteilig? ->jede Änderung der Höhendifferenz führt zu einer Abweichung des Volumenstroms ->kleinste Änderungen des Schlauchdurchmessers beeinflussen den Strömungswiderstand und damit den Volumenstrom ( !) besonderes Problem: bei geknickter Leitung• insbesondere auch keine Alarme• Infusionsgeschwindigkeit von 150 ml/h entspricht ca. 0.8 Tropfen/sist noch sinnvoll dosierbar.• bei 1 l/h nicht mehr z¨ahlbar/dosierbar da > 5 Tropfen/s
- Welche Komponenten benötigt man für ein Schwerkraftinfusionssystem? -> Infusionsbehälter -> Tropfkammer mit Einstechdorn und ff Filter am Boden der Kammer -> Verbindungsschlauch - aus transparenten Material -> Durchflussregeler (Rollklemmme, oder mechnanischer Durchfussregeler -> patienteseitiges genormter KEgelanschluss Katherer oder Verweilkanüle, optional: tropfnezähler
- Infusionsbehälter Glasflasche: Pro: -> gasdicht und chemisch inert, das bedeutet, sie reagiert chemisch nicht auf die Inhalte und ist somit fürr alle Arten von Infusionslösungen geeignet -> leichte Beurteilung des Inhaltes, da hoch-transparent, dieses Kriterium ist besonders wichtig zum Erkennen von Ausflockungen (es gibt auch gefärbte Flaschen fürr licht-empfindliche Inhalte) -> lange Lagerfähigkeit ->konstant groß, das heißt leicht zu bilanzieren (Füllmenge/Füllstand), da sich die Skala nicht veröndert _> Recycling ist mäglich Con: • zerbrechlich• Haarrissbildung (Kontaminationsgefahr)• muss beüftet werden• keine Druckinfusion mittels Druckmanschette m¨oglich• erhebliche Partikelbelastung• hohes Eigengewicht• zuätzlicher Aufhänger nötig• die Einstichstelle ist nicht per se steril und muss daher desinfiziertwerden
- Kunststofflasche, rund (Polyethylen) PRO: ->kein Leerlaufen des Infusionssystems, insbesondere der Tropfkammer da der Beutel kollabiert -> geringere Partikelbelastung gegen¨uber Glasflasche und PVC-Beutel->niedriges Gewicht, etwa das halbe Gewicht einer Glasflasche->unzerbrechlich -> enthält keine Weichmacher (r• lange Lagerfähigkeit Nachteile:• Belüftung des Systems zur vollständigen Entleerung erforderlich, die Flasche kollabiert nur langsam, Kontaminationsgefahr durch Belüftung (gr¨oßere Menge Luft im Beh¨altnis)• nicht für alle Lösungen geeignet• exakte Bilanzierung nicht möglich ohne Belüftung und bei kollabierter Flasche• Trübung: Kunststoff-Flaschen haben durch das Material bedingt eine geringe Trübung
- Infusionsbeutel PRO: • niedriges Gewicht• Leerlaufen der Tropfkammer nicht möglich• keine Belüftung notwendig• bei der Gabe von Zusätzen ist der Inhalt leicht zu durchmischen.• transparent (wichtig um eventuell Ausf¨allungen zu erkennen)• zwei getrennte Einstichstellen f¨ur Infusionsger¨at und Zugabe von Additiven• mechanisch flexibel, das heißt sie sind einfach f¨ur eine Druckinfusion zu verwenden. Nachteile (bei PVC-Infusionsbeuteln)• hohe Partikelbelastung• Belastung mit Weichmachern• erhöhte Gasdurchlässigkeit, daher nicht für alle Lösungen geeignet (Oxidationsgefahr). Bei zunehmender Temperatur und Lagerzeit besteht ein erheblicher Wasserverlust• bei der PVC-Beseitigung ergeben sich Umweltprobleme, so entsteht bei der Verbrennung unter anderem Salzs¨aure• starke Absorption von einer Vielzahl von Medikamenten
- In welchen Merkmalen unterscheiden sich die verschiedenen Infusionsbehälter? Gewicht, Umweltverträglichkeit, Notwendigkeit einer Belüftung, Kontaminationsgefahr, Zerbrechlichkeit, Eignung für Druckinfusion, chemische Verträglichkeit (Reaktion mit Inhaltsstoffen), T ransparenz
- Was ist bei der Beimischung von Fettlösungen in Mischbeuteln zu beachten? Fett sind kleine Tröpfchen in einer Trägerflüssikeit Herkömmlich Fitler mit einer Porenweite von 0,2 Mikrometer würden sofort Verstopen, Lipidfliter muss beutzt werden mit einer Porweite von1,2 mikro meter
- Welche Infusionsbestecke sind bei den verschiedenen Infusionsbehältern zu benutzen? Glasflaschen, Kunststoff-Flaschen, Mischbeutel werden mit den normalen Infusionsbestecken (scharfer, spitzer und langer Dorn) betrieben. Zur Benutzung von Infusions- und Bluttransfusionsbeuteln sollten wegen der Perforationsgefahr nur die speziellen Beutelinfusionsbestecke benutzt werden.
- Welche Durchmesser haben die folgenden Filter: Partikelfilter, Bakterienfilter, Lipidfilter, Standard-Blutfilter und Mikrofilter? Partikelfilter = 0,5 mikro Meter Bakterienfilter = o,2 mirko Meter Lipidfilter = 1,2 mikro meter Standard-Blutfilter = 200 Mikro MEter und Mikrofilter = kleiner 40 Mikro meter
- Warum spielt die Frage der Belüftung von Infusionsbehältern eine wichtige Rolle? Vermeidung von : -> Luftembolie -> Kontimination
- Was ist beim Einsatz von Blutfiltern zu beachten? Errythrozyten habe einen Durchmesser von 7 mikro meter, damit ist der kleinste Vorgeben Filter 10 mikro meter, diese Verstopfen aber schnell. Es ist für die entsprechende Transfusion immer ein passende Porenweite zu nehmen
- Welche Vorteile bieten Infusionspumpen gegenüber der Schwerkraftinfusion? der nötige Infusionsdruck erreicht wird, · eine vorgegebene (i.d.R. konstante) Förderrate eingehalten wird und · bei Störungen Alarme ausgelöst werden
- Welche Arbeitsprinzipien von Infusionspumpen für größere Volumenströmekennen Sie (nicht Infusionsspritzenpumpen für kleinere Volumenströme und Mengen)? Rollpumpen, Schieberperistaltik-, Membran- oder Kolbenpumpen
- Beschreiben Sie die Arbeitsweise einer Rollenperistaltikpumpe: Rollen auf einem Drehkreuz angeordnet sind laufen über einen in einem kreisförmigen Gehäuse liegenden Schlauch. Schlauchquerschnitt und Umdrehungszahl des Drehkreuzes bestimmen den Fluss oder Volumenstrom
- Beschreiben Sie die Arbeitsweise einer Schieberperistaltikpum Eine Reihe verschiebbarer Elemente % laut Hutten (11 - 13 Stück) wird über eine Nockenwelle angetrieben, so dass die Schieber in einer wellenförmigen Bewegung auf einen Schlauch drücken und so den Inhalt des Schlauchabschnittes weitertransportieren. Schlauchquerschnitt und Umdrehungszahl der Exzenterwelle bestimmen den Fluss oder Volumenstrom
- Welche Aufgaben erfüllt die Regelungs- und Überwachungseinheit der Infusionspumpen? Regelung und eine hiervon getrennte Überwachung des korrekten Motorlaufs (Umdrehungszahl z.B. per Lichtschranke) Auswertung von Sensorsignalen, wie · Luftsensor zur Detektion von Luftblasen (z.B. auch auf Ultraschallbasis da ) · Drucksensor zur Detektion und Vermeidung zu hoher Drücke · Sensoren zur Erkennung leerer Infusionsbehälter Abschalten der Pumpe bei Fehlern mit · akustischem uns optischem Alarm
- Membranpumpe Zewei Membran Kammeren Membrankammer 1 füllt sich bei geöffenten Füllventil und geschlossen Übergangsventil Schleißen des Füllventils Öffen Übergangsventil. Flüssigkeit wird in Kammer zwei gedrückt, Ausgangsventil geschlossen Im Nächsten Schirtt wird die Flüssikeit aus der Kammer druch das Ausgangsventil hinausgedrückt. Währenddessen Übergangsventil geschlossen, Flüllventil geöffent Der mittlere Fluss wird durch die Frequenz mit der die Stempel auf dieMembrankammern dr¨ucken und das (kleinere) Membrankammervolumenbestimmt.
- Kolbenpumpe Ein Zylinder wird durch den Sog des nach unten bewegten Kolbens beige¨offnetem Einlassventil und geschlossenem Auslassventil gef¨ullt und bei umgekehrtem ¨Offnungszustand der Ventile und umgekehrterKolbenbewegung durch das Auslassventil ausgedr¨uckt. Der mittlere Fluss wird durch die Frequenz der Kolbenbewegung und dasZylindervolumen bestimmt.
- Welchen Vorteil bieten sog. Infusionsspritzenpumpen (Perfusor)? Hohe Genauigkeit, auch bei der Dosierung kleinerer Mengen.
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- Beschreiben Sie das Funktionsprinzip einer Infusionsspritzenpumpe: Durch geschwindigkeitsgeregelte Bewegung des Spritzenkolbens wird ein gewünschter Volumenstrom abgegeben.
- Was versteht man unter einer Basalrate? Konstanter Volumenstorm mit geringer Föderrate
- Was versteht man unter einer Bolusanforderungi bei Infusionsspritzenpumpen? Zusätzlich z.B. auf Anforderung abgebbares, einstellbares Volumen (Bolus), das mit hoher Förderrate abgegeben wird (z.B. zusätzlicher Initialbolus zu Beginn der Infusion).
- Nennen Sie Beispiele für von Infusionspumpen auslösbare Alarme? • Verschlussalarm bei ungewolltem Verschluss/Verstopfung.• Alarm aufgrund von Druckerh¨ohung, dabei verschiedeneDruckgrenzen bis max. 1,5 bar einstellbar.• Alarm bei nicht korrekt sitzender Spritze• Alarm/Warnung bei F¨orderende• Vorwarnung vor F¨orderende• Vorwarnung wenn/bevor Akku/Batterie entladen
- Wofpür steht PCA Patientenkontrollierte Analgesie (PCA) ->Anforderung von Schmerzmitteldosen durch den Patienten ->Basalrate (kontinuierlicher F¨orderstrom) wird vorgegeben, aber der Patient kann einen Extrabolus anfordern: Arzt kann die Anforderung begrenzen, um eine überdosierung zu vermeiden:• Beantwortete Bolusanforderung = Patient hat Bolus erhalten• Unbeantwortete Bolusanforderung = Patient hat angeforderten Bolusnicht erhalten, da z.B. Wartezeit nicht abgelaufen
- Was wird durch die sog. Anlaufkurve einer Infusionsspritzenpumpe beschrieben? Die Anlaufkurve beschreibt die F¨orderrate als Funktion der Zeit f¨ur dieerste Stunde nach Start der Infusion. Erkennbar ist eine Anlaufverzögerung, d.h. der Patient erhält nicht unmittelbar nach Druck des Startknopfes sofort auch schon das Medikament.
- Einsatzbereiche von Infusionspumpen • OP, Intensivstation• Schmerzambulanz• onkologische Ambulanz• Rettungsdienst• Home-Care
- Was versteht man unter Parallelinfusionen und welche Gefahren sind damit verbunden? Infusionsflüssigkeiten aus mehreren Quellen über ein Y-Anschlussstück zusammengeführt werden, um über einen gemeinsamen Zugang am Patienten verabreichtwerde Beispiel 1: Wenn verschiedene Infusionsverfahren verwendet würden (z.B. Spritzenpumpen und Schwerkraftinfusion), könnte das Medikament aus Spritzenpumpe über das Y-Anschlussstück in die Flüssigkeitssäule der Schwerkraftinfusion gelangen (anstelle in den Patienten). Folge: Unterförderung des Medikamentes aus der Spritzenpumpe in den Patienten, aber nach Aufhebung des Problems Überförderung, weil dann das in den Schwerkraftinfusionszweig gelangte Medikametenvolumen zusätzlich verabreicht würde.
- Welche Größen und Daten werden bei der Infusionstherapie erfasst und ggf. gespeichert? der kumulierte Volumina und Wirkstoffmengen · der Bolusanforderungen (auch der des Patienten z.B. bei Schmerzbehandlung, vgl. PCA) · Erfassung abgegebener Alarme · Erfassung der Namen der Medikamente und Infusionslösungen (manuelle Eingabe oder z.B. per Barcodeleser)
- Was versteht man unter einem Pumpenmanagementsystem? Einen Dolmetscher zwischen den einzelnen Pumpen und dem zentralen Patienten Daten Management System.
- Welche weiteren Möglichkeiten besitzt ein sog. Fluid Management System? Der Bedside Communication Controller (BCC) ermöglicht darüber hinaus mittels Einheiten zur Protokollanpassung, sog. Device Communication Controller (DCC), die Integration z.B. von · Beatmungsgeräten · Dialysegeräten
- Welche Aufgaben erfüllt ein Bedside Communication Controller? Datenkonzentration aller Pumpenfuktionen an einem Bett i.a. mit Darstellung auf einem gemeinsamen größeren Display