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KLR (Fach) / KLR (Lektion)

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Diese Lektion wurde von BiBu_Denise erstellt.

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  • Drei Leistungstatbestände Absatzleistung – Erlös für die abgesetzten Leistungseinheiten (Absatzmenge x Erlös je Einheit) Bestandveränderung – Veränderung des Lagerbestandes des FE und UE – Der Verkauf aus dem Bestand schlägt sich im Erlös nieder. Eigenleistung – selbst erstelle Leistungen die eigenbetrieblich genutzt werden (Maschinen, Großreperaturen) Der Verkauf aus dem Bestand schlägt sich im Erlös nieder.
  • Neutraler Aufwand Aufwand ist zwar gegeben, aber nicht / nicht driket als Kosten zuerfassen z.B. Betriebszweckfremd (Spende, Privatnutzung von Gütern)periodenfremdAußerordentlich (einmalig, außergewöhnlich) z.B. Schadensfälle, Verkauf von Anlagevermögen unter Buchwert
  • Zweckaufwand und Grundkosten Zweckaufwand und Grundkosten stimmen in dem betriebsbezogenen Einsatz von Produktionsfaktoren überein. Im Zweckaufwand können aber auch Anteile enthalten sein die als Kosten in anderer Höhe zu erfassen sind.
  • Anderskosten / Zusatzkosten Bei den Anderskosten liegen für einen Sachverhalt sowohl Aufwand in der FiBu als auch Kosten in der KLR vor (z.B. kalk. und bilanzielle Abschreibungen) nur in anderer Höhe. Bei Zusatzkosten ist kein Aufwand in der FiBu gegeben, wohl aber Kosten in der KLR (z.B. kalk. Unternehmerlohn)
  • Opportunitätprinzip (Entschließungsprinzip) Damit ist die juristische Handlungsfreiheit innerhalb eines rechtlichen Rahmens gemeint. Es handelt sich um eine Ermessensentscheidung, solange nicht eine gesetzliche Regelung etwas anderes besagt.
  • Kalk. Kostenarten W – kalk. Wagniskosten A – kalk. AbschreibungM – kalk. MietenU – kalk. UnternehmerlohnZ – kalk. Zinsen
  • Kalk. Unternehmerlohn KG (GMBH, UG, AG) = Aufwand FiBu und Kosten KLR gleich Einzelunterhemer und Personengesellschaften (GbR, GmbH & Co. KG, OHG, KG) gibt es keine Geschäftsführergehälter die als Aufwand zu verrechnen sind, Viel mehr sind derartige Vergütungen als Privatentnahme zubuchen. (Quasi eine Entnahme auf den später festzustellenden Gewinn) Andersnutzenansatz – was wäre vergleichbar im Betrieb als angemessene Vergütung erreichbar Anderskostenansatz – was müsste für eine vergleichbare Arbeitskraft bezahlt werden. Nicht leicht zulösen. Hilfreich sind Verdienstanalysen von Banken und Kammern.
  • Unterschied bilanzielle und kalk. Abschreibungen Kalk. Abschreibungen sind ein Teil der KLR Die Bilanzielle Abschreibung ist Teil der FiBu und berechnet sich auf Basis der AK oder der Herstellungskosten
  • Kalk. Zinsen In der FiBu sind als Zinsaufwand die der Periode zuzurechnenden Zinsen des UN f. Fremdkapital zu erfassen. Dieser Aufwand ist für kalk. Zwecke ungeeignet, da Zinsen auch für nicht betriebszwecke gebundene Investitionen anfallen können und eine angemessene Verzinsung des EK nicht berücksichtigt wird.
  • Schema kalk. Zinsen Nicht abnutzbares AV + abnutzbares AV = betriebsnotwendiges AV + betriebsnotwendiges UV = betriebsnotwendiges Vermögen ./. Abzugskapital = betriebsnotwendiges Kapital X kalk. Zinssatz = kalk. Zinsen
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  • Kalk. Mieten Die kalk. Miete gehört zu den kalk. Kosten. Sie wird für eigene Räume, für die keine Miete an fremde Vermieter zu leisten ist (bzw. keine anderen, vergleichbaren Raumkosten wie Gebäudeabschreibungen anfallen), analog der ortüblichen Miete angesetzt. Warum? – ein Unternehmen, das Räume anmieten muss, erhält dafür eine Mietrechnung, die in der Buchhaltung verbucht wird und als Kostenbestandteil automatisch in der Kostenrechnung eingeht. Ist das UN hingegen Eigentümer der Räume und ist das Gebäude bereits vollständig abgeschrieben, gehen keine Raumkosten in die Kostenrechnung ein. Die kalk. Miete wird in dem Fall angesetzt, um diese Verzerrung der Kostensituation anzugleichen.
  • Kalk. Wagniskosten Kalk. Wagniskosten gehören zu den Einzelwagnissen – das heißt, sie stehen im unmittelbaren Bezug der im Betrieb erstellen Leistung. Nicht erfasst werden Risiken, die bereits anderweitig abdeckt sind, z.B. durch eine Versicherung Fertigungswagnisse (Fehlproduktion, GewährleistungenBestandswagnisse (Diebstahl oder Verderb)Anlagenwagnisse (Unfälle, KatastrophenVertriebswagnisse (Forderungsausfälle, Kursschwankungen)Sonstige Wagnisse (Sturm, Hagel, höhere Gewalt)
  • Auszahlung Einnahme Auszahlung - Abgang liquider Mittel Einzahlung – Zugang liquider Mittel
  • Ausgabe Einnahme Ausgabe – Abgang liquider Mittel                 Abnahme Forderungen                 Zunahme Verbindlichkeiten Einnahme – Zugang liquider Mittel                   Zugang Forderungen                   Abnahme Verbindlichkeiten
  • Aufwand Ertrag Aufwand – Werteverzehr des UN in einer bestimmten Periode Ertrag - Wertezuwachs
  • 3 Arten der Kostenauflösung Buchmäßige Kostenauflösung – tabellarische Darstellung der fixen und variablen Kosten Mathematische Kostenauflösung – immer dann anzuwenden, wenn f. mehrere Unterschiedliche Beschäftigungsgrade und mehrere unterschiedliche Gesamtkostengrößen angegeben sind und eine Aufteilung zunächst nicht erkennbar ist. Variatormethode – ist eine Kostenstruckturkennzahl. Gibt als Verhältniszahl den Anteil der variablen Kosten an. Erfahrungswerte Vergangenheit oder zukunftsorientiert f. Planungszwecke V0 = 0 % - V10 = 100 %, V6 = 60%, V5,35 = 53,5 %
  • Fixkostendegression / Fixkostendegressionseffekt Je mehr Stück produziert werden, desto geringer sind die Fixkosten pro Stück. Daher ist das Betriebsoptimum die Beschäftigung, bei der die geringsten durchschnittlichen Kosten pro Stück anfallen
  • Kapazität / Beschäftigung Kapazität: Leistung/Produktionsvermögen eines Betriebes - max. Kapazität - min. Kapazität - optimale Kapazität: dauerhaft erzielbar, hohes Produktivitätsniveau, wirtschaftlicher Umgang mit Produktionsfaktoren Beschäftigung: tatsächlich in Anspruch genommene Kapazität Beschäftigungsgrad= Beschäftigung/Kapazität
  • Sprungfixekosten Kostenremanenz Leerkosten Sprungfixekosten - Ein Sprung bei den fixen Kosten Kostenremanenz - Im Rahmen einer Kapazitätserweiterung werden zusätzliche Fixkosten aufgebaut. Sinkt dann die Beschäftigung, wird es immer schwerer und langsamer, diese Kosten abzubauen. Der Kostenrückgang hinkt hinter dem Beschäftigungsrückgang hinterher Es entstehen Leerkosten (= nicht genutzte fixe Kapazitätskosten) (Gegenteil von Nutzkosten) Leerkosten - wenn Kapazitäten nicht genutzt werden können, entstehen Leerkosten
  • Unterschied Ist, Normal und Plankosten Zeitlicher Faktor Istkosten: tatsächlich in der Periode angefallenen Kosten. Istmenge x Istpreis Normalkosten: normalerweise zu erwartenden Kosten einer Periode (häufig Durchschnittswerte) Plankosten: aufgrund von Erfahrungswerten unter Einbeziehung zukünftiger Entwicklungen festgelegt. Planmenge x Planpreis
  • Methoden der Verbrauchsmengenermittlung Skontrationsmethode: Bewertung des Verbrauchs anhand entnahmescheine Inventurmethode: Inventur zu Beginn und am Ende der PeriodeAnfangsbestand + Zugänge ./. Endbestand = Verbrauch Retrograde Methode: ausgehend von den produzierten Einheiten wird der Sollverbrauch hochgerechnet.
  • Substanzerhaltungsprinzip Betrieb muss in der Lage sein, aus seiner betrieblichen Tätigkeit heraus dauerhaft die Substanz des Betriebes zu erhalten. Langfristig müssen alle Kosten über die Leistungen abgedeckt werden
  • Werteverzehr Wertezufluss Werteverzehr = Aufwendungen (Löhne, Mieten, Rohstoffe Wertezufluss = Umsatzerlöse / Bestandsmehrung / Erträge
  • Was versteht man unter der Kostenverrechnung Nach dem Erfassen der Kosten muss man diese Kosten auf die Leistungseinheiten als Kostenträger verteilen bzw. verrechnen. Das nennt man Kostenrechnung. Diese kalk. Kosten pro Leistungseinheit können z.B. als Grundlage für die Preisfestsetzung genutzt werden.
  • Was versteht man unter dem Verursachungsprinzip Das Verursachungsprinzip bedeutet das Kosten derjenigen Leistung (als Kostenträger) zugerechnet werden sollen, die sie auch tatsächlich verursacht haben. In vielen Fällen ist das möglich und in vielen aber auch nicht.
  • Verrechnungsverfahren / Prinzipien -Durchschnittswertprinzip - Proportionalitätsprinzip
  • Durchschnittswertprinzip d.h. die gleichmäßige bzw. durchschnittliche Verteilung / Verrechnung der Kosten relevante Kosten : relevante Menge
  • Proportionalitätsprinzip Das Proportionalitätsprinzip sagt aus, dass jedem Kostenträger und jeder Kostenstelle nur diejenigen Kosten zuzurechnen sind, die hier entstanden sind bzw. hier verursacht wurden. Diese Verteilung ist nur teilweise bei den variablen Kosten möglich, nicht jedoch bei den fixen Kosten.
  • 4 Kalkulationsmethoden / Verfahren Verfahren - Einzelproduktfertigung -> Divisonskalk. - Sortenfertigung -> Äquivalenzziffernrechnung /-kalkulation - Mehrproduktfertigung -> Zuschlagskalk. - Handel -> Handelskalk.
  • Divisionskalkulation Die Divisonskalk. besagt, dass die Kostenkalk. pro Leistungseinheit rechnerisch mittels Divison durchzuführen ist Kosten gesamt : Leistungseinheit gesamt = Kosten pro Leistungseinheit Einstufig -> nur bei Produktionsverfahren ohne Lagerhaltung oder Eigenleistung möglich    Kosten Gesamt : Leistungseinheit Gesamt = Kosten pro Leistungseinheit Mehrstufig -> wenn fertige oder teilfertige Leistungen auf Lager gehen. Schwund, Abraum und weitere Lagerzugänge müssen berücksichtigt werden.
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  • Arbeitsschritte Äquivalenzziffernrechnung Arbeitsschritte Äquivalenzziffernrechnung  1 Bestimmung der ÄZ für alle Sorten 2 Produktionsmenge x ÄZ = Umrechnungszahl 3 Gesamtkosten pro Periode : Summe Umrechnungszahl = Stückkosten Hauptsorte 4 Stückkosten HS : ÄZ = Stückkosten übrige Sorten 5 Stückkosten x Produktionsmenge = Selbstkosten der jeweiligen Sorte
  • Äquivalenzziffernrechnung Die Äquivalenzziffernrechnung  wird bei einfachen Fällen der Sortenfertigung angewandt. Die Produkte sind sich von der Art sehr ähnlich, unterscheiden sich aber in gewissen sachlichen Eigenschaften z.B Flaschen (0,33, 0,5, 0,75 oder 1 L), Steine usw. Es gibt 3 Arten der Äquivalenzziffernrechnung  Einstufige Äquivalenzziffernrechnung  mehrstufige Äquivalenzziffernrechnung - mehrere Kostenarten kombinierte Äquivalenzziffernrechnung - z.B. 2 Kostentelationen zu 1 Gesamtkostengröße        In derartigen Fällen sind die Kostenrealitionen durch Multiplikation zu einer gemeinsamen Kostenrealiton zukombinieren.
  • Kosten- und Leistungsrechnung (KLR) Die Kosten- und Leistungsrechnung (KLR) ist eine Leistungsaufstellung, die sich – im Gegensatz zur klassischen Buchhaltung – auf die innerbetrieblichen Kosten bezieht. Das können zum Beispiel Kosten durch Ressourcen sein, die entstehen, wenn verschiedene Produkte produziert werden.
  • Ziel der Kosten- und Leistungsrechnung? Diese Kosten- und Leistungsrechnung hat den Zweck, genau zu definieren, wo die bestimmten Kosten anfallen und wie diese optimiert werden können. Das können zum Beispiel Kosten für das Personal sein oder für die nötigen Maschinen. Wenn genau definiert wird, wo die Kosten oder womöglich überschüssige Kosten entstehen, dann ist dies ein Bereich, der durch neue Ansätze vom Unternehmer optimiert werden kann.
  • 3 Grundaspekten der KLR 1. Den Kostenarten: Hierbei ist dieser Begriff selbsterklärend, da die Art der Kosten, je nach Typ und Bereich des Unternehmens in verschiedene Kategorien unterteilt werden kann.2. Dem Kostenträger: Der Kostenträger ist die Dienstleistung oder das Produkt, welches im Unternehmen angeboten wird.3. Den Kostenstellen: Die Kostenstellen sind die definierten Orte und Bereiche im Unternehmen, wo die gewissen Kosten entstehen.
  • Maschinenstundensatzrechnung / Zuschlagskalkulation Die Maschinenstundensatzrechnung ist Teil der Kostenträgerstückrechnung und eine alternative Form der Zuschlagskalkulation . Sie eignet sich insbesondere für Unternehmen, deren Produkte größtenteils maschinell hergestellt werden. Ziel der Berechnung des Maschinenstundensatzes ist die Kostenermittlung einer Stunde Maschinenlaufzeit. Dabei sollen allerdings nur maschinenabhängige Kosten, also die Fertigungsgemeinkosten berücksichtigt werden. Fertigungslöhne werden dahingegen außen vor gelassen Stell dir vor, du bist der Besitzer einer Produktionsfirma für Schuhe. Dafür benötigst du Maschinen, die die einzelnen Bestandteile der Schuhe herstellen und verkleben. Mithilfe der Maschinenstundensatzrechnung kannst du nun bestimmen, bei welcher Höhe deine Kosten pro Stunde Laufzeit pro Maschine liegen. Dieser Maschinenstundensatz kann dann in einem nächsten Schritt in die Preiskalkulation für ein hergestelltes Produkt einberechnet werden.
  • BAB (Betriebsabrechnungsbogen) Der Betriebsabrechnungsbogen (BAB) ist ein abrechnungstechnisches Hilfsmittel der innerbetrieblichen Leistungsverrechnung von kleineren und mittleren Unternehmen. Mittels des BAB werden die anfallenden Einzelkosten erfasst und die Gemeinkosten sinnvoll auf die einzelnen Endkostenstellen verteilt.  
  • Einzelkosten / Gemeinkosten Einzelkosten sind jene Kosten, die einem einzelnen Kostenträger (Produkt) direkt zuordenbar sind. Beispielsweise bei Materialkosten oder Löhnen, die nur für ein konkretes Produkt eingesetzt werden, spricht man von Einzelkosten. Die Gemeinkosten bezeichnen jene Kosten, die man nicht direkt einem speziellen Produkt (Kostenträger) zurechnen kann. Das „Gemein“ im Namen steht dabei für „gemeinsam“. Denn die Ressourcen, für die diese Kosten angefallen sind, wurden für alle Produkte genutzt. So können etwa Stromkosten nicht direkt einem einzelnen Produkt oder einer Kostenstelle zugeordnet werden und es handelt sich dabei um Gemeinkosten
  • kumulative Zuschlagskalkulation Liegen Einzelkosten und Gemeinkosten nur als kumulative Größe zur Verfügung, ergibt sich nur ein einziger Zuschlagssatz zur Verteilung der Gemeinkosten -> oft vorzufinden bei Warenkalkulation in Handelsbetrieben(Handlungskostenzuschlag). Der dann vorliegende Zuschlagssatz gilt dann für alle Waren -> ziemlich undifferenziertes Verfahren! Grundsätzlich gilt: Gesamte Gemeinkosten : gesamte Einzelkosten=Gemeinkostenzuschlagssatz! Dieser Zuschlagssatz wird dann auf die angenommene Einzelkosten gerechnet womit dann die gesamten Stückkosten errechnet worden sind!
  • Differenzierende Zuschlagskalkulation Bei der differenzierenden Zuschlagskalkulation werden unterschiedliche Arten von Gemeinkosten unterschiedlich zugeschlagen. Man ermittelt z.B. für die Materialkosten einen anderen Zuschlagsatz als für die Fertigungskosten. Die differenzierende Zuschlagskalkulation wird nach folgendem Schema gerechnet: Materialeinzelkosten MEK+ Materialgemeinkosten MGK (=ZS MK · MEK)+ Fertigungseinzelkosten FEK+ Fertigungsgemeinkosten  FGK (=ZS FK · FEK)+ Sondereinzelkosten der Fertigung SEKF= Herstellkosten HK+ Verwaltungsgemeinkosten VwGK (=ZS VW · HK)+ Vertriebsgemeinkosten VtGK (=ZS VT · HK)+ Sondereinzelkosten des Vertriebs SEKV= Selbstkosten SK
  • innerbetrieblichen Leistungsverrechnung Stufenleiterverfahren (= Treppenverfahren),Anbauverfahren (= Blockverfahren),mathematisches Verfahren (= Gleichungsverfahren),Kostenstellenausgleichsverfahren