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Agrartechnik (Fach) / Pflanzenschutz (Lektion)
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- Was sind indirekte Pflanzenschutzmaßnahmen? Bodenpflege Anbautechnik (Fruchtfolge)
- Was sind direkte Pflanzenschutzmaßnahmen? chemischer PS mechanischer PS biotechnischer PS thermischer PS
- Generelle Anforderungen an die Pflanzenschutztechnik - hoher Wirkungsgrad - hohe Schlagkraft - Boden- und pflanzenschonend, geringer Abdrift - geringer Wasseraufwand - genaue Längs- und Querverteilung - Minderung von Nachtropfen der Düsen und Restmengen - Einsatz computergestützter Verfahren zur Steuerung der Ausbringmengen
- Jeweils zwei ökonomische, produktionstechnische und ökologische Anforderungen an den CHEMISCHEN Pflanzenschutz ökonomisch: - Senkung Produktionskosten - Arbeitserleichterung produktionstechnisch - Sicherung und Steigerung der Nahrungsmittelproduktion - Qualitätssicherung (- Anwenderschutz) ökologisch: - Schonung von Nützlingen - Erhalt Lebensraum (- Vermeidung von Rückständen in Nahrungsmitteln)
- Was sind die standard Applikationsverfahren bei der Düngerausbringung? Für welche Düngerform wird welches benutzt? flüssig: - spritzen - sprühen - nebeln fest: - stäuben - streuen
- Physikalische Effekte beim Ausbringen von PSM - Temperatur und Luftfeuchtigkeit beeinflussen das Volumen - Blattstellung, Oberflächenbeschaffenheit, Benetzungseigenschaften beeinflussen das Haften - Tropfen unter 100μm sind stark Abdrift gefährdet
- Einflussfaktoren chemischer PS-verfahren - physikalische Eigenschaften der PFlanze - Düsenart - Umwelteinflüsse - Gerätebauart - Wirkstoff - Drift - Verdunsten - Bodenwirkung
- Was ist der Vorteil von Anti-Drift- Düsen? - weniger Abdrift - Verminderung Feintropfenanteil durch Zusatz von Vorzerstäuber der die Dosierung übernimmt, Düsenschlitz hat nur noch Aufgabe der Zerstäubung
- Vorteil von Injektordüsen - größere Tropfen, weniger abdrift - bessere Benetzung - durch zusätzliches ansaugen von Luft - großtropfiger als Anti Drift
- Berechnung Pumpenförderleistung einer Ps-spritze mit hydraluschem Rühwerk (Übung) 1. Flächenleistung der Spritze: FL = Ab * v [ha/h] 2. Umrechnen in min/ha 3. Ausbringmenge / x min/ha 4. notwendige Rühleistung 5% von Behälterinhalt 1000* 0,05 = y x + y = Pumpenförderleistung l/min
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- Wie berchnet man die Ausbringenge bei ganzflächiger Ausbringung wenn Einzeldüsenausstoß gegeben mA = QD * iDüse * 600 / bA * vA [l / ha] QD = Einzeldüsenausstoß l/min iDüse = Düsenanzahl bzw bA/ 0,5 (alle 50cm sitzt eine Düse)
- Auf welche drei Länder verteilt sich der Großteil des Pflanzenschutzmarktes? - Asien - Lateinamerika - EU
- Welche Wirkstoffgruppen haben den stärksten Umsatz? 1. inerte Gase zum Vorratsschutz 2. Herbizide 3. Fungizide
- Teilchengröße --> Applikationsverfahren Spritzen: >150 μm (I, A, F, H) sprühen 50-150 μm (F, I, A) nebeln <50 μm (I, A) stäuben: 3-50 μm (I) streuen 60-5000 μm
- Vorteile und Nachteile Spritzen + Anwenderschutz + gute Durchdringung + große Flächenleistung + einfach - hoher Wasserbedarf - hohe Kosten - hohe Abtropfverluste
- Voreile und Nachteile Sprühen + wenig Wasser nötig + gute Haftbarkeit + große FL - umweltbedenklich - hohe Kenntnis und Dosierung - windempfindlich
- Nenne 3 Anbauformen von PS-Spritzen - Anbauspritze - Aufbauspritze - Selbstfahrer
- Nenne die unterschiedlichen Spritzenreinigungsarten und die Voraussetzungen Zwischenreinigung = vor erneuter Wiederbefüllung Hauptreinigug = bei Mittelwechsel oder nach längerer Pause Voraussetzung: - Frischwassertank gefüllt - Spritzdruck an Düsen muss um 1 bar abfallen/ Brühtank leer
- Vorgehensweise Spritzeninnenreinigung 1/3 des Frischwassertanks über die Innenreinigungsdüsen in den Brühtank Restbrühe ausbringen bei Hauptinnenreinigung diesen Vorgang 2x wiederholen
- Ansprüche an die Pumpe - korrosionssicher - frostsicher - pulsationsarm
- Bennennen Sie die 4 Bauarten von Pumpen Hubkolbenpumpe Membranpumpen Kolbenmembranpumpe Zentrifugal-/ KReiselpumpe
- Welche Düsenart eignet sich für - Reihenkulturen - pflanzennahe Ausbringung - Band/ Flächenapllikation? Reihenkulturen: Hohlkegeldüsen Pflanzennah: Vollkegeldüsen Band/ Fläche: Flachstrahldüsen
- Vorteile und Nachteile sehr feiner - mittlerer Tropfen 150 -350μm + wenig Wasser + gute Benetzung + günstig - Abdrift - Durchdringung - schnelle Verdunstung
- Vor und Nachteile mittlerer bis grober Tropfen 350-400mikrometer + stabile Flugbahn + gute Durchdringung + gute Bedeckung - teuer - Abrollen