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Deutsch (Fach) / Lesen - mit Texten und Medien umgehen (Lektion)
Kompetenzbereich " Lesen - mit Texten und Medien umgehen"
Diese Lektion wurde von M8thyjay erstellt.
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- Teilkompetenzen des Lernbereichs Lesetechniken - und Strategien anwenden Literarische Texte verstehen und nutzen Pragmatische Texte verstehen und nutzen Weitere Medien verstehen und nutzen Methoden und Arbeitsweisen
- Lesetechniken - und Strategien anwenden Verschiedene Lesetechniken beherrschen Verfahren der Textestukturierung
- Literarische Texte verstehen und nutzen Spektrum an Werken und Autoren kennen epische, lyrische, dramatische Texte unterscheiden Zusammenhänge zwischen Text, Entstehungszeit und Leben der Autoren herstellen zentrale Inhalte erschließen Fachbegriffe zur Erschließung von Literatur kennen eigene Deutungen des Textes entwickeln
- Pragmatische Texte verstehen und nutzen Verschiedene Textfunktionen und Textsroten unterscheiden Informationen zielgerichtet entnehmen Intentionen des Textes erkennen begründete Schlussfolgerungen ziehen
- Weitere Medien verstehen und nutzen - Informations- und Unterhaltungsfunktion unterscheiden - medienspezifische Formen kennen: z.B. Print und Online - Zeitungen, Infotainment, Hypertexte, Werbekommunikation, Film - Intentionen und Wirkungen erkennen und bewerten - wesentliche Darstellungsmittel kennen und deren Wirkungen einschätzen - zwischen eigentlicher Wirklichkeit und virtuellen Welten in Medien unterscheiden: z.B. Fernsehserien, Computerspiele - Informationsmögichkeiten nutzen: z.B. Informationen zu einem Thema/ Problem in unterschiedlichen Medien suchen, vergleichen, auswählen und bewerten ( Suchstrategien), - Medien zur Präsentation und ästhetischen Produktion nutzen
- Lesen - eine Definition "Lesen ist ein höchst komplexer Vorgang der Bedeutungsentnahme, der aus mehreren Teilprozessen besteht" ( Pisa 200)
- Eine Definition der Lesekompetenz Lesekompetenz heißt, geschriebene Texte zu verstehen, zu nutzen udn über sie zu reflektieren, um eigene Ziele zu erreichen, das eigene Wissen und Potential weiterzuentwickeln und am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen PISA 2000
- Wandel der Sichtweise von Lesen Früher sah man Lesen als Kulturtechnik, die der SuS zu erlernen hat. Später als Sinnentnahme. Heutzutage sieht die Deutschdidaktik Lesen als eine (Re) Konstruktion von Sinn Spinner 2006
- Grundbegriffe Kognitionspsychologischer Textverstehenstheorien 3 Ebenen der Textrepräsentation nach Walter Kirsch 1996 Textoberflächenstruktur ( Wörtliche Formulierung wird am schnellsten vergessen) Textbasis ( Repräsentation des Inhaltes ( der semantischen Bedeutung)) Situationsmodell (abstrahiertes Verstehen, bei dem Vorwissen und Textgehalt integriert werden, bleibt am längsten im Gedächtnis) Kohärenz: (roter Faden) lokal: semantischer Zusammenhang zwischen zwei Sätzen global: semantischer Zusammenhang innerhalb von Abschnitten oder im ganzen Text Inferenzen ziehen: Schlüsse aus dem Text ziehen durch Nutzung von Vorwissen ( z.B. Ursachen attribuieren, elaborieren ( = ausschmücken, ausarbeiten), Kohärenz herstellen) Zwei Richtungen der Sinnkonstruktion nach Kinsch 1996 Bottom Up Lektüren --> vom Textdetail ausgehend Top Down Lektüren --> vom Textsortenwissen ausgehend
- Basis- Wissen PISA Studie Bereich Lesen Welche Teildimensionen werden nach dem Lesekompetenzbegriff nach PISA unterschieden? - Informationen ermitteln (2009 : Informationen suchen und extrahieren) - textbezogenes Interpretieren (2009: textbezogenes Kombinieren und Interpretieren) - Reflektieren und Bewerten (unter Beiziehung textexternen Wissens)
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- Welches sind die wichtigsten Prädikaten ( = Vorhersage-Faktoren) der Lesekompetenz nach PISA? - kognitive Grundfähigkeit - Decodierfähigkeit - Lernstrategiewissen - Leseinteresse
- Welche Empfehlungen gibt die PISA-Studie für die Deutschdidaktik? - Verbesserung von Diagnosekompetenz der Lehrenden - Aufbau von Lesestrategien - Förderung von Leseinteresse: Stärkung von "Lesekultur" als "insgesamt leseförderliche(r) und motivierende(r) Haltung von Familien, Schulen und außerschulischen gesellschaftlichen Institutionen PISA 2000
- Hurellmann 2002: Deutschdidaktische Kritik am Lesekompetenzmodell von PISA Bei PISA fehlen: - Beweggründe für das Lesen (motivationale Dimension) - Gefühle beim Lesen ( emotionale Dimension) - Gespräch über Gelesenes/ Fähigkeit zu Anschlusskommunikation (interaktive Dimension des Lesens) - Das PISA - Modell der Leistungsmessung ist kein didaktisches Modell - Das Literacy - Modell der PISA - Studie erfasst nicht alle Facetten des in Deutschland geläufigen Konzepts von sprachlich - literarischer Bildung ( v.a. kognitiver Prozess der Informationsaufnahme aus Texten im Mittelpunkt) - Lesen muss als kulturelle Praxis des Weltverstehens und Symbolgebrauch vermittelt werden
- Schlichter 2003 : Tipps für die Leseförderung bei Jungen - Aktionsgeladene, spannende, episodenreiche Texte verwenden - Sachbuchlektüre - Geschlechtergetrennte Lektürephase(n) für Mädchen und Jungen, das heißt sie können jeweils unterschiedliche Lektürenstoff lesen - Einsatz neuer Medien als motivierende "Übergangsmedien" hin zum Buch - Medien von handlungs - und Produktionsorientierten Verfahren, da diese von Jungen eher abgelehnt werden
- Ergebnisse bei PISA 2018 - Zwar über dem OECD-Durchschnitt aber: - Rückgang auf das Niveau von 2009 (489 Punkte) - Zusammenhang von günstigem sozioökonomischen Hintergrund noch immer beträchlich und seit 2009 um 9 Prozentpunkte gewachsen, liegt über dem OECD-Durchschnitt - Aber: 10 Prozent der sozioökonomisch am stärksten benachteiligten SuS liegen im obersten Quartil der Leistungsverteilung (OECD-Durchschnitt) - Anteil der Sus mit Migrationshintergrund (beide Eltern im Ausland geboren) seit 2009 von 18% auf 22% gestiegen. Auch bei Kontrolle des sozioökonomischen Profils bleibt ein Abstand von 17 Punkten zu SuS ohne Migrationshintergrund
- Artet et. Al 2002: Fünfstufen der Lesekompetenz 1. Oberflächliches Verständnis einfacher Texte 2. Herstellen einfacher Verknüpfungen 3. integration von Textelementen und Schlussfolgerungen ( Auch zwischen den Zeilen stehende Infos ( direkte Infos)) 4. Detailliertes Verständnis komplexer Texte 5. Flexible Nutzung unvertrauter komplexer Texte --> Leseunterricht soll SuS auf höhere Stufe der Lesekompetenz befördern
- Vier Instanzen der Literarische Sozialisation ( Bucher & Graf 1995) Lesen in der Familie Vorgelesen bekommen, Beobachtung der Lesehäufigkeit/Leselust, bei Eltern und anderen Verwandten Lesen im Kindergarten findet in Praxis kaum statt, sollte aber ein bedeutendere Rolle innerhalb der Instanz haben Lesen in der Schule findet Konfrontation mit zahlreichen Texten und Textsorten statt, Schule sollte eine kompensatorische Funktion für Kinder und Jugendliche aus lesearmen Familien haben ABER Zwang zum Lesen bestimmter Werke unterdrückt eigentlich vorhandene Leselust Lesen im Freundeskreis wird erst im Jugendalter wirklich bedeutsam und findet nicht in allen Peergroups statt
- Vier Instanzen der Literarische Sozialisation ( Bucher & Graf 1995) Lesen in der Familie Vorgelesen bekommen, Beobachtung der Lesehäufigkeit/Leselust, bei Eltern und anderen Verwandten Lesen im Kindergarten findet in Praxis kaum statt, sollte aber ein bedeutendere Rolle innerhalb der Instanz haben Lesen in der Schule findet Konfrontation mit zahlreichen Texten und Textsorten statt, Schule sollte eine kompensatorische Funktion für Kinder und Jugendliche aus lesearmen Familien haben ABER Zwang zum Lesen bestimmter Werke unterdrückt eigentlich vorhandene Leselust Lesen im Freundeskreis wird erst im Jugendalter wirklich bedeutsam und findet nicht in allen Peergroups statt
- Graf 2010 Problematik der Lesekrise Lesekrisen (auch Kniks genannt) = bestimmte Phase in der Entwicklung von Kindern und Jugendlichen, in denen relativ hohes Risiko besteht, dass sie zu Nichtlesern werden Erste Lesekrise = in Grundschule Zweite Lesekrise = In Pubertät ( ca. 7-10 Klasse) Berücksichtigung dieser Krisen von Lehrkraft und Verhinderung der Abwendung des SuS von der Lehrkraft
- 4 Teildimensionen der Leseflüssigkeit - Automatisierung des Dekodierungsprozesses - Genauigkeit des Dekodierens ( Sinnentnahme ) - Lesegeschwindigkeit - Adäquates Segmentieren von Sätzen
- Rosebrock & Nix 2012 Mehrebenenmodell des Lesens Das Modell kann eingesetzt werden zur Systematisierung / Planung von Maßnahmen zur Leserförderung Modell auf 3 Ebenen Wie gut kann der Leser schon ? Prozessebene Subjektebene Soziale Ebene
- Rosebrock & Nix 2012 Mehrebenenmodell des Lesens Das Modell kann eingesetzt werden zur Systematisierung / Planung von Maßnahmen zur Leserförderung Modell auf 3 Ebenen Wie gut kann der Leser schon ? Prozessebene Subjektebene Soziale Ebene
- Rosebrock & Nix 2012 Weiter zu Mehrebenenmodell des Lesens Prozessebene Wort-und Satzidentifikation : Der Leser muss Wörter und Sätze als solche erkennen Lokale Kohärenzbildung : Der Leser muss die Aussagen von aufeinanderfolgenden Sätzen in einen inhaltlichen Zusammenhang bringen Globale Kohärenzbildung: Der Leser muss die Aussagen kompletter Textabschnitte gedanklich miteinander verknüpfen um zu verstehen, wovon der Text im Ganzen handelt. Superstrukturen erkennen: Der Leser muss die übergreifende Struktur bzw. den Aufbau des Textes begreifen, z.B. den typischen Aufbau eines Märchens oder einer Reportage Darstellungsstrategien erkennen: Der Leser muss den Text soweit "von außen" betrachten, dass er die Strategie ( z.B. die Argumentationsweise) des Verfassers erkennt)
- Rosebrock & Nix 2012 Weiter zu Mehrebenenmodell des Lesens Prozessebene Prozessebene Wort-und Satzidentifikation : Der Leser muss Wörter und Sätze als solche erkennen Lokale Kohärenzbildung : Der Leser muss die Aussagen von aufeinanderfolgenden Sätzen in einen inhaltlichen Zusammenhang bringen Globale Kohärenzbildung: Der Leser muss die Aussagen kompletter Textabschnitte gedanklich miteinander verknüpfen um zu verstehen, wovon der Text im Ganzen handelt. Superstrukturen erkennen: Der Leser muss die übergreifende Struktur bzw. den Aufbau des Textes begreifen, z.B. den typischen Aufbau eines Märchens oder einer Reportage Darstellungsstrategien erkennen: Der Leser muss den Text soweit "von außen" betrachten, dass er die Strategie ( z.B. die Argumentationsweise) des Verfassers erkennt)
- Weiter zu Mehrebenenmodell des Lesens Rosebrock Nix 2012 Subjektebene Auf der Subjektebene gibt es 4 Faktoren, die den Lesevorgang beinflussen Wissen Das Vorwissen/Allgemeinwissen, mit welchen der Leser an den Text herantritt Beteiligung Der Grad, zu dem der Leser Anteil nimmt / sich in Situationen, Personen hineinversetzt Motivation Die Motivation, mit welcher der Leser den Text liest ( empfindet er den Text als sehr spannend/informativ --> hohe Motivation) Reflexion Der Leser überlegt sich, wie er zu dem steht, was er liest. ( Stimmt er der Argumentation zu ? )
- Rosebrok/Nix 2012 Mehrebenenmodell des Lesens Soziale Ebene 4 soziale Kreise / Personenkreise in denen Anschlusskommunikation über gelesene Texte stattfinden kann - Familie - Schule - Peers - Kulturelles Leben
- Sachtexte ( Pragmatische Texte) Christmann & Grobe 1999 Typen von Sachtexten 3 Typen Lehrtexte : sollen Wissen vermitteln ( In Text oder Lehrbuch) Persuasionstexte : durch Argumentation bei Leser bestimmte Einstellung hervorrufen (journalistischer Kommentar) Instruktionstexte : sollen Leser im Anschluss an Lektüre zu bestimmten Handlungen befähigen (Bauanleitung)
- Gierlich ( 2005) Möglichkeiten des Umgangs mit Sachtexten Intentionen Analytisch Produktionsorientiert Den Informationsgehalt erarbeiten Aktiv lesen Komplexe Sätze umschreiben Schlüsselbegriffe markieren Fremdwörter ersetzen/umschreiben Randnotizen machen Zusammenfassung schreiben Inhaltlich gedankliche Gliederung markieren Zwischenüberschriften einfügen Struktur untersuchen Aufbau untersuchen Kolumnentitel hinzufügen Die Funktion der Nach dem Konzept des Text- einzelnen Teile bestimmen design aufbereiten Strukturdiagramm entwerfen Flussdiagramm entwerfen Die sprachliche Die rhetorischen Mittel unter- Rhetorische Mittel weglassen Struktur unter suchen Rhetorische Mittel einfügen suchen Elemente der Textgrammatik hinzufügen Die Gestaltung unter- Die verschiedenen Formen der Umwandlungsaufgaben: suchen Gestaltung auf der Mikro und einen ungestalteten Text ge- der Makroebene untersuchen stalten Einen gestalteten Text in einen Langtext umschreiben
- Hummelsberger (2003): Sachtexte - Kontroverse Thesen - Zusammenhang zwischen Inhalt und Darstellungsweise - anders als beim Literaturunterricht - für Sachtexte kaum ein Thema ( außer bei politischen Reden usw. ) --> soll sich ändern - Wichtig, dass Leherer aller Fächer im Umgang mit Sach-und informationstexten geschult werden, Forderung nachLiteracy Unterrichtsprinzip in allen Fächern - Mehr Sachtexte im Unterricht bringt nichts - Texte müssen qualitativ besser /anders behandelt werden - prinzip des kontrastiven Lernens: nicht gleiche Textarten mit verschiedenen Inhalten , sondern verschiedene Textarten zu gemeinsamen Thema , nicht Textmustererkennung, sondern Erkennen der Unterschiede zwischen den Textarten - Forderung nach mehr Handlungsorientierung, nach mehr konkreten und authentischen Situationen
- Diskontinuierliche / nicht lineare Texte Texte, die Bilder , Tabellen oder Diagramme enthalten ( Sachtexte, Zeitungstexte, Werbetexte Unterscheidung nach Schnotz & Dutke 2004 : realistische Bilder ( Fotos, Gemälde, Zeichnungen) logische Bilder (Diagramme): Verständnis von Diagrammen muss erlernt werden - Aus Bildern können Infos direkter abgelesen werden; Texte sind flexibler und reicher an Ausdrucksmöglichkeiten Verhältnis Bild - Text: - Bilder illustrieren oder ergänzen den Text - Bilder werden durch den Text beschriftet oder erläutert - Bilder können Texten ( z.B. in Werbetexten) auch widersprechen
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- Leseförderung ( Methoden zur Förderung der Lesekompetenz) Lautleseverfahren fördert vor allem die ersten beiden kognitiven Aktivitäten auf der Prozessebene im Mehrebenenmodell des Lautlesens nach Rosebrock& Nix wird unterschieden in Wiederholtes Lautlesen SuS muss Text immer wieder laut vorlesen bis er eine bestimmte Anzahl an Wörtern pro Minute schafft Begleitendes Lautlesen ein guter und ein schwacher Leser üben gemeinsam Lesen sodass Leser dabei als Lesemodell dient
- Leseförderung Lautleseverfahren Begleitende Lautleseverfahren Methoden Topping: Partnerlesen Ein guter und ein schwacher Leser lesen einen Text gemeinsam synchron halblaut Gailberger (2013): Lesen zu Hörbüchern - Das Lesen zu einem Hörbuch funktioniert ähnlich wie das Partnerlesen, nur kann es ohne zweite Person durchgeführt werden - während Hörbuch angespielt wird, liest Leser parallel den Text vom Hörbuch laut mit Hörbuchlesen ist anderen Leseförderungsverfahren deuthlich überlegen Lautlesetandems - Modifikation des Partnerlesens - Guter Leser = Trainer ; schwacher Leser = Sportler - Pärchen bleibt über einige Wochen ein Team - Aufgabe: Lesekompetenz von "Sportler" durch regelmäßiges Partnerlesen trainieren - Meisterschaft für die Klasse bei der am Ende auch Siegerehrung stehen kann
- Vielleseverfahren Ziel für SuS = in bestimmter Zeit bestimmte Menge an Lesestoff bewältigen --> Dazu können freie Lesezeiten während der Schulzeit eingerichtet werden oder Pensum an Lesestoff für Freizeit vorgegeben werden Ergebnis --> Vielleseverfahren bringen nur ohnehin schon guten Lesern Mehrgewinn --> Keine Konpetenzsteigerung bei schwachen Lesern (Studie nach Kügelchen) Kritische sichtweise in der Deutschdidaktik
- Leseförderungsmethoden Lesestrategien einüben Strategien der Verständniskontrolle : selbst Fragen zum Text formulieren und beantworten, Anpassung der Lesegeschwindigkeit an die Textschwierigkeit GOLD 2007 Affektive und motivationale Strategien: Maßnahme zur Selbstmotivation/ Selbstverstärkung wichtig für positives Selbstkonzept Gold 2007 Zielgruppe: SuS die bereits flüssig lesen können, aber Probleme mit der Sinnkonstruktion haben
- Leseförderung ( Methoden zur Förderung der Lesekompetenz) SQ3R Methode: Survey ( Überfliegen von Struktur und Inhalt) Question ( Fragen an den Text stellen) Read ( Text durcharbeiten) Recite ( Inhalt mit eigenen Worten wiederholen) Review ( Gelesenes überprüfen)
- Leseförderung ( Methoden zur Förderung der Lesekompetenz) SQ3R Methode: Survey ( Überfliegen von Struktur und Inhalt) Question ( Fragen an den Text stellen) Read ( Text durcharbeiten) Recite ( Inhalt mit eigenen Worten wiederholen) Review ( Gelesenes überprüfen) Dient vor allem dem Lernen aus Texten ( vor allem bei Sachtexten)
- Leseförderung ( Methoden zur Förderung der Lesekompetenz) SQ3R Methode: Survey ( Überfliegen von Struktur und Inhalt) Question ( Fragen an den Text stellen) Read ( Text durcharbeiten) Recite ( Inhalt mit eigenen Worten wiederholen) Review ( Gelesenes überprüfen) Dient vor allem dem Lernen aus Texten ( vor allem bei Sachtexten) --> jedoch auch kritische Stimmen , die davor warnen solch ein Einheitsprogramm wie SQ3R über alle Texte zu stülpen Bräuer 2010
- Leseförderung ( Maßnahmen zur Förderung der Lesekompetenz) Gold et. Al 2004 : Wir werden Textdetektive - Überschriften beachten - Bildlich vorstellen - Umgang mit Textschwierigkeiten - Verstehen überprüfen - Wichtiges Unterstreichen - Wichtiges Zusammenfassen - Behalten überprüfen für Klasse 5 + 6 konzipiert einüben der methoden über mehrere Wochen
- Leseförderkonzepte ( Maßnahmen zur Förderung der Lesekompetenz) Palinscar & Brown ( 1984): Reziprokes Lehren Integriert 4 Lesestrategien: Zusammenfassen Fragen zum jeweiligen Textabschnitt klären Klären von Wortbedeutungen und unklaren Textstellen ( erst kontext , dann Lexika oder Experten) Vorhersagen des Inahlts des nächsten Abschnittes Generell wichtiger Ablauf für Vermittlung von Strategien Vorführen und Vorführen durch Lehrer ( lautes Denken) SuS machen Strategien vor ( auch lautes Denken) Anwendungsübung in Schritt 1 und 2 Gruppen von 4 - 6 SuS , in denen jeder abwechselnd Rolle des Lehrers übernimmt und laut denkend bzw. in Diskussion mit Mitschülern Umgang mit Textstrategien übt.
- Leseförderung ( Maßnahmen zur Steigerung der Lesekompetenz bei SuS ) Trail ( Phillip et. Al 2014 ) Lesefriends ( Klee 2014) Trail (Phillip et. al 2014) Auf mehrere Monate geplant --> 3 Phasen 1. Lautlesen und Nacherzählen des Textes 2. Absatz für Absatz zusammenfassen 3. Inhalte vorhersagen Lesefriends ( Kleer 2014) Findet im Rahmen des Deutschunterrichts in wöchentlich bestimmten Lesezeiten statt - Zu diesen Zeiten finden sich die SuS in Anfangs selbst zusammen gestellten Teams zusammen, lesen gemeinsam selbst gewählte Bücher und sprechen über das gelesene
- Leseförderungsmethoden ( Methoden zur Förderung der Lesekompetenz) Leseanimation - Förderung der Lesemotivation - vorallem für SuS die gut lesen können aber nicht motiviert sind ( vorallem nach dem 2ten Leseknick in der Pubertät - kann im Deutschunterricht stattfinden ( z.B. Lesekisten, Leseecken, Buchpräsentationen, Autorenbegenung, literarische Talkshow, Buchvorstellungen etc. ) Systemische Leseförderung ( Begriff nach Hurellmann --> Zusammen arbeit von Schule mit Eltern und außerschulischen Institutionen wie Bibliotheken
- Lesefördermaßnahmen Förderansätze für effektiven Leseunterricht - Vermittlung von Lesestrategien - Kooperative Lernformen - Einsatz eines Computers ( Antolin programm ( digitales Lernen auch gut ) - Auswahl motivierender Texte - Explizite Vermittlung --> SuS
- Leseförderung Kritik Rosebrock 2008 Kritik am Deutschen Bildungswesen bezüglich der Leseförderung - Kaum ein Bildungssystem vergleichbarer Industrienationen so viele schwache und sehr schwache Leser wie in Deutschland - Kaum irgendwo ist der Zusammenhang zwischen Leseleistung, Schichtzugehörigkeit und formaler Schullaufbahn so eng wie in Deutschland