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Klinische Psychologie 1 (Fach) / KVT bei Sozialer Phobie (Lektion)

KVT bei Sozialer Phobie

Diese Lektion wurde von camicatze erstellt.

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  • Dysfunktionale Kognitionen der Sozialen Phobie Übertrieben hohe Standards an eigenes Verhalten in sozialen Situationen Überzeugung von ungünstigen/katastrophalen Konsequenzen des eigenen Verhaltens Negative Überzeugungen über die eigene Person
  • Entstehungsbedingungen sozialer Phobie Disposition erhöhter physiolog. Erregbarkeit ängstliches Modellverhalten perfektionistischer Erziehungsstil negative Vorerfahrungen führt zu Annahmen über soziale Situationen: sind gefährlich, muss man sich perfekt verhalten um Ablehnung zu vermeiden.
  • kognitives Modell der Sozialen Phobie nach Clark Wells Soziale Situation aktiviert kognitive Schemata die durch frühe Erfahrungen geprägt werden. Diese führen zu automatischen Gedanken und der Wahrnehmung der sozialen Bedrohung. - Diese Wahrnehmung führt zu Selbstaufmerksamkeit - Diese Wahrnehmnung führt zu Sicherheitsverhalten - Diese Wahrnehmung führt zu körperl. Angstsymptomen Sicherheitsverhalten soll die Selbstaufmerksamkeit regulieren, diese wird aber durch körperliche Angstsymptome weiter verstärkt. Wenn die Selbstaufmerksamkeit steigt, wird auch die Situation als bedrohlicher erlebt, die Gedanken steigern sich, Teufelskreis
  • Kognitive Faktoren die soziale Phobie aufrecht erhalten Vorannahmen über soz. Situation - Umwelt erwartet Perfektionismus Antizipatorische Verarbeitung - Erwartungsangst Kognitive Repräsentation des Selbst - Konstruierte negative Vorstellung wie andere einen sehen Erhöhte Selbstaufmerksamkeit - durch Erwartung neg. Bewertung, internale Hypervigilanz aktiviert intensive Wahrnehmung was Verarbeitung der Situation verhindert Post event Processing - negative Empfindungen in der Situation werden zur Bewertung herangezogen, verstärken das Schema
  • Interaktion kognitiver und behavioraler Faktoren die die soz. Phobie aufrecht erhalten Sicherheitsverhalten - Verhindert Widerlegung unrealistischer Bewertung oder führt zu gefürchteten Konsequenzen
  • KVT der Sozialen Phobie (Allgemein) Ziel: Veränderung der Annahmen über soziale Situationen Erarbeiten der Rolle von Befürchtungen und Erwartungsangst Erarbeiten der Diskrepanz zwischen handlungshemmenden übertriebenen Befürchtungen und Evidenz Interventionen: Verhaltensexperimente
  • KVT der sozialen Phobie (Clark & Stangier) Entwicklung eines individuellen Krankheitmodells Verschiebung des Aufmerksamkeitfokus nach aussen um korrigierende Information aufzunehmen Modifikation der Bewertung sozialer Erfahrungen Identifikation und Veränderung dysfunktionaler Annahmen und negativen Selbstbildes Interventionen: Videofeedback, Verhaltensexperimente
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