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Biologie (Fach) / Mikrobiologie (Lektion)

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Diese Lektion wurde von niklas1995 erstellt.

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  • Welche Reaktionen im Stoffwechsel der Milchsäurebakterien liefern ATP? 2 Subreaktionen der Glykloyse (Brutto +3 ATP): 1,3 Biphosphoglycerat – PGA-Kinase (Phosphoglyceratkinase) – 3-Phosphoglycerat: 2ADP -> 2 ATP Phosphoenolpyruvat – Pyruvatkinase – ADP -> ATP
  • Welche Reaktionen im Stoffwechsel der Milchsäurebakterien erzeugen NADH +H+, welche Reaktionen regenerieren NAD+? Erzeugung von NADH+ H+ (Glykolyse) Glycerinaldehyd-P -GAP-DH (Glycerinaldehyd-P-Dehydrogenase) -> 1,3 Biphosphoglycerat                                                                              2NAD+ -> 2 NADH+ H+     Reoxidation/Regeneration von NADH+H+ zu NAD+: 2x Pyruvat -LDH (Lactat-Dehydrogenase) -> 2x Lactat (NAD+ Regeneration)
  • Welche Reaktionen im Stoffwechsel alkoholischer Gärer erzeugen NADH +H+, welche Reaktionen regenerieren NAD+? Erzeugung von NADH+ H+ (Glykolyse): Glycerinaldehyd-P -GAP-DH (Glycerinaldehyd-P-Dehydrogenase) -> 1,3 Biphosphoglycerat                                                           2NAD+ -> 2 NADH+ H   Reoxidation von NADH+H+ zu NAD+: 2x Ethanal/Acetaldehyd – Alkoholdehydrogenase -> 2x Ethanol (NAD+ Regeneration)                                                                    2NADH+H+ -> 2 NAD+                                 
  • Warum gären Mikroorganismen unter anaeroben Bedingungen? Da für fakultativ anaerobe Mikroorganismen (E. Coli) wegen des fehlenden O2 keine Energiegewinnung über die aerobe Zellatmung möglich ist
  • Durch welche Reaktionen konservieren Gärer ATP? Wo liegen die Unterschiede zur ATP-Konservierung bei homofermentativen Milchsäurebakt.? Durch die Subreaktionen der Glykolyse -> sogenannte Substratphosphorylierung durch Kinasen = P-Rest-Übertragung vom phosphorylierten Metaboliten auf ADP, wodurch ADP + P -> ATP [Pre-Invest-Glykolyse durch Gluc. bei Gärern  GLuc -> Gluc-6-P -> Fructose-1,6-b-P = - 2 ATP / bei Milchsäure bakt. nur -1 ATP, da sie bei GLuc-6-P starten) Sowohl bei alk. Gärern (Hefe; E.Coli; Sarcina Centriculi) als auch bei Milchsäurebakt.: 1,3 Biphosphoglycerat -----PGA-Kinase------->3- Phosphoglycerat                                 2 ADP ---------------> 2ATP Phosphoenolpyruvat ------Pvyruvat-Kinase-------> Pyruvat Alkohol. Gärer          2 ADP ------------------> 2 ATP  Milchsäuregärer       1 ADP-------------------> 1 ATP
  • Welches ist der schlechteste (zu O2 alternative) Elektronenakzeptor? Positiv geladene Protonen
  • Welches Spektrum an „Produkten“ liefern Mikroorganismen für die industrielle Biotechnologie? Wählen Sie die richtigen Antworten aus. Denken Sie bei Ihrer Antwort an ein möglichst breites Produktspektrum, d.h. alle möglichen Produkte und Stoffwechselleistungen sollen abgedeckt sein. A. Hefezellen, Protease, Hydroxylierung von Cortison B. Alkohol, Protease, Antibiotika C. Alcetylsalicylsäure, Cortison, Ethylalkohol D. DNA-Polymerase, Desoxycortisol-Hydroxylase, Protease E. Protease, Detergenz, Waschmittel F. Spaltung von Penicillin G, Penicillin, Hefezellen A.    Hefezellen, Protease, Hydroxylierung von Cortison B.    Alkohol, Protease, Antibiotika C.    Alcetylsalicylsäure, Cortison, Ethylalkohol D.    DNA-Polymerase, Desoxycortisol-Hydroxylase, Protease E.    Protease, Detergenz, Waschmittel F.     Spaltung von Penicillin G, Penicillin, Hefezellen
  • Essigsäure wird von Essigsäurebakterien durch die Oxidation von Ethylalkohol gebildet. Welcher Cofaktor ist dabei von entscheidender Bedeutung? A.    Ubichinon B.    Menachinon 9 C.    Phyllochinon D.    PQQ E.    Pyrolochinolinchinon F.     Ubiquitin
  • In welche drei Subkategorien lässt sich der Stoffwechsel von Organismen differenzieren? 1. Energielieferant Photo / Chemo 2. Elektronendonor Litho / Organo 3. C-Quelle Autotroph / Heterotroph
  • Wie werden Mikroorganismen genannt, die ihren Energiestoffwechsel mit H2S als Elektronenquelle betreiben können? lithotroph, photolithotroph, chemolithotroph
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  • Was versteht man unter „Pasteurisieren“? Erhitzen der Flüssigkeit auf 75-80C für 5-10 min zum Abtöten der vegetativen Zellen, Teilentkeimung
  • Welche Organismen waren die ersten oxygenen Phototrophen, die sich auf der Erde entwickelt haben? Cyanobakterien
  • Welches der folgenden ist keines der Koch'schen Postulate? a. Wenn ein Krankheitserreger aus einer Reinkultur einem gesunden Tier injiziert wird, müssen die charakteristischen Krankheitssymptome ausgelöst werden. b. Der Krankheitserreger muss aus den experimentell mit der Reinkultur infizierten Tieren isoliert werden. c. Der Krankheitserreger sollte regelmäßig sowohl in erkrankten als auch in gesunden Individuen vorhanden sein. d. Der Krankheitserreger muss außerhalb des Tierkörpers in Reinkultur kultiviert werden. Der Krankheitserreger sollte regelmäßig sowohl in erkrankten als auch in gesunden Individuen vorhanden sein.
  • Wie werden Organismen, die Kohlendioxid als einzige Quelle für zellulären Kohlenstoff verwenden, genannt? autotroph
  • Wo leben die meisten Mikroorganismen auf unserem Planeten? Schichten unter demMeeresboden
  • Wem wird die Entdeckung, dass bestimmte Bakterien atmosphärischen Stickstoff fixieren können, im Allgemeinen zugesprochen? Winogradsky
  • Wie groß ist eine typische pflanzliche Zelle (Durchmesser, Antwort bitte in µm)? 100 Mikrometer
  • "Anabolismus" charakterisiert... den Baustoffwechsel und die Assimilation
  • Unter Katabolismus versteht man... den Energiestoffwechsel die Dissimilation
  • Wie wird eine Kultur genannt, die nur eine Art von Mikroorganismen enthält? Reinkultur
  • Wie groß ist ein hundsnormales Bakterium wie z.B. Escherichia coli (Durchmesser)? 1 Mikrometer
  • Wie ordnen Sie einen Mikroorganismus ein (Energiequelle, Elektronendonor, C-Quelle), der mit Glucose als Substrat wachsen kann? chemoorganoheterotroph
  • Die molekulare Uhr ist ein Bild für eine genetische Methode zur Untersuchung der molekularen Evolution der Organismen. Welche Antwort(en) stimmtt/stimmen? 1.Je weniger Mutationen nach der Aufspaltung zweier Entwicklungslinien desto kürzer war die Evolutionsdauer. 2. Je weniger Mutationen nach der Aufspaltung zweier Entwicklungslinien desto länger war die Evolutionsdauer. 3. Je mehr Mutationen nach der Aufspaltung zweier Entwicklungslinien desto länger war die Evolutionsdauer. 4. Je mehr Mutationen nach der Aufspaltung zweier Entwicklungslinien desto kürzer war die Evolutionsdauer. Richtig sind: Je weniger Mutationen nach der Aufspaltung zweier Entwicklungslinien desto kürzer war die Evolutionsdauer. Je mehr Mutationen nach der Aufspaltung zweier Entwicklungslinien desto länger war die Evolutionsdauer.
  • Welche Gruppen von Organismen werden den Prokaryoten zugeordnet? Viren Archaea Fungi Bacteria Protozoa Bacteria, Archaea
  • Carl Woese hat 1990 sein Konzept der drei Domänen des Lebens veröffentlicht. Welche Domänen hat er vorgeschlagen und mit Hilfe welchen Moleküls hat er seine Hypothese im Wesentlichen untermauert? Er schlug die folgenden Domänen vor 1. Bacteria 2. Archaea 3. Eukaryonten er nutzte dafür Sequenzanalysen der: rRNA, SSU rRNA oder 16s rRNA
  • Prokaryonten unterscheiden sich durch den grundlegenden Aufbau der Cytoplasmamembran von Eukaryonten. Richtig oder falsch? Falsch -> grundlegender Aufbau der Cytoplasmamembran identisch
  • Prokaryonten unterscheiden sich durch die Anzahl der Chromosomen von Eukaryonten. Richtig oder falsch? Richtig -> Chromosomen nur in Euk., Genome zudem größer
  • Prokaryonten unterscheiden sich durch den Besitz von Esterlipiden von Eukaryonten. Richtig oder falsch? Falsch, Esterlipide kommen in der Phospholipiddoppelschicht bei Eukar. und Prok. vor -> Glycerin-Kopf ist mit Phosphat (auf Kopf) und zwei Fettsäuren verestert
  • Prokaryonten unterscheiden sich durch den Besitz einer Kernhülle von Eukaryonten. Richtig oder falsch? Falsch, da Prok. keine Kerne bzw. keine Kernhülle besitzen.
  • Welche drei Hauptzellformen/Hauptwuchsformen lassen sich bei Bakterien unterscheiden? 1. Kokken (5: Streptokokken, Staphylokokken, Diplokokken, Neisserien, Sarcinen) 2. Stäbchen (6: Eckige Enden, Spitze Enden, fädig, kokkoid, schlank) 3. Gewundene Stäbchen: (3: Vibrionen, Spirillen, Spirochaeten)
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  • Bacteria besitzen XXX; bei den Bacteria ist also der hydrophile XXX -Rest mit den hydrophoben XXX -Resten über eine XXX -Bindung verbunden. Bacteria besitzen Esterlipide ; bei den Bacteria ist also der hydrophile Glycerin -Rest mit den hydrophoben  Fettsäure -Resten über eine  Ester -Bindung verbunden.
  • Archaea besitzen XXX ; bei den Archaea ist also der hydrophile XXX -Rest mit den hydrophoben XXX -Resten über eine XXX -Bindung verbunden. Archaea besitzen Etherlipide ; bei den Archaea ist also der hydrophile Glycerin -Rest mit den hydrophoben Isoprenoid -Resten über eine Ether -Bindung verbunden.
  • Prokaryonten haben 70s Ribosomen aus den UEs 50s und 30s. Die große Untereinheit trägt die XXXS rRNA und eine kleine XXXS rRNA mit Sequenzlängen von XXX Nukleotiden und XX Nukleotiden. Die kleine Untereinheit des Ribosoms enthält die XXXS rRNA mit einer Länge von XXX Nukleotiden. Die große Untereinheit trägt die 23 S rRNA (Large Subunit rRNA) und eine kleine  5 S rRNA mit Sequenzlängen von  2900 Nukleotiden und 120 Nukleotiden. Die kleine Unterheit des Ribosoms enthält die 16 S rRNA mit einer Länge von 1540 oder 1500 Nukleotiden.
  • Worin besteht die Hauptfunktion der Ribosomen? Proteinbiosynthese
  • Die Barriere, die das Innere der Zelle von der Umwelt trennt, wird XXX genannt. Die Barriere, die das Innere der Zelle von der Umwelt trennt, wird  Cytoplasmamembran genannt.
  • Welches Protein definiert maßgeblich die Gestalt prokaryotischer Zellen durch die Ausbildung des Cytoskeletts? MreB
  • Welche Funktionen hat das Lipopolysaccharid der gramnegativen Bakterien? Schutz vor Phagozytose, Permeabilitätsbarriere, Beweglichkeit der Zelle 
  • Wie wirken Beta-Lactam-Antibiotika? (1) Binden an das Enzym Transpeptidase wegen (2) struktureller Änlichkeit zum D-Alanyl-D-Alaninpeptid-Teil -> (3) Hemmung der Quervernetzung zweier Polysacchardigketten des Mureins
  • Welches Antibiotikum könnte für die Behandlung einer Mycoplasmeninfektion sofort ausgeschlossen werden? Penicillin, da Mycoplasmen keine Zellwand besitzen, welche das Penicillin befallen kann. Das Gleiche gilt für Cephalosporin, dabeide den Neuafbau der Zellwände von sich teilenden Bakterien hemmen.
  • Ordnen Sie die Komponenten des LPS (Lipopolysaccharids) richtig an. LipidA - Kernpolysaccharid - O-Antigen (links = innen, rechts = außen) O-Antigen - Kernpolysaccharid - Lipid A
  • Glykogen- und PHB-Granula sind Beispiele für Kohlenstoffspeicher-Einschlusskörper
  • Ordnen Sie die 5 Komponenten einer gramnegativen Zelle richtig an. (LPS, Murein, Periplasmatischer Raum, Cytoplasmamembran, Äußere Membran) Von außen nach innen: LPS Äußere Membran Periplasmatischer Raum Murein Cytoplasmamembran
  • Wo kommen Lipopolysaccharide (LPS) hauptsächlich vor? in der äußeren Membran vieler gramnegativer Bakterien
  • Die Filamente (Fäden) von Flagellen sind aus sich wiederholenden Untereinheiten eines Proteins aufgebaut, das folgendermaßen genannt wird Flagellin
  • Welche der folgenden Komponenten ist mit dem Begriff "Endotoxin" assoziiert? LPS
  • Welchen Bindungstyp greift das Enzym Lysozym im Peptidoglykan an? ß(1-4) glycosidisch 
  • Welchen Resistenzmechanismus besitzen prokaryontische Mikroorganismen, um sich vor der Wirkung der beta-Laktame zu schützen? Lactamase,Laktamase ->  hydrolysieren einen gemeinsamen strukturellen Bestandteil den β-Lactam-Ring, und verhindern dadurch die Wirkung dieser Arzneistoffe
  • Bei der anaeroben Atmung fungieren NO3- (Nitrat), SO42- (Sulfat) und CO2 (Kohlendioxid) als alternative Elektronenakzeptoren (statt des fehlenden O2). Diese reagieren mit den H Atomen. Woher stammen die H Atome und zu welcher Verbindung reagieren O2 und H? Das H stammt aus dem Substrat (CHO; z.B. C6H12O6), da dieses den Elektronenakzeptor und ELektronendonor zugleich darstellt (=Def. von Gärungen).  H reagiert dabei mit O2 zu Wasser, welches abgespalten wird. Durch mehrere Reaktionsschritte entsteht dabei aus... NO3- -> N2 SO42- -> H2S CO2 -> CH4
  • Welchen Stoffwechseltyp betrieb der erste Prokaryont? Gärung -> gärendes Bakterium
  • Welche anoxischen Habitate kennen sie? Sedimente; Verdauungstrakt höherer Tiere
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