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Wirtschaftsethik (Fach) / Utilitarismus (Lektion)

Utilitarismus

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  • Epikur „Eine Handlung ist dann moralisch, wenn sie mir die größte Freude bringt.“Begründung:Der Mensch handelt, um seine Bedürfnisse zu befriedigen, d.h. seine Freude zuvergrößern uns sein Leid zu verringern.--> Geistige Freuden sind größer als körperliche Freuden
  • Jeremy Bentham = Prinzip der Nützlichkeit: Prinzip, das jede Handlung danach billigt inwieweit sie das Glück befördert oder behindertEine Handlung ist dann moralisch, wenn sie erwartungsgemäß eine größere Menge an Nutzen für die größte Anzahl von Menschen, die von dieser Handlung betroffen sind, hervorbringt als eine Alternativhandlung. Begründung: Es liegt in menschlicher Natur. Gebieter: Leid + Freude (bestimmen über Richtung und Falsch)Untertanen: Menschen Nützlichkeit:a) Streben nach Lustb) Vermeidung von Leiden--> Interesse der Gemeinschaft--> Interesse des Individuums= Wenn Handlung das Glück einer Gemeinschaft mehr vermehrt, als es zu verhindern. = „Das größtmögliche Glück für die größtmögliche Zahl“ Beispiel:Schiene A und Schiene BAuf Schiene A wird der Zug fahren mit Familie (3 Mitglieder) Auf Schiene B gibt es Bauarbeiter (1-2 Bauarbeiter)--> Zug sollte demnach lieber auf Schiene B fahren. Zusammenfassung:- Alles Handeln ist hedonistisch geprägt- moralische Handlungen werden anhand der zu erwartenden Folgen/Konsequenzen beurteilt- Nützlich ist eine Handlung dann, wenn sie dazu beiträgt „Gewinn, Vorteil Freude, Gutes oder Glück“ hervorzubringen- Dafür: Hedonistisches Kalkül (Bilanz des zu erwartenden Wohlbefindens) Diskussion:- die Handlung wird durchgeführt, auch wenn einige darunter leiden- bei Nützlichkeit ist die Quantität entscheidend und nicht die Qualität
  • John Stuart Mill Unterscheidung von qualitativ höherrangigen geistigen und niedrigeren körperlichen Freuden: „Es ist besser, ein unzufriedener Mensch zu sein, als ein zufriedengestelltes Schwein." Begründung:Obwohl anspruchsvolle Menschen eher unzufrieden sind, tragen sie durch ihreHandlungen doch mehr zum Wohl der anderen bei.
  • Bewertungsmethoden HandlungsutilitarismusDie einzelne Handlung wird beurteilt. Es ist die Handlung moralisch, deren Folgen zu einem Maximum an allgemeinen Wohlergehen führt.Einwände:- zukünftige Folgen lassen sich schwer abschätzen - Selbsttäuschung über negative Konsequenzen- das Unglück anderer wird niedriger bewertet RegelutilitarismusNicht die einzelne Handlung wird bewertet, sondern die Regel, der diese Handlung zuzuordnen ist. Falls die Regel als moralisch eingestuft wird, dann gilt auch die Handlung als moralisch.Einwand:- das Resultat der Regelbefolgung kann nur aus vergangenen Situationen beurteilt werden jedoch können die Verhältnisse von den gegenwärtigen abweichen
  • Einwände gegen den Utilitarismus - Naturalistischer Fehlschluss: Aus dem, was ist, darf man nicht folgern, dass es so sein soll.- Der Begriff des Nutzens ist unbestimmt- Es kann zu einer ungleichen Vermögensverteilung führen- Eine utilitaristische Analyse kann dazu führen, dass ein Mensch ungerecht handelt- Ein Außenstehender kann den Nutzen der Beteiligten nicht beurteilen- Es wird kein Mechanismus angegeben, der den einzelnen dazu bringt, das Gesamtwohl anzustreben
  • Schritte einer utilitaristischen Analyse 1. Genaue Beschreibung der Handlung2. Direkt und indirekt Betroffene3. Falls es ein gültiges Prinzip gibt, ist es anzuwenden 4. Sonst für jede Person: Freude > Schmerzen
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