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Bildungssystem (Fach) / Schulkultur (Lektion)

10.

Diese Lektion wurde von flohardt erstellt.

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  • Wie werden strong und weak ties unterschieden und welche Ziele können mit ihnen jeweils erreicht werden? - Unterscheidung der Art von Beziehungen und Zielen nach Lin: --> strong ties: intensive Beziehungen zu Familienmitgliedern, Freunden und engem sozialen Umfeld. Normen, Werte und Ressourcen werden gesichert.   --> weak ties: weniger intensive Beziehungen zu z.B. LerherInnen, Vereinsmitgliedern, Kollegen. Aufbau von Ressourcen dienlich. --> weak ties zu Lehrkräften (z.B.) können für Personen aus niedrigeren Sozialschichten besonders wichtig sein.
  • Wie kann eine Reduktion primärer und sekundärer Effekte durch den Sozialkapitalansatz theoretisch erklärt werden? Empowerment & Counterstratifcation nach Stanton Salazar: - Lehrkräfte können sich dazu entscheine KEINE Gatekeeper zu sein - Umverteilung durch Ressourcen, Ermögichen sozialen Aufstiegs - richtet sich besonders an Kinder mit hohehn kognitiven Fähigkeiten
  • Worin besteht die dilemmatische Rolle von Lehrkräften („gatekeeper“vs.„institutional agent“)? - Gatekeeper im Bildungssystem befinden sich an Positionen, wo sie sogenannte Bildungsschwellen kontrollieren. Dies kann die Einschulung betreffen, Übergänge zu höheren Schulen, Hochschuleingangsgespräche und -tests und auch Stellenbesetzungen von Professuren (Passing). Im Bildungssystem spielt der sogenannte Uni-Bluff bzw. das symbolische Kapital der Studierenden eine Rolle für die Entscheidungsfindung der Gatekeeper. Grundschullehrer beispielsweise erfüllen in Deutschland die Funktion des Gatekeeping, indem sie mit ihren Schulformempfehlungen Schüler selektieren, was nicht unabhängig von der sozialen Herkunft der Schulkinder geschieht. - Institutional Agent: Gegenentwurf zum Gatekeeper für die Aktivierung von Sozialkapital. LehrerInnen und SchülerInnen. Geht einher mit sog. weak ties. --> ein oder mehrere Positionen mit relativ hohem Status --> innrhalb einer Institution tätig --> emöglicht direkte Übermittung von Ressourcen, Möglichkeiten, Privilegien und Dienstaleistungen, die einen hohen Wert besitzen. LehrerInnen sind verschiedenen Zugwängen ausgesetzt da Schule wiedersprüchliche Anforderungen an sie stellt.
  • Wie unterscheidet sich der Ansatz Bourdieus von den Ansätzen Lins und Colemans? Coleman: -Sozualkapital inner- und außerhalb von Familien --> innerhab: Familie außerhalb: befreundete Eltern, religiöse gemeinschaften / Vereine etc. - Sozialkapital kann Eigenschaten eines privaten als auch öffentlichen Gutes aufweisen --> Unterschied zu Bordieu - soziale Beziehungen können für alle ein gleichermaßen verwertbares Kapital drstellen, Kompensationsmöglichkeiten für Personen mit ansonsten geringer Kapitalausstattung --> Abgrenzug zu Bordieu - verschiedene Formen von Sozialkapital (Information, gegenseitige Verpfichtungen und Erwartungen, gemeinesame Normen und wirksame Sanktionen) Lin: - Unterscheidung der Art von Beziehungen und Zielen: --> strong ties: intensive Beziehungen zu Familienmitgliedern, Freunden und engem sozialen Umfeld. Normen, Werte und Ressourcen werden gesichert. --> weak ties: weniger intensive Beziehungen zu z.B. LerherInnen, Vereinsmitgliedern, Kollegen. Aufbau von Ressourcen dienlich.
  • Was sind institutionelle Agenten, welche Aufgaben haben sie und warum können mit ihnen Ressourcenmängel ausgeglichen werden? Aufgabenbereiche: --> Direkte Unterstützjng (Ressourcen, Wissen, Berater, Advokat, Netzwerker) --> Soziale und kulturelle Institution (Integration, Kultur) --> Zugang zu Institutionen und Systemen (Rekrutierer, Brückenbauer, Institutiona Broker, Koordinator)
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