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Diagnostik (Fach) / Master (Lektion)

Master

Diese Lektion wurde von PsychoStudyKo erstellt.

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  • Sie möchten einen in den Vereinigten Emiraten etablierten Aggressivitätstest für Jugendliche adaptieren. Wie gehen Sie vor? Standards der Konstruktäquivalenz  -Sprach- und kulturspezifisches vs. übergreifendes Konstrukt? Übersetzung, Datenerhebung, statistische Überprüfung -Mindestens 2 Übersetzer -Empirische Prüfung der Konstruktäquivalenz!! Testdurchführung bei kulturell verschiedenen Gruppen -Sorgfältige Auswahl vonT estanwendern, Aufgabenstellungen und Zeitbegrenzungen Testdokumentation - Ausführliches Testhandbuch- Sorgfältige Testinterpretation (mittels Normierung -> anhand deutscher Stichprobe) Vermeidung diagnostischer Fehlentscheidungen aufgrund sprachlicher u. kultureller Unterschiede 
  • Was ist eine (persönliche) Beziehung? I. Dyade II. Stabile Interaktionsmuster: Dyadenspezifisch (Gegensatz: Rollenbeziehung).  III. Beziehungsschemata enthalten explizit oder implizit repräsentiertes Wissen über Beziehungen:  1. Bild des Selbst (in der Beziehung)  2. Bild des Partners (in der Beziehung)  3. Bild der Interaktion beider Partner 
  • Kann ein Test nach Cleary fair sein, wenn Frauen darin besser abschneiden? Ja Wenn die Regressionsgerade in beiden Gruppen (Männer und Frauen) den gleichen Intercept und Slope aufweist, dann gilt, dass der Test in beiden Gruppen gleich gut den Kriteriumswert vorhersagt.  Somit ist der Test fair und Frauen sind nicht nur in dem Test, sondern auch in dem Kriterium besser.
  • Wann wird ein adaptiver Test beendet? Ein adaptiver Test wird beendet, wenn - eine bestimmte Anzahl von Items vorgelegt wurde und/oder - der Standardfehler der Personenparameterschätzung hinreichend klein ist und/oder - eine maximale Testzeit erreicht wurde oder - alle im Itempool verfügbaren Items vorgelegt wurden.
  • Was ist eine Population? Geografisch und historisch eingegrenzte Gruppe von Menschen
  • Was sind Vorteile der Vorhersage mit ROC? (optimales Verhältnis von Sensitivität u. Spezifität) -AUC ist unabhängig von Basisrate der Rückfälligkeit. -AUC kann zwischen Stichproben/Populationen verglichen werden. -ROC ermöglicht die Ermittlung optimaler Cut-off Werte.
  • Wie kann der Einfluss von Response-Sets reduziert werden? - Einsatz von Q-Sorts oder forced choice-Techniken; - Variation des Beurteilungsformats (numerische, verbale, optische Skalenformate); - Personenweise statt Item-weise Beurteilungen.
  • In welchem Fall können gruppenspezifische Normen die Testfairness erhöhen? Wenn Mittelwertsunterschiede im Prädiktor, aber nicht im Kriterium vorliegen.
  • Was versteht man unter dem Bandwidth-Fidelity Dilemma und welche Implikationen hat es für den Einsatz für Persönlichkeitstests in der Eignungsdiagnostik? Bandbreiten-Genauigkeits-Dilemma in der Persönlichkeitsforschung und der psychol. Diagnostik korrelieren kontextspezifische Persönlichkeits- und Eignungsmaße stärker mit spezif. Kriterien, Maße mit größerer Bandbreite korrelieren stärker mit globalen Kriterien (Hogan & Roberts, 1996). Deshalb sollte die Bandbreite von Prädiktoren der Bandbreite der vorherzusagenden Kriterien angepasst werden (Symmetrieprinzip / -hypothese der Prädiktion). https://dorsch.hogrefe.com/stichwort/bandbreiten-genauigkeits-dilemma Genauigkeit zulasten von Bandbreite oder Bandbreite zulasten von Genauigkeit -> Symmetrie erlaubt beste Validität.
  • Was sind Probleme bei der Diagnostik von Kreativität, sozialer Kompetenz und emotionaler Kompetenz? - schlechte Konstruktvalidität (v.a. eingeschränkte konvergente Validität verschiedener Verfahren) - z.T. kriteriums- aber nicht konstruktvalide
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  • Warum sind Schulnoten so valide? - Korrelieren hoch mit Intelligenz und Berufserfolg (zumindest wenn wir keine Varianzeinschränkung durch Selektion haben)
  • Assessment Centern: Welche methodischen Probleme treten bei Beurteilungen im Rahmen von ACs auf? Verschiedene Beurteilungsdimensionen korrelierten innerhalb einer Aufgabe stärker (schwache diskriminante Validität: r = .64) als dieselben Dimensionen zwischen Aufgaben (schwache konvergente Validität: r = .07).  - trotz relativ hohen Reliabilitäten wenig transsituative Konsistenz - Korrelation zwischen unterschiedlichen Urteilsdimensionen aufgrund von Halo-Effekten - aufgabenspezifische Globalurteile - minimale inkrementelle Validität gegenüber IQ
  • Beziehungsrepräsentationen: Wie fällt die konvergente Validität bei impliziten und expliziten Maßen aus? - Sie fällt gering aus, weil ganz unterschiedliche Sachverhalte abgebildet werden. - Falls die impliziten Repräsentationen aufgrund von projektiven Tests erhoben wurden, haben sie keine ausreichende Reliabilität für die Individualdiagnostik (und daher keine Möglichkeit auf gute konvergente Validität)
  • Sind Bindungsstile Persönlichkeitseigenschaften? Nein. Bindungsstile haben maximal eine mittelfristige Stabilität, aber keine Langfristige! Auch sind sie nicht transsituativ konsistent.
  • Was ist vom Skulpturverfahren in der Familiendiagnostik zu halten? - kann als Hilfestellung & als Tei des therapeutischen Prozesses eingesetzt werden - kann Abwehrmechanismen von Therapie-erfahrener Familien unterlaufen - Hilfestellung für nicht so verbal kompetente Familien - diagnostisch nicht geeignet: gleiche Probleme wie alle anderen projektiven Verfahren
  • Assessment Center: Kooperation und Dominanz soll gemessen werden. Was beachten? - über Konstrukte informieren - Situationen entsprechend gestalten - Anhand welcher Dimensionen beurteilen - Welches Beobachtungssytem - Welches Beobachtungsverfahren - Objektivität herbeiführen, mehrere Rater, Protokolle
  • Beobachterübereinstimmung: Welche Überlegungen bei der Wahl eines Indexes zu ihrer Bestimmung? - Welches Skalenniveau? -> Nominalskalen: Cohens Kappa -> Ratingskalen: Crombachs Alpha oder etwas ähnliches - Soll für Ratewahrscheinlichkeit kontrolliert werden? - Soll die Randwahrscheinlichkeit (empirisch) korrigiert werden?
  • Cronbach: Viele Menschen fühlen auf der Basis von "Persönlichkeitsdiagnosen" aufgrund von Horoskopen verstanden. Wie kann man dies anhand des Modells erklären? Stereotype Accuracy -> sehr allgemeine Aussagen, die auf jeden zutreffen -> Treffen zu, weil sie auf jeden Menschen zutreffen, nicht weil sie persönlichkeitsspezifisch sind!
  • Äquivalenznormen: Was sind Probleme? Orientierung am Mittelwert einer Vergleichgruppe ohne aber die Varianz zu berücksichtigen. Intelligenzalter zwischen Altersgruppen nicht vergleichbar, da Varianz mit dem Alter zunimmt.
  • 7.) Please describe the social information processing theory by Dodge to explain aggressive behaviors in specific situations (2 points)! Deficiencies in cognitive information processing (proximal risk factor) 1) Encoding -> Hypervigilance for negative social cues (selective attention) 2) Making attributions -> behavior of others is ofter interpreted as hostile 3) Generating responses -> smaller repertoire of behavioral options (especially competent ones)  4) Evaluating responses -> Is the response adequate and effective? - often short-term subjective focues 5) Enacting responses -> Is the response maintained or stopped due to differing (not expected) reaction of the other person? (aggressive people are less competent here. Aggressive people are convinced that aggressive behavior is helpfull in reaching their goals and that they can enact it.  Aggressive skills > not aggressive skills ("I can only behave this way")
  • 7.) Please describe the social information processing theory by Dodge to explain aggressive behaviors in specific situations (2 points)! 1) Encoding -> Hypervigilance for negative social cues (selective attention) 2) Making attributions -> behavior of others is ofter interpreted as hostile 3) Generating responses -> smaller repertoire of behavioral options (especially competent ones)  4) Evaluating responses -> Is the response adequate and effective? - often short-term subjective focues 5) Enacting responses -> Is the response maintained or stopped due to differing (not expected) reaction of the other person? (aggressive people are less competent here. Aggressive people are convinced that aggressive behavior is helpfull in reaching their goals and that they can enact it.  Aggressive skills > not aggressive skills ("I can only behave this way")