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Bildungssystem (Fach) / Soziale Ungleichheit (Lektion)
- Was ist mit „sozialerUngleichheit“ gemeint? - Die ungleiche Verteilung von Gütern / Ressourcen wie Einkommen, Besitz, Bildung & Macht --> Ressourcen bedeuten Lebenschancen und Entwicklung
- Was ist der Unterschied zwischen einer Push‐ und einer Pull‐Perspektive nach Gambetta? Were they pushed or did they jump? - Push-Faktoren sind durch Sozialisationsprozesse bestehende Zwänge, die Akteure - zumeiste ohne dass es diesen bewusst ist - in ihren Bildungsentscheidungen beeeinflussen. --> Bordieu --> Blindheit gegenüber sozialen Ungleichheiten - Ansätze, die nach Gambetta Pull-Faktoren fokussieren, sind Ansätze, die die bildungsbeteiligung als das Ergebnis rationaler Entscheidungen beschreiben.
- Welche Informationen können zur Beschreibung der Position von Personen in der Sozialstruktur verwendet werden? Welche Instrumente sind zu unterscheiden? - Art des Beschäftigungsverhältnisses - Einkommen, Beruf - Ausbildungsabschluss (der Eltern) -Anzahl der Bücher im Haushalt Soziales Netzwerk Instrumente: ISEI (metrische Skalierung: Einkommen, Bildung, Beruf), EPG - Klassenschema (7 Klassen und Hauptklassen), Dahrendorf - Haus (Horizontal & Vertikal), Geiger
- Was verstehen wir unter den Kapitalien und dem Habitus nach Bourdieu? Wie sind sie aufeinander bezogen? Ökonomisches Kapital: Vermögen & Kapital (Vitamin B) Kulturelles Kapital: Kulturelle Güter (Objektiviert), Wissen (Bildungsabschlüsse) und Fähigkeiten (Institutionalisiert & Inkorporiert bzw. verinnerlicht) Soziales Kapital: resultiert aus Interaktion mit Individuen; steht in Zusammenhang / Beziehung mit anderen Kapitalien und Personen Habitus: System implizieter Wahrnehmungs-, Denk- und Handlungsschemata --> sind nur zum Teil bewusst --> beinhalten Grundhaltung gegüber der Welt --> geht mit Unbestimmtheit einher
- Wie wirds soziale Ungleichheit über Schule generiert? Betrachten Sie die SchülerInnen, LehrerInnen, Schul‐undSchulsysteme. SchülerInnen: unterschiedliche kognitive Fähigkeiten & Motivation und Interesse (Selbstkonzept, Attribution etc.) mit und sind durch familiären Hintergrund geprägt Lehrerseite: LuL bringen eigenen Habitus mit --> gesellschaftliche Mittelschicht, habitus strukturiert Wahrnehmung von Schülerverhalten, Begabung, Leistung --> Einordnung entsprechend Schule: Passungsprobleme --> sichtbar in schichtspezifischen Leistungen, Verhalten und Abschlüssen --> bewirkt Ungleichheiten Strukturell: Frühe Aufgliederung --> Zusammenhang zwischen Schichtzugehörigkeit und Schulartzugehörigkeit Inhaltlich: Bildungssprache und Kultur wird gefordert wird außerhalb von Schule erlernt, wird aber eingefordert
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