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Bildungssystem (Fach) / 3. Funktionen des Bildungswesen (Lektion)

3.

Diese Lektion wurde von flohardt erstellt.

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  • Was ist unter Selektion und Sozialisation bei Parsons und Dreeben zu verstehen? Selektion:Verteilung von Arbeitskraft auf berufliche Positionen, Einordnung in HierarchienParson differenziert in Grundschule nach kognitiver und moralischer Leistung Sozialisation: Ergebnis der Selektion muss Akzeptiert werden Rolle in der Berufsstruktur / in der Gesellschaft muss kompetent ausgefüllt werden- Aufrechterhaltung von Ordnung und Stabilität im Gesamtsystem trotz Ausdifferenzierung —> Freiwilligkeit des Mittragen gesellschaftlicher Ordnung
  • Warum kann die Funktion des Schulsystems nicht durch andere Subsysteme übernommen werden, bspw. durch die Familie oder das Wirtschaftssystem? Familie orientiert sich an partikularistisch-diffusen NormenWirtschaftssystem orientiert sich an universalistisch-spezifischen Normen Schule als zentrale und wichtigste Sozialisationsinstanz zur Vermittlung funktional-spezifischer normativer Orientierungen —> diese Normen werden nur in der Schule vermittelt
  • Welche Normen sollen in der Schule erlernt werden und wie werden sie erlernt? Neutralität, Universalismus, Spezifität, Erbringung / Leistung
  • Wie zeigt sich, dass die Grundschule eine Art Brückenfunktion zwischen Familie und Gesellschaft sowie deren handlungsleitenden Normen erfüllt? Normative Orientierungen werden mit aufsteigenden Schulstufen zunehmend vermittelt Grundschule steht zwischen der Welt der Familie und der Welt der gesellschaftlichen AnforderungenKeine intentionale Vermittlung der Normen, sondern Übernahme normativer Orientierungen durch wiederholte Erfahrungen im Rahmen schulischer Strukturen, ohne zielgerichtete Anstrengungen —> Sozialistaion
  • Über welche Struktur‐ und curricularen Elemente erfüllt die Schule ihre verschiedenen Funktionen bei Fend? Enkulturationsfunktion: kulturelle Teilhabe / Identität durch Sozialisation und kulturelle Initialion (Lesen, Schreiben usw.) —> allgemeiner Bildungsauftrag, allgemeinbindende Fähigkeiten, Erziehung zu Rationalität, Reflexivität, Mündigkeit Allokationsfunktion: Stellung im schulischer Leistungenierarchie durch Prüfungen und Berechtigungen, Schule als Rüttelsieb —> Zuordnung —> Schulstruktur / Benotung und Bewertung von Leistungen Qualifikationsfunktion: berufsrelevante Fähigkeiten durch Lehre und Unterricht —> differenziertes berufsbildendes Schulwesen, Bereitstellung von Azubi- / Studienplätzen für wirtschaftlichen Qualifikationsbedarf, Anpassung des Curriculums für wirtschaftliche Erfordernis, Wissenschaftrientierung in allen Bildungsgängen Integrationsfunktion: soziale Identität und politische teilhabe durch Regelststem und Herrschaftsform (gemeinsame Grundschule, SV, Fest- und Gedenktage, kulturelle Tradition / Partizipation)—> Sowi / Powi, Geschichte, Reli, Klassenfahrten, Klassenrat, Schulrat, Projekttage etc.
  • Welche Funktionen erfüllt das Schulsystem für das Individuum (Orientierung an den vier Funktionen nach Fend (2009)? Enkulturation: Autonomie der Person im Denken und Handeln Qualifikation: Chance, Wissen und Fähigkeiten zu erwerben um selbstständige Lebensführung zu ermöglichen Allokation: beruflicher Aufstieg und Stellung durch eigenen Lernanstrengung und schulische Leistung in die hand nehmen Integration: kulturelle Tradition / Gemeinwesen etc.
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