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Bildungssystem (Fach) / Grundschule (Lektion)

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Diese Lektion wurde von flohardt erstellt.

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  • Was unterscheidet die schulische Laufbahnprognose von einer wissenschaftlichen Prognose? - Eine wissenschaftliche Vorhersage im Sinne einer Hypothese stützt sich allein auf die zugrunde liegende Theorie. Eine schulische Laufbahnprognose jedoch findet in einem gesellschaftlichen und institutionellen Rahmen statt, dessen Bedingungen zu beachten sind. - Laufbahnprognosen sind fehleranfällig da vorwiegend subjektiv erfasste Merkmale zur verfügung stehen. Gütekriterium wissenschaftlicher Arbeit nicht eingehalten.
  • Was bedeutet die Beachtung von Rahmenbedingungen und Konstanzannahmen für die Erstellung einer Schullaufbahnprognose? - Rahmenbedingungen: bezeichnen die rechtliche und Organisatorische Situation sowie finanzielle Grenzen der Datenbeschaffung. Sie wirken einschränkend auf die Informationsbasis für Laufbahnprognose da kein Prädikator aufgenommen werden kann über den der Entscheidet nicht verfügt. - Konstanzannahmen: individuelle Lern- / Leistungsvoraussetzungen sowie die Sozialstruktur der Bildungsorganisationen werden vom Entscheider angenommen und beeinflussen die Entscheidung.
  • Welche Differenzen gibt es zwischen Bundesländern bezogen auf die Regelungen zum Übergang auf die Sekundarstufe? -Endgültige Übergangsentscheidungen sind nicht einheitlich geklärt.-in den meisten Bundesländern liegt Entscheidung bei Eltern-BY, BR, S entscheidet Grundschule-in NRW Empfehlung
  • Was sind Moderatoren, Prädiktoren und Bedingungsvariablen im Modell nach Heller? Wie sollten theoretische Überlegungen, empirische Evidenz und politisch/gesellschaftliche Ansprüche in der konkreten Laufbahnprognose aufeinander bezogen sein? - Predikatoren: Vorwissen, Intelligenz, Meta-kognitive Kompetenzen (bsp. Gedächtnisstrategien) - Moderatoren: motivatonale, nicht-kognitive Persönlichkeitsmerkmale: Attribution, Motivation, Selbstbild, Schulunlust - Bedingungsvariable: familiäre, schulische und Peer-Sozialisation
  • Wie lassen sich objektive von subjektiven Verfahren der Leistungsmessung unterscheiden? Welche Vor- und Nachteile sind mit diesen Verfahren verbunden? Subjektive Verfahren Erfassen von Schulleistungen (Noten) Sozialgruppen (Klassen) als Referenz Vorteil: Person rückt in den Fokus Nachteil: Lehrer kann nicht immer objektiv sein Objektive erfahren Erfassung von Schulleistungen (Leistungstests) standardisierte Instrumente Vergleich mit GrundgesamtheitVorteil: keine Verfälschung durch Subjektivität Nachteil: äußere Einflüsse werden nicht berücksichtigt
  • Was versteht man unter den Fehlern erster und zweiter Art? Wie sind sie – unter Beachtung von X‘ und Y‘ - aufeinander bezogen? Wodurch können diese Fehlerarten reduziert werden? - Fehler erster Art: Ein Schüler wird für eine bestimmte Schulart empfohlen, ist aber nicht geeignet. (Überbewertung) - Fehler zweiter Art: Ein Schüler wurde für eine bestimmte Schulform nicht empfohlen, ist aber geeignet. (Unterbewertung) - Wenn Fehler erster Art steigen, sinken Fehler zweiter Art und umgekehrt. - Da solche Fehler häufig durch die falsche subjektive Einschätzung der Lehrkräfte entstehen, können sie durch den Einsatz belastbarer Prognosetheorien reduziert werden.
  • Welche gesellschaftlichen Faktoren können Übergangs- und Verbleibschancen auf Gymnasien und Realschule beeinflussen? Nicht nur Leistungenähigkeit: - soziale, ethnische Herkunft- Geschlecht- Demografische Situatiion (steigt die Geburtenrate sinkt die Erfolgsquote am gymnasium und die Übergangsquote zu Gymnasium)- Regionale Angebotskapazitäten
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