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Controlling (Fach) / Target Costing (Lektion)
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Diese Lektion wurde von Niiklas1997 erstellt.
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- Zielkostenableitung aus dem Market-into-Company Verfahren Am Markt erzielbarer Preis - Geplanter Gewinn = Zielkosten
- Woraus ergibt sich beim Target Costing der Kostenreduktionsbedarf Vergleich der Zielkosten (allowable costs) und der Produktstandardkosten (drifting costs)
- Ausgestaltung des Kostenreduktionsbedarf beim Target Costing Ziel der Kostenreduktion ist es, die Produktstandardkosten zu senken, um die Zielkosten zu erreichen. -> Kostenreduktion durch Kostenstrukturmanagement in Bezug auf einzelne Produktionsbereiche (-> Basis- und Querschnittsfunktionen) (große Kostenbeeinflussungsmöglichkeit); hier wird das langfristige Fixkostenmanagement in den Vordergrund gestellt, wo können langfristig Kosten eingespart werden? -> Kostenreduktion in den früheren Phasen der Produktentwicklung (-> Produktkostenstrukturmanagement) (große Kostenbeeinflussungsmöglichkeit); "close to the customer", was wollen Kunden eigentlich? Somit Kosten für teurere, aber nicht gewollte Komponenten einsparen. -> Kostenreduktion in nachgelagerten Phasen (-> Produktkostenoptimierungsmanagement innerhalb gegebener Strukturen) (geringe Kostenbeeinflussungsmöglichkeiten); Soll-Ist-Vergleich, Abweichungsanalysen etc.
- Was sollte das Unternehmen tun, wenn die Produktstandardkosten höher als die vom Markt erlaubten Kosten sind? Zunächst mögliche Kostenreduktionspotentiale prüfen. Danach sollte geschaut werden, ob der am Markt erzielbare Preis ggf durch Marketingmaßnahmen erhöht werden kann oder ob ein geringerer Gewinn für das Unternehmen verkraftbar wäre. Sind die Möglichkeiten ausgeschöpft und die Zielkosten sind nach wie vor nicht erreicht, so sollte das Unternehmen nicht an den Markt treten.
- Beim Target Costing sollten welche Kostenrechnungssysteme gewählt werden? Vollkostensysteme, am ehesten Prozesskostensysteme.
- Ausgestaltung der Zielkostenfindung 1. Marktorientiert -> Market into Company (Was möchte der Markt?)-> Out of competitor (Produktentwicklung wird am Wettbewerber ausgerichtet, Benchmarking) 2. Produkt- bzw. funktionsorientiert -> Market into company-> Out of competitor 3. Ingenieursorientiert-> Out of company (Was ist das Unternehmen in der Lage zu leisten?, i.d.R. Produkte, die nicht auf wettbewerbsintensiven Märkten konkurrieren)-> Into and Out of company (was möchte der Markt und was ist das Unternehmen in der Lage zu leisten?)
- Warum sind die Gewinnmargen der Vollkostenrechnung nicht mit denen der Target-Costing-Rechnung vergleichbar? Weil beim Target Costing weniger Kosten durch die Produkte gedeckt werden (nämlich weder produktnahe, noch produktferne GK). Diese werden durch die Gewinnmargen gedeckt, weshalb diese höher ausfallen (20-25%). Bei der Vollkostenrechnung hingegen werden auch oben genannte GK durch die Produkte gedeckt, weshalb die Gewinnmargen geringer ausfallen (ca. 5%)
- Conjoint-Analyse - Berechnungsablauf 1. Ermittlung der Teilgewichte der Funktionen durch Befragungen 2. Ermittlung der Komponenten durch Forscher/Beteiligte aus dem Unternehmen 3. Komponenten/Funktionen-Matrix aufstellen; Beteiligte aus dem Unternehmen ermitteln, welchen prozentualen Einfluss die Komponenten auf die Funktionen haben, Teilgewichte werden mit den entsprechenden %-Zahlen multipliziert 4. Für jede Komponente wird die Summe der Komponenten-Funktionen-Matrix gebildet (alle Werte von links nach rechts für die jeweilige Komponente addieren) => Ergibt den Nutzenwert (oder das Gewichtungsergebnis) in % 5. Kostenanteile ermitteln (Durch Forscher oder Beteiligte im Unternehmen) 6. Nutzenwert/Kostenanteil = Zielkostenindex
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