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Sozialmedizin (Fach) / Divers (Lektion)
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- 1. Salutogenese ein Schlüsselkonzept der Salutogenese; er meint damit die tiefe Überzeugung und Zuversicht von Menschen, dass ihr Leben im Prinzip verstehbar, sinnvoll und zu bewältigen ist. Diese Lebensorientierung besteht aus drei Komponenten, die eng miteinander zusammenhängen: erstens dem Gefühl der Verstehbarkeit („sense of compehensibility“), also dem Gefühl, dass das eigene Leben verstehbar, kognitiv klar und strukturiert (nicht chaotisch) ist; zweitens dem Gefühl der Bewältigbarkeit („sense of manageability“), also der Zuversicht, das die Anforderungen und Belastungen im Leben im Wesentlichen zu bewältigen sind; drittens dem Gefühl der Sinnhaftigkeit („sense of meaningfulness“), also dem Grundgefühl, dass das eigene Leben sinnvoll ist und die auf einen zukommenden Anforderungen es wert sind, dafür Energie zu investieren.
- 2. ICF - Beispiele Gesundheitsproblem: Ischämischer Hirninfarkt Körperstruktur: Hemiparese, Dysarthrie Teilhabe und Aktivität: Berufsausübung, Selbstversorgung, Umweltfaktoren: + Familie, - Wohnung nicht barrierefrei Pers. Faktoren: + Freunde, Familie - Arbeitslos
- 3 MBOR MBOR
- 4 Pflegestufe Modul 1 – Mobilität: Wie selbstständig kann sich der Mensch fortbewegen und seine Körperhaltung ändern?Modul 2 – Kognitive und kommunikative Fähigkeiten: Wie findet sich der Mensch mit Hilfe anderer örtlich und zeitlich zurecht? Kann er für sich selbst Entscheidungen treffen oder Gespräche führenModul 3 – Verhalten und psychische Problemlagen: Wie häufig benötigt der Mensch Hilfe aufgrund von psychischen Problemen, wie etwa aggressives oder ängstliches Verhalten?Modul 4 – Selbstversorgung: Wie selbstständig kann sich der Mensch im Alltag versorgen bei der Körperpflege, beim Essen und Trinken?Modul 5 – Bewältigung von und selbstständiger Umgang mit krankheits- oder therapiebedingten Anforderungen und Belastungen: Wie aufwändig ist die Unterstützung beim Umgang mit der Krankheit und der Behandlungen, z.B. bei der Medikamentengabe oder beim Verbandswechsel?Modul 6 – Gestaltung des Alltagslebens und sozialer Kontakte: Wie selbstständig kann der Mensch noch den Tagesablauf planen, sich beschäftigen oder Kontakte pflegen?
- 5 Barthelindex Der Barthel-Index ist ein Bewertungsverfahren der alltäglichen Fähigkeiten eines Patienten. Es dient dem systematischen Erfassen von Selbständigkeit beziehungsweise Pflegebedürftigkeit. Kostenträger der gesetzlichen Krankenversicherung fordern als Eingangsvoraussetzung für eine REHA-Maßnahme einen Barthel-Index von mindestens 50 %. Essen und Trinken0, 5, 10Baden/Duschen0, 5Körperpflege0, 5An- und Ausziehen0, 5, 10Stuhlkontrolle0, 5, 10
- ICF - Klassifikation 1. Körperfunktion: Mentale Funktion, Sinnesfunktionen 2. Körperstruktur: Struktur ZNS, Auge, Ohre 3. Aktivitäten & Teilhabe: Lernen und Wissensanwendung, Kommunikation 4. Umweltfaktoren: Technologien, Dienste 5. Persönliche Faktoren: Bildung. Einstellung, Alter
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