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Intercultural Management (Fach) / Interkulturelle Kompetenz (Lektion)

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Diese Lektion wurde von Niiklas1997 erstellt.

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  • Was versteht man unter interkultureller Kompetenz? Die Effektivität eines Einzelnen, auf eine Reihe von Kenntnissen, Fähigkeiten und persönlichen Eigenschaften zurückzugreifen, um erfolgreich mit Menschen mit unterschiedlichen nationalen/kulturellem Hintergrund im In- und Ausland zusammenarbeiten zu können.
  • Für wen ist interkulturelle Kompetenz besonders wichtig? 1. Für Mitarbeiter eines multinationalen Konzerns, die im Ausland leben und für diesen Konzern arbeiten 2. Für Mitarbeiter eines mutlinationalen Konzerns, die viel mit ausländischen Kollegen und/oder Kunden zu tun haben 3. Für andere Interessensgruppen, mit denen mutlinationale Konzerne zusammenarbeiten
  • Wofür ist interkulturelle Kompetenz besonders relevant? 1. Kulturelle Anpassung von Angestellten, die für ihr Unternehmen im Ausland arbeiten 2. Weltweite Führungseffektivität 3. Weltweiter Karriereerfolg 4. Performance multikultureller Teams 5. Erfolg interkultureller Verhandlungen 6. Strategischer Wandel und Unternehmensperformance 7. Erfolg internationaler Mergers und Akquisitionen
  • Attribute interkultureller Kompetenz 1. Kulturelle Selbsterkenntnis -> Wissen, wie die eigene Wahrnehmung, das Denken, Fühlen und Verhalten von den eigenen Kulturstandards beeinflusst wird 2. Interkulturelle Verhaltenskompetenz -> Fähigkeit, sich angemessen in interkulturellen Überschneidungssituationen zu verhalten 3. Interkulturelle Emphatie -> Wissen, wie die Wahrnehmung, das Denken, Fühlen und Verhalten anderer von deren Kulturstandards beeinflusst wird
  • Modell der interkulturellen Kompetenz 1. Antezedenzien (quasi die Basis) -> Demografische Charakteristika-> Psychografische Charakteristika 2. Faktoren -> Aufgeschlossenheit und geringer Ethnozentrismus führen zur Dimension "Affektive Kompetenz"-> Wissen über Kultur und Kognitive Komplexität führen zur Dimension "Kognitive Kompetenz"-> Interkulturelle Kommunikationsfähigkeiten und Fähigkeiten zur interkulturellen Zusammenarbeit führen zur Dimension "Verhaltenskompetenz" 3. Dimensionen -> Affektive Kompetenz (Ich fühle...)-> Kognitive Kompetenz (Ich weiß...)-> Verhaltenskompetenz (Ich kann...) 4. Konstrukt -> Interkulturelle Kompetenz 5. Ergebnis -> Kulturelle Anpassung-> Fähigkeit zur interkulturellen Vermittlung
  • Entwicklungsmodell der interkulturellen Kompetenz Mit jeder Stufe entwickelt sich die interkulturelle Kompetenz weiter -> Stufe 1-3: Ethnozentrische Stufen-> Stufe 4-6: Ethnorelative Stufen 1. Stufe -> Verleugnung (Klare Trennung und Nicht-Wahrnehmung von anderen Lebensweisen) 2. Stufe -> Verteidigung (Feindseligkeit ggü. den mittlerweile anerkannten "anderen") 3. Stufe -> Minimierung (Tolerierung, dass die "anderen" uns letztendlich doch ähnlich sind) 4. Stufe -> Akzeptanz (Resepkt ggü. unterschiedlichem Verhalten und Werten) 5. Stufe -> Anpassung (Emphatie und Fähigkeit, sein Verhalten dem Kontext anzupassen) 6. Stufe -> Integration (Aufnahme von einigen Aspekten der "anderen")
  • Interkultureller Lernzyklus 1. Beobachtung des Verhaltens anderer 2. Hinauszögerung der Bewertung 3. Beschreibung des Verhaltens anderer auf neutrale Weise 4. Verstehen der Logik des Verhaltens anderer 5. Verstehen, wie andere das eigene Verhalten beurteilen 6. Kulturell angemessenes Verhalten 7. Reaktion anderer
  • Vor und Nachteile verschiedener Messinstrumente - Das Selbst + Hohe Vorhersagekraft + Detaillierte und echte Selbsterkenntnis + Praktische und am wenigsten komplexe Methode - Eigennützige Voreingenommenheit - Voreingenommenheit bzgl. sozialer Erwünschtheit
  • Vor und Nachteile verschiedener Messinstrumente - Informant (Vorgesetzter, Untergebener) + Keine eigennützige Voreingenommenheit + Betrachtung der Interaktionspartner - Akteur-Beobachter-Voreingenommenheit - Wahrnehmungsverzerrung
  • Vor und Nachteile verschiedener Messinstrumente - Beobachter/Forscher + objektive Beobachtung - partizipative Beobachtung schwierig - Ethische Bedenken
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  • Aspekte interkultureller Kompetenz (Instrumente zur Messung interkultureller Kompetenz) Erkennen: Wie kompetent ist die Person, um kulturelle Unterschiede um sie oder ihn herum zu erkennen? Respekt: Wie respektvoll geht die Person mit diesen Unterschieden um? Anpassung: Wie kompetent ist die Person um sich an kulturelle Unterschiede anzupassen? Realisierung: Wie kompetent kann die Person die für die Beilegung der kulturellen Unterschiede notwendigen Schritte umsetzen?