Personalmanagement (Fach) / Zusammenfassung (Lektion)

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Zusammenfassung

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  • Personalwirtschaft: Teilgebiet der BWL, das sich mit den arbeitenden Menschen und damit mit den personellen und sozialen Aufgaben im Unternehmen befasst.   -        Unternehmensbedürfnisse, Mitarbeiterbedürfnisse berücksichtigt (Jung, 2011) -        Personalmanagement: Führungstätigkeiten im Vordergrund -        Personalwesen: Verwaltung und Organisatorisches -        Träger der PW: Geschäftsleitung, Personalabteilung, Vorgesetzte, Betriebsrat -        Oberstes Sachziel: Bereitstellung personeller Kapazität -        Formalziele: wirtschaftliche und soziale
  • 9 Bereiche der Personalwirtschaft: 1.     Personalbedarfsplanung 2.     Personalbeschaffung (Recruiting) 3.     Personaleinsatz 4.     Personalentwicklung 5.     Personalfreisetzung 6.     Personalführung 7.     Personalentlohnung 8.     Personalbeurteilung 9.     Personalverwaltung
  • 1. Bedarfsplanung -        1. Hauptaufgabe der Personalwirtschaft -        qualifizierte MA in der erforderlichen Anzahl unter Berücksichtigung ihrer individuellen Neigungen zum richtigen Zeitpunkt für die gewünschte Dauer am richtigen Ort zur Verfügung zu haben -        unternehmensinterne und –externe Einflussfaktoren auf die Personalbedarfsplanung   extern: Gesamtwirtschaftliche Entwicklung; Branchenentwicklung; staalicher Einfluss; Arbeitsmarktsituation; Tarifwechsel; Veränderungen im Sozial- und Arbeitsrecht   intern: Absatzmenge; Produktionsmittel/-methoden; durchschnittliche Leistung der Arbeitskräfte; Fehlzeiten; Fluktuation; Interessen/Bedürfnisse der Arbeitnehmer   -        autonome Personalveränderungen (AG hat darauf keinen Einfluss – Mutterschaft, Pensionierung, Kündigungen, Todesfälle) -        Initiierte Personalveränderung (AG nimmt Einfluss – Übernahme von Azubis oder Entlassungen) -        Es wird zwischen qualitativer und quantitativer Personalbedarfsplanung unterschieden (also zwischen den Anforderungen an Fähig- und Fertigkeiten und der gebrauchten tatsächlichen Personalmenge)   -        Brutto-, Netto-, Neu- und Ersatzbedarf   -        Kurzfristige (für 1 Jahr – Folgejahr) – quantitativ + qualitativer Bedarf   -        Mittelfristige (3-5 Jahre)  - qualitativ kann nur grob erfasst werden   -        Langfristige (über 5 Jahre hinaus) – nur quantitative + qualitative Grobplanung möglich   Methoden der Bedarfsplanung:   -        Schätzung, statistische Verfahren, organisatorische Verfahren, monetäre Verfahren, Personalbemessungsgrundlagen   3 Planungsschritte:   1.     Ermittlung des Bruttopersonalbedarfs (gesamter zukünftiger Personalbedarf) 2.     Ermittlung des künftigen Personalbestandes (Prognose der Entwicklung) 3.     Ermittlung des Nettopersonalbedarfes (Differenz aus 1 und 2)
  • 2. Personalbeschaffung Aufgabe: benötigte MA in der geforderten Anzahl und Qualifikation zum geeigneten Zeitpunkt für die nachgefragte Funktion zu marktgerechtem und leistungsorientiertem Einkommen zu beschaffen (Jung, 2011).   -        Personalbedarf kann inner- oder außerbetrieblich gedeckt werden -        Interne und externe Bedarfsdeckung   Interne Personalbeschaffung:   -        ohne Personalbewegung (Mehrarbeit, Überstunden, Verlängerung der betriebl. Arbeitszeit; Urlaubsverschiebung; Qualifizierung der MA; Einarbeitung und Umschulung)   -        mit Personalbewegung (Versetzung, Stellenclearing, innerbetriebl. Stellenausschreibung; Personalentwicklung)   Externe Personalbeschaffung:   -        passiv (Arbeitsagentur, Eigenbewerbung (Initiativbewerbung), Bewerberkartei, Personalleasing, Werkvertrag)   -        aktiv (Stellenanzeige, College Recruiting, Personalberater, Anwerbung von Betriebsangehörigen, Öffentlichkeitsarbeit)
  • 3. Personalauswahl -        als Basis für eine qualifizierte Personalbeschaffung dient die Personalauswahl -        verschiedene eignungsdiagnostische Verfahren -        übliches Auswahlinstrument: Vorstellungsgespräch (Interview) (nach Sichtung/Analyse der Unterlagen)   Vorstellungsgespräch – üblich sind 8 Gesprächsphasen   1.     Gesprächsbeginn 2.     Selbstvorstellung des Bewerbers 3.     Freies Gespräch 4.     Biographiebezogene Fragen 5.     Realistische Tätigkeitsinformationen 6.     Situative Fragen (critical-incident-Bias) 7.     Gesprächsabschluss   Assessment-Center sind die kostenintensivsten Personalauswahlverfahren. Vorteil: man kann mehrere Bewerber gleichzeitig beurteilen.   Typisch für AC: Rollenspiele, Präsentationsaufgaben, Gruppendiskussion, Einzel-Interviews, Postkorb-Übungen
  • 4. Personaleinsatzplanung   -        Gegenstand ist die Zuordnung der im Unternehmen beschäftigten MA zu den einzelnen Stellen -        Die Anforderungen der jeweiligen Stellen müssen mit den Bedürfnissen, Fähigkeiten und Entwicklungspotenzialen der MA in Deckung gebracht werden (um einen optimalen betrieblichen Ablauf auf Dauer zu gewährleisten) -        Anforderungen des Arbeitsplatzes werden mit der Arbeitsanalyse ermittelt -> Erstellen eines Anforderungsprofils des Arbeitsplatzes -        Fähigkeiten der Arbeitskräfte -> Fähigkeitsprofil -        Bedürfnisse der MA (durch persönliche Gespräche)   Stelle:   Zusammenfassung von Aufgaben & Kompetenzen zum Arbeitsbereich einer Person   Stellenplan:   Grafische Darstellung aller Stellen eines Unternehmens (Organigramm)   Stellenbewertungsplan:    Gibt Auskunft über den monetären Wert der Stelle im Unternehmen   Stellenbesetzungsplan:   Liefert die personenbezogenen Infos des Stelleninhabers   Organisationsplan:   Stellt größere organisatorische Einheiten (Abteilungen, Betrieb) dar   Stellenbeschreibungen:   Die formalisierte Darstellung aller wesentlichen Merkmale einer Stelle (auch job description) -> alle Ziele, Aufgaben, Kompetenzen – sowohl horizontale als auch vertikale Eingliederung in die Organisation   Typische Angaben:   -        Stellenbezeichnung -        Stelleneinordnung (vor- und nachgesetzte Stellen) -        Stellenaufgaben -        Stellenziele -        Stellenbefugnisse -        Stellenverantwortung -        Stellenvertretung -        Stellenanforderungen   Merke:   Die bestmögliche Nutzung der menschlichen Leistung innerhalb der Grenzen der individuellen Leistungsfähigkeit ist das übergeordnete Ziel der Gestaltung von menschengerechten Arbeitsbedingungen.
  • Arbeitsplatzgestaltung:   Job Rotation -> rotationale Aufgabenerweiterung -> Wechsel auf gleichwertige Stellen mit ähnlichen Aufgaben -> Erweiterung des Tätigkeitsspielraums -> nicht des Entscheidungsspielraums   Job Enlargement-> horizontale Aufgabenerweiterung -> Ausübung verschiedener Tätigkeiten innerhalb des Arbeitsplatzes -> Erweiterung des Tätigkeitsspielraumes - > nicht des Entscheidungsspielraumes   Job Enrichment-> vertikale Aufgabenerweiterung/Aufgabenbereicherung -> höherwertige Tätigkeiten -> Komplexität und Entscheidungsspielraum werden vergrößert (mehr Verantwortung!)
  • Arbeitsplanung: -        alle einmalig auftretenden Planungsmaßnahmen -> fertigungs- und ablaufgerechte Gestaltung der Arbeitsgegenstände, Betriebsmittel, Festlegung der Arbeitsverfahren und –methoden sowie –bedingungen, Bereitstellung der Menschen und der Betriebsmittel -        sie legt systematisch die Mittel und Arbeitsabläufe fest -        Softwarepakete CAP = Computer Aided Planning oder CIM = Computer Integrated Manufacturing
  • Arbeitssicherheit: -        Arbeitsschutzgesetz -        Individuell-humaner Aspekt (Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit, Artikel 2 Abs. 2 Grundgesetz) -        Betriebswirtschaftlicher Aspekt (Vermeidung von Störungen durch Betriebsunfälle) -        Volkswirtschaftlicher Aspekt (Verhütung von Personen- und Sachschäden verbessert die allgemeine Wertschöpfung und erhöht damit das Volkseinkommen)
  • Arbeitszeitgestaltung: -        Arbeitszeitkonten und Jahresarbeitszeitmodelle -        Chronometrische Arbeitszeitmodelle (Teilzeitarbeit und Übergang in den Ruhestand mit Arbeitszeitverkürzung) -        Chronologische Modelle Gleitzeit, versetzte oder gestaffelte Arbeitszeit, Schichtarbeitszeit -        Gleitzeit: MA bestimmt Rahmen der Kern- und Rahmenarbeitszeit den Beginn und das Ende seiner Arbeit selbst -        Kernarbeitszeit = Pflichtzeit -        Rahmenarbeitszeit = in der Zeit, in der gearbeitet werden darf  
  • Arbeitszeitgestaltung: -        Arbeitszeitkonten und Jahresarbeitszeitmodelle -        Chronometrische Arbeitszeitmodelle (Teilzeitarbeit und Übergang in den Ruhestand mit Arbeitszeitverkürzung) -        Chronologische Modelle Gleitzeit, versetzte oder gestaffelte Arbeitszeit, Schichtarbeitszeit -        Gleitzeit: MA bestimmt Rahmen der Kern- und Rahmenarbeitszeit den Beginn und das Ende seiner Arbeit selbst -        Kernarbeitszeit = Pflichtzeit -        Rahmenarbeitszeit = in der Zeit, in der gearbeitet werden darf
  • 5. Personalentwicklung   = alle geplanten Maßnahmen, die geeignet sind, die individuelle berufliche Handlungskompetenz der Mitarbeiter zu entwickeln und zu erhalten   Aufgaben:   -        Bestimmung der Entwicklungsziele -        Ermittlung des Entwicklungsbedarfs -        Bedarfsdeckung -        Kontrolle der Zielerreichung   Ziele:   -        Beschäftigungsfähigkeit erhalten (Employabilität) -        Lebenslanges Lernen fördern/unterstützen (Lernende Organisationen) -        Motivation -        Qualifikation -        Individuelle Befähigungen und Erwartungen berücksichtigen
  • Allgemein 4 Bereiche der beruflichen Handlungskompetenz: 1.     Fachkompetenz (gesamte Qualifikation für den Arbeitsplatz) 2.     Methodenkompetenz (Techniken, um z.B. ein Programm (Word) anzuwenden 3.     Sozialkompetenz (Einfühlungsvermögen; Kooperationsbereitschaft) 4.     Selbstkompetenz (Bereitschaft zur Selbstentwicklung; Selbstreflexion, Belastbarkeit; Leistungsbereitschaft)
  • Aufgabe der strategischen und operativen Entwicklungsplanung: -        Erstellen von grundsätzlichen Entwicklungszielen für einen Zeitraum von 5 bis 10 Jahren -> in Abstimmung mit der strategischen Zielsetzung des Unternehmens -        detaillierte Planungsstufe -        Jahresplan mit allen Schulungsmaßnahmen + Schulungskonzept -> konkret -        Bestimmung von Anzahl der MA, die an der jeweiligen Veranstaltung teilnehmen   -        Ermittlung eines Schulungs- und Entwicklungsbedarfs eines MA erfolgt i.d.R. durch eine Bedarfsanalyse (unter Berücksichtigung der fachlichen und sozialen als auch der Führungskompetenz)   -        PE ist eng mit der Teamentwicklung + Organisationsentwicklung verbunden   -        Wissenschaftlich wird die PE durch die Psychologie und die Betriebspädagokig begleitet   -        Ziel: individuelle + kollektive Bildung  
  • PE im engen, erweiterten und weiten Sinn nach Becker (2013) Individuell:   Berufsausbildung, Berufliche Fortbildung (Anpassungs- und Aufstiegsfortbildung), Berufliche Umschulung Eng = Bildung   Erweitert = Förderung + Bildung   Weit = Bildung + Förderung + OE   Phasenmodell nach Becker (2013)   è zur Planung, Steuerung und Kontrolle von PE-Maßnahmen   1.     Phase = Bedarfsanalyse   -        Tätigkeitsanalyse (welche Aufgaben sind aktuell mit dieser Stelle zu erledigen) -        Anforderungsanalyse (fachliche, soziale, methodische und führungsbezogene Anforderungen) -        Adressatenanalyse (Ist-Befähigung + Potenzial) -        Potentialanalyse (Prognose über die Entwicklungsfähigkeit eines MA) -        Ursachenanalyse (Mängel im Wollen oder Können/Motivation etc.)   2.     Phase = Ziele setzen   -        Reichweitenplanung legt den Horizont der PE fest -> bezeichnet das konkrete Entwicklungsergebnis, das mit den PE-Maßnahmen erreicht werden soll -        Zielbereich + Zielebene sind zu bestimmen -        Differenzierung zwischen kognitiven, affektiven und psychomotorischen Lernzielen   3.     Phase = Kreatives Gestalten   -        Festlegung der zeitlichen, sachlichen und personellen Infrastruktur der PE-Maßnahmen -        Wann und wo wird PE durchgeführt? -        Es bestimmt die Lernorganisation, die Lernzeiten, die Abfolge der Maßnahmen -        Kostenplanung, Kalkulation der Maßnahmen und die Verrechnung der Kosten gehören auch dazu   4.     Phase = Durchführung   -        intern, extern, on-the-job, off-the-job und Mischformen   5.     Phase = Erfolgskontrolle   -        misst und bewertet die Effektivität der PE -        Kontextkontrolle = Aktivitäten während der Planungsphase eine PE-Veranstaltung -        Lernfortschrittskontrollen als Verlaufskontrollen für Lernzuwachs, Lernmotivation, Methoden und Medien   6.     Phase = Transfersicherung   -        Transferkontrolle (Becker, 2013) -> in welchem Ausmaß führten die PE-Maßnahmen in der Realität tatsächlich zu einer positiven Veränderung im Unternehmen -        Überprüft den Umfang und auch die Methoden -        Inhaltliche Transferkontrolle -> wie viel an Wissen und Können wird tatsächlich nach Abschluss der Maßnahme am Arbeitsplatz angewendet -        Methodische Transferkontrolle -> wurden die Transferberatung, die Rückkehrgespräche und die Transferunterstützung systematisch und zeitnah am Arbeitsplatz vorgenommen     Kollektiv:   Unternehmensentwicklung/Bereichsentwicklung, OE, Gestaltung der Unternehmenskultur
  • 7. Personalfreisetzung sie erfolgt mit dem Ziel, personelle Überkapazität in qualitativer, quantitativer, zeitlicher und örtlicher Hinsicht zu vermeiden bzw. zu beseitigen (Jung, 2011)   -        Kündigung (außerordentlich und ordentlich)   Außerordentlich (wichtiger Grund)   è Betriebsrat ist anzuhören und muss sich innerhalb von 3 Tagen äußern   Ordentlich   è personenbedingt (wegen Krankheit) è verhaltensbedingt (Pflichtverletzung, Vertrauensmissbrauch) è betriebsbedingt (Rationalisierung, Auftragsrückgang, Schließung) è vorher Abmahnung! (schriftlich oder mündlich -> i.d. Personalakte) è Betriebsrat ist anzuhören -> Bedenken müssen innerhalb einer Woche schriftlich geäußert werden     Outplacement   -        Konzept zur Betreuung aus der Unternehmung ausscheidender Arbeitnehmer -        Auch Newplacement und Replacement genannt  
  • 8. Personalführung -        Unternehmensführung -        Personalmanagement -        Personale Führung   -        mindestens 2 Personen sind beteiligt   -        es findet soziale Interaktion statt   -        Führung erfolgt zielorientiert; bestimmte Ergebnisse sollen erreicht, bestimmte Aufgaben erfüllt werden   -        Sie bewirkt eine Verhaltensauslösung bzw. –steuerung   -        Anpassung der Führungsmethoden an die heutigen Gegebenheiten (Unternehmenskulturwandel)
  • Formen der Personalführung: Direkt = interaktive Führung (Gespräche, Sitzungen, Diskussionen)   Indirekt = Organisatorische Führung (organisatorische Regeln, Normen, Strukturen; Stellenbeschreibungen, Führungsgrundsätze etc.)
  • 9. Personalbeurteilung -        genaue Beurteilung der MA   PB dienen der:   -        individuellen Beratung & Förderung -        der internen Personalbeschaffung -> es lassen sich durch Beurteilungsmaßnahmen Aussagen über Personaleinsatz-, -versetzung und –freisetzung treffen -        der Personalentlohnung -> nur MA die gerecht beurteilt sind, können gerecht entlohnt werden -        der Personalentwicklung -> Beurteilungen dienen der Selektion von förderungswürdigen MA und der Überprüfung von Fortbildungsmaßnahmen   -        gesetzliche Regelungen zur PB finden sich im Betriebsverfassungs-Gesetz, im Bundespersonalvertretungsgesetz und in den Personalvertretungsgesetzen der Länder und in der Bundeslaufbahnveordnung   Ziele:   Betriebliche Ziele:   -        Objektivierung der Personalarbeit -        Steigerung der Leistung -        Einheitlichkeit des Führungsverhaltens -        Verbesserung der Führungsqualität -        Potenzialnutzung   Mitarbeiter Ziele:   -        Bessere Einschätzung der eigenen Leistung -        Ausrichtung der Laufbahnplanung -        Schutz (vor ungerechtfertigten Entlassungen z.B.) -        Erörterung von Sachverhalten   Formen der PB:   -        Leistungsbeurteilung (vergangenheitsbezogen, was wurde tatsächlich an Leistung erbracht?) -        Potentialbeurteilung (Prognose; zukunftsorientiert Beurteilung von Fähigkeiten, Eignungen und Talenten)   Methoden der PB:   -        Mitarbeiterbeurteilung -        Kollegenbeurteilung -        Vorgesetztenbeurteilung -        Selbstbeurteilung/Selbsteinschätzung   Beurteilungskriterien:   -        Arbeitsverhalten -        Sozialverhalten -        Führungsverhalten -        Geistige Anlagen -        Persönliches Auftreten
  • Beurteilungsverfahren: -        Einstufungsverfahren (pro Kriterium eine Beurteilungsskala) -        Rangordnungsverfahren (vergleich mit gleichgestellten MA, um eine Rangordnung festzulegen) -        Methode der kritischen Ereignisse (alle Situationen, die durch den MA beeinflusst oder verursacht wurden -> Gegenüberstellung von negativen und positiven Ereignissen -> diese können dann zusammen mit anderen Beurteilungen genutzt werden) -        Vorgabevergleichs-Verfahren (messbare Ziele werden vorgegeben -> die Beurteilung wird prozentual messbar)
  • Beurteilungsfehler: Wahrnehmungsfehler, Beurteilungsfehler, Konstanzfehler   Mögliche Bewertungsfehler:   -        Halo-Effekt / Überstrahlungs-Effekt (von einem wesentlichen Merkmal werden auf alle anderen geschlossen)   -        Einseitigkeits-Effekt (aufgrund eines positiven o. negativen Ereignisses wird die Gesamtleistung beurteilt   -        Übernahmefehler (Übernahme von Daten alter Beurteilungen – Veränderungen werden weder zum Positiven noch zum Negativen berücksichtigt)   -        Kontakt-Effekt (Beurteilung fällt umso besser aus, je öfter der MA Kontakt zu seinem Beurteiler hat)   -        Nikolaus-Effekt (Leistung wird durch den MA im Hinblick auf den Beurteilungszeitpunkt gesteigert)   -        Berücksichtigung von Beurteilungskonsequezen (Beurteiler beurteilt im Hinblick auf zwischenmenschliche oder personelle Konsequenzen für sich und/oder den MA)   -        Bezugspersonen-Effekt (Beurteiler orientiert sich an seinem Vorgesetzten oder wird selbst zur Bezugsperson -> legt vor allem Wert auf Dinge, die er selbst als wichtig erachtet)   -        Sympathie &  Antipathie   -        Hierarchie-Effekt (einfache MA werden kritischer beurteilt; nicht die Leistung eines Meisters mit der eines Facharbeiters vergleichen!)   -        Andorra-Phänomen (MA passt sich der Rolle an, die der Vorgesetzte von ihm erwartet -> schlechte Meinung erzeugt schlechte Leistung und umgekehrt)   -        Kleber-Effekt (wenn MA lange auf einer Position bleiben und lange nicht befördert wurden, fällt die Beurteilung alleine schon aufgrund dieser Tatsache schlechter aus)   -        Der Konstanzfehler:   -        Tendenz zur Strenge   -        Tendenz zur Mitte (nicht zu gut, nicht zu schlecht -> Extremurteile werden vermieden)   -        Tendenz zu Extremwerten (Schwarzweißmalerei)
  • 10. Personalentlohnung -        Zeitlohn -        Akkordlohn -        Prämienlohn   è monetäre Zahlungen sind die wichtigste Gruppe der materiellen Anreize -> sind die Gegenleistung für die Leistung des AN an der betrieblichen Wertschöpfung è Bestandteile sind Lohn-/Gehaltszahlungen, betriebliche Sozialleistungen und Erfolgsbeteiligungen è Ansätze können sein: markt-, leistungs-, sozialgerecht è Drei Hauptlohnformen, die in verschiedenen Varianten praktiziert werden: Zeitlohn, Akkordlohn, Prämienlohn
  • 12. Personalcontrolling -        Balance Scorecard – Finanzen, Kunden, Interne Geschäftsprozesse, Lernen und Wachstum -        PC ist spezielles Bereichs-Controlling -        Es ist ein erfolgsorientiertes Management-Instrument = und erfasst bewusste, systematische und integrierte Planung sowie Kontrolle personalwirtschaftlicher Tatbestände in messbare oder zumindest objektive Daten -        Funktion: Integration, Koordination, Früherkennung -        Komponenten: Kosten-Controlling, Effizienz-Controlling, Effektivitäts-Controlling -        Zur Realisierung sind personalwirtschaftliche Instrumente nötig -        Ein Instrument ist die Balance Scorecard