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Sprachkontakt (Fach) / Beispiele (Lektion)

Die Sprachen Südtirols Deutsche Sprachinseln

Diese Lektion wurde von Szilagyi erstellt.

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  • Die Sprachen Südtirols Deutsch: (62%) Italienisch: (23%) Ladinisch: (4%) Andere: (10%)
  • Deutsche Sprachinseln - Brasilien - Namibia - Pennsylvania 
  • Nicht - funktionales/ psycholinguistisch motiviertes Code-Switching Beispiele zu Triggerwörtern - Es gibt Triggerwörter:   - Eigennamen: "I saw Albrecht, ein feiner Junge"  - lexikalische Übernahmen: "Ich liebe Smartphones, I couldnt live without them"  - Homophone die in beiden Sprachen auftreten: "Das kann be anywhere"
  • Code-Mixing Beispiele für: - Insertion - Alternation - Kongruente Lexikalisierung   -Insertion: Einheiten aus einer anderen Sprache in die andere  "....in a state of shock..." -Alternation: Satz beginnt in einer und endet in anderen Sprache  "Wenn ich mich so fühle, gehe ich raus und well, look after my flowers" -Kongruente Lexikalisierung: Basissprache unklar "Weet je what she is doing?" 
  • Beispiele für: Transfer von (grammatischer) Funktion (pattern) 2 1. fragen für (ask for), gucken für (look for) 2. „Ich war dort am Strand, als es fing an schrecklich zu regnen.“(Namibiadeutsch > engl. when it started to rain heavily) ==> das Namibiadeutsche hat dieses pattern aus dem englischen transferiert.
  • Beispiele für: Transfer von Bedeutung 1. (busy) 1. Diese Straße ist sehr beschäftigt  Transfer im Namibiadeutschen aus dem Englischen (busy)
  • Mehrsprachige Staaten mit Territorialprinzip Staat= Mehrsprachig, einzelne Region= einsprachig Sprechende = einsprachig/ mehrsprachig Beispiel I Sprachen? Schweiz --> je nach Kanton andere Sprachen Sprachen: Deutsch, Französisch, Italienisch, Rätoromanisch
  • Mehrsprachige Staaten mit Territorialprinzip Beispiel II Sprachen von: Flandern, Wallonien, Ostbelgien und Brüssel Belgien Je nach Region und Gemeinschaften unterschiedliche Sprachen Flandern = Flämisch, Wallonien= Französisch, Ostbelgien= Deutsch, Brüssel =Flämisch/Französisch  
  • Mehrsprachige Staaten mit individueller Mehrsprachigkeit Staat = mehrsprachig, "alle" Menschen = mehrsprachig --> Sprachen werden domänenabhängig verwendet Beispiel: N... Namibia bis 1920 deutsche Kolonie --> Deutsch ab 1920 südafrikanisches Mandat: Engl -> Schrift und Verwaltung Afrikaans --> Wirschaft, soziales, mündliche Domänen Seit Unabhängigkeit 1990:Englisch: Offizielle Sprache Afrikaans Verkehrssprache Deutsch --> nur in deutschsprachigen Gruppen
  • Einsprachige Staaten mit Minderheitsregionen Staat = einsprachig, Minderheiten = mehrsprachig (Personengruppe mit anderer Erstsprache als offizielle Staatssprache) 3 Beispiele für 3 Minderheitskonstellationen 1. Minderheiten in nur einem Staat --> Sorben, Friesen 2. Minderheiten über mehrere Staaten --> Basken 3. Minderheiten, die anderswo Mehrheiten sind --> Russlanddeutsche
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  • Grenzminderheiten: Geographische Kontaktstellung zu Sprachkernland --> Personen wohnen in angrenzendem Gebiet Sprache wird grenzüberschreitende Verwendet --> Zugang zu Medien in dieser Sprache 3 Beispiele Deutsche in Südtirol, Elsass, Dänemark
  • Syntaktischer Transfer: Beispiele (Es gab nur die Beispielsfolien, keine Definition o.ä.) jeweils ein Beispiel: Beim letzten 2 1. Abbau Verbenstellung in eingeleiteten Nebensätzen 2. Abbau der deutschen Verbklammer (--> führt zu Ausklammerung z.B. des Akusativobjekts) 3. Stellung des Negationspartikel nicht  4. Infinitivsätze: Um...zu ohne finale/ konsekutive Bedeutung 1. Wissen Sie, weshalb schrieb ich? (Russland) 2. Ohren haben gehört etwas (Russland)  3. Du musst nicht das jetzt machen 4. Schwierigkeiten, um Freunschaften zu knüpfen (Südtirol) + Ich habe keine Lust, um nass zu werden (Namibia)
  • Varietätenkontakt (Kontakt zwischen Dialekten, bzw. zwischen Dialekt und Standard) Beispiel: Elsass/ Baden Beispie: Bairisch in Bayern und in Österreich Elsass/ Baden: Annäherungsrichtung ist in der Regel: Der Dialekt nähert sich der Standardsprache an Bairisch: --> Verändert sich in beiden Gebieten unterschiedlich: In Beyern kommen Transferenzen aus dem bundesdeutschen Standarddeutsch --> bzw. + Prestigedialekt München In Österreich kommen Transferenzen aus dem österreichischen Standarddeutsch --> bzw. + aus dem Prestigedialekt des Wienerisch