Evaluation (Fach) / QUAL (Lektion)

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LQ und Präferenzmessung

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  • was sind qualitative Erhebungen? -  teilstandardisiert  -  offene Erhebungen  --> subjektive Sichtweise wird ermittelt
  • qualitative Beobachtungen - Datensammlung in einem nicht kommunikativen Prozess - zielgerichtet und methodisch kontrollierbar  -->  Einblick in  Alltagsereignisse bekommen
  • Typen der Boebachtung a)  offen/verdeckt b) teilnehmende/ nicht teilnehmende Beobachtung c) natürlich/ künstliche Situation d) systematisch/ unsystematische Beobachtung
  • Störvariablen bei der Beobachtung - der Fehler des ersten und letzen Eindrucks bleiben besonders stark in Erinnerung - der Halo Fehler: Verhalten wird gleichgesetzt mit bestimmtem Persönlichkeitsmuster - der Sympathiefehler: bestimmte, einem ähnliche Verhaltensweisen w erden besonders positiv bewertet
  • Non- reaktive Verfahren Methoden üben keinen Einfluss auf  untersuchte Personen, Ereignisse und Prozesse aus (d.h keinen Kontakt  zwischen Beobachter und Untersuchungsobjektv)
  • Dokumentenanalyse als Non-reaktives Verfahren - Gegenstand können Schrift-, Ton oder Bilddokumente sein - Dokumente müssen Rückschlüsse auf Denkweisen bzw Handeln von Personen zulassen --> Patientenakten, Pflegeberichte, Dokumentation des Sozialdienstes
  • Vorteil Dokumentenanalyse - Daten müssen nicht extra erhoben werben - geringe Kosten - unverzerrte Kosten
  • Nachteil Dokumentenanalyse - keine nachträgliche  Befragung  mehr möglich - Dokuemnte können ungenau  und unvollständig  sein
  • Befragungen - Gesprächsverlauf wird vom Untersuchungobjekt bestimmt - offenes  Interview - mündliche Befragung  
  • Frageformen und Fragestile -  Erzählaufforderungen (erzählen sie mir doch, wie es zu ihrer Krebsdiagnose kam) -  Aufrechterhaltungsfragen  (fällt ihnen noch etwas ein?) -  Steuerungsfragen  (inwiefern hat  die Therapie ihr  Familienleben  beeinflusst?)
  • Planung und Ablauf der Befragung 1. Inhaltliche Vorbereitung  2. Organisatorische Vorbereitung  3. Gesprächsbeginn 4. Durchführung und Aufzeichnung der Befragung  5. Gesprächsende und Verabschiedung 6. Dokumentation
  • Einzelbefragung a) Experteninterview: Sammelbegriff für offene oder teilstandardisierte Befragungen von  Experten zu  einem vorgegebenen Bereich oder Thema b) Leitfadeninterview: Allgemeine Technik des Fragens anhand  eines vorbereiteten, aber  flexibel einsetzbaren Fragenkatalogs für  jedes Thema geeigent
  • Gruppenbefragung a) Gruppeninterview:  gemeinsame Befragung mehrerer Personen zu einem  bestimmten Thema b) Gruppendiskussion: moderierte Diskussion zu einer vorab definierten Fragestellung c) Fokusgruppe: moderierte Diskussion einer Gruppe zu einer bestimmten Fragestellung mit Informationsbereitstellung
  • Stichprobenauswahl - bewusste AUSWAHL  - entweder homogen oder heterogen - Schneeballprinzip: ein erster Fall wird identifiziert und gebeten andere Personen anzusprechen - TOP-DOWN: gezielte Auswahl von allen Fällen auf bestimmtes Kriterium   - BOTTOM UP: Kriterien ergeben sich erst aus dem Untersuchungsverlauf 
  • Rekrutierung - direkte Recherche über u.a Telefonbücher, Internet, Zeitschriften - Zugangswege: E-Mail, Telefon, direkter Kontakt
  • quantitative Gütekriterien Validität  Objektivität Reliabilität 
  • Einzelbefragungen -  man  kann sich vollständig auf eine Person konzentrieren  --> Hemmschwelle kleiner - verschiedene Interviewtypen wie bsp. Experteninterview und Leitfadeninterview
  • Das Leitfadeninterview - Sammlung neuer Erkenntnisse -  Vergleich verschiedener Einzelfälle - gesprächssteuernder Vorgaben
  • Das Experteninterview -  können Betriebswissen und  Kontextwisseng generieren - erhebliches  Informationsgefälle
  • Gruppenbefragungen - in relativ kurzer Zeit mehrere Personen gleichzeitig befragen (Fokusgruppe)
  • Fokusgruppe -  eine moderierte Gruppendiskussion mit dem Ziel der Generieung von Hypothesen - mehrere Fokusgruppen innerhalb eines Forschungsprojekt -  hohe Flexibilität