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Pharma (Fach) / Biochemie (Lektion)
Vitamine
Diese Lektion wurde von Andreas46 erstellt.
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- Vitamin B-Komplex B1 - Thiamin B2 - Riboflavin B6 - Pyridoxin B9 - Folsäure B12 - Cobalamin B3 - Niacin (Niktinamid) Pantothensäure H - Biotin
- Vitamin B1 Thiamin Getreide, Reis, Hefe, Bier Co-Enzym im Kohlenhydrat- u. Fettstoffwechsel, Reizleitung der Nerven leichter Mangel: Appetitlosigkeit, Depressionen, Herz- u. Kreislaufstörungen, Reizbarkeit u. Verdauungsstörungen schwerer Mangel: Beriberi (neurologische Störung) Herzinsuffizienz, Muskelatrophie (Muskelschwund) keine Überdosierung bekannt
- Vitamin B2 Riboflavin Eier, Innereien, Hefe, Milch Co-Enzym, Hautbildung und Hormonproduktion Mangelerscheinungen sind selten, Anämie, Dermatitis (Hautentzündung) Überdosierung ist nicht bekannt
- Vitamin B6 Pyridoxin Fleisch, Gemüse, Vollkornprodukte Aktivierung von Aminosäuren Störung des Immun- u. Nervensystems Überdosierung ist nicht bekannt
- Vitamin B9 Folsäure Grüngemüse, Leber, Hefe Bildung von Blutkörperchen und Schleimhaut Depressionen, Konzentrationsschwächen, Anämie, Schleimhautschäden, bei ungeborenen Kindern "offener Rücken" - Spina bifida Überdosierung: allergische Reaktionen, Schlaflosigkeit, Nervosität, Störung Magden Darm Trakt
- Vitamin B12 Cobalamin Eier, Fleisch, Leber, Milch Bildung roter Blutzellen, Eiweißstoffwechsel und Nervensystem Mangel: Anämie, Schädigung des Nervensystems (Gedächtnisschwächen bis zu Demenz) Überdosierung nicht bekannt
- Vitamin B3 Niacin Fleisch, Hefeprpodukte, Pflanzen Eiweiß- Fett- Kohlenhydratstoffwechsel, wichtig für die Regeneration der Haut, Muskeln, Nerven und DNA Mangel: Depressionen, Dermatitis, Durchfall, Pellagra (kranke Haut, Hornhaut auf den Handflächen) Überdosierung nicht bekannt
- Vitamin B5 Pantothensäure Vorkommen ist weit verbreitet, Bierhefe an vielen enzymatischen Reaktionen beteiligt (Co-Enzym A) Depression, Müdigkeit, Schlaflossigkeit, Anämie, Immunschwäche und Magenschmerzen Überdosierung nicht bekannt
- Vitamin B7 oder Vitamin H Biotin Hefeprodukte, Hülsenfrüchte, Nüsse wichtig in Stoffwechselprozessen, begünstigt Zellteilung und Zellwachstum Mangel: Angstzustände und Depressionen, Hautprobleme, Taubheitgesfühl und Schmerzen in Armen und Beinen Überdosierung nicht bekannt
- Vitamin C Ascorbinsäure frische Früchte und Gemüse Co-Enzym bei der Produktion des Bindegewebes der Zähne, des Zahnfleisches, des Blutes und der Knochen unterstützt das Immunsystem, fördert die Eisenverwertung indirekt beteiligt an Entgiftungsreaktionen ANTIOXIDATIVE WIRKUNG Mangel: Schwäche des Immunsystems, Müdigkeit, Konzentrationsstörungen und verzögerte Wundheilung Ein schwerer Mangel ruft das Krankheitsbild SKORBUT hervor mit Brüchigkeit der Blutgefäße und dadurch Blutung im Zahnfleisch und Muskulatur und Zahnausfall Bei Kleinkindern können außerdem Störungen des Knochenwachstums auftreten Überdosierung ist nicht bekannt
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- Vitamin A Retinol Vorkommen: tierische Nahrungsmittel, Milch, Leber, Fisch Wirkung: - Wachstum, Aufbau und Funktion der Haut und Schleimhaut - Bestandteil des Sehpurpurs - Sehvorgang Mangel: - Nachtblindheit bis irreversible Zerstörung des Auges - Wachstumsstörungen bei Kindern - Hautschäden - Missbildung des Fötus - erhöhte Infektionsanfälligkeit - erhöhte Gefahr einer arteriosklerosen Herzerkrankung Ursachen Vitamin A-Hypovitaminose: Entzündungen, Operation Rauchen, starkes Sonnenlicht Überdosierung: -Schleimhaut Rhagaden - teratogen (bedeutet biologische, chemische, physikalische Einflussfaktoren, die im Organismus Fehlbildungen hervorrufen - Knochendefekte, Haarausfall Therapeutischer Einsatz: - Haut und Schleimhautschäden - Störung des Nachtsehens
- Vitamin D Calciferol Vorkommen: - wird in der Haut durch UV-Licht gebildet, der Bedarf von Vitamin D über die Nahrung wird höher, umso kürzer die Zeit ist, die der Mensch ist - Lebertran, tierische Fette Wirkung: Vitamin D fördert die Aufnahme von Calcium und Phosphat in den Knochen und reguliert den Calcium und Phosphatstoffwechsel Mangel: Hypovitaminosen führen zu Gewebeveränderungen der Knochen, z.B.: Rachitis bei Kindern (gestörte Mineralisation der Knochen) und Osteomalazie beim Erwachsenen (Erweichung der Knochen) Überdosierung: Hypercalcämie-Syndrom: Herzrythmusstörungen, häufiges Wasserlassen, Übelkeit und Erbrechen Nierensteine, Nierenverkalkung Therapeutischer Einsatz: - Osteoporose - Hypocalcämie
- Vitamin E Tocopherole Vorkommen: nur in Pflanzen, pflanzliche Öle, Getreidekeimen und Samen Wirkung: - wichtigste Funktion des Vitamin E ist die lipidlösliche Antioxidans (v.a. ungesättigte Fettsäuren). Das bedeutet, dass es in der Lage ist, mehrfach ungesättigte Fettsäuren in Membranlipiden, Lipoproteinen und Depotfett vor einer Zerstörung durch Oxidatiuon zu schützen - Funktion in der Steuerung der Keimdrüsen Mangel: - in Europa sehr selten, da es sehr gut in der Leber und Fettgewebe gespeichert werden kann - treten meistens mit Krankheiten auf, bei dem die Afunahme von Fetten gestört ist - Hypovitaminose: erhöhtes Arteriosklersoerisiko und ein geschwächtes Immunsystem
- Vitamin K Phyllochinone Vorkommen: - grünem Blattgemüse - wird auch von Darmbakterien gebildet Wirkung: - fördert die Blutgerinnung durch Synthese der Gerinnungsfaktoren in der Leber - bedeutend für den - Knochenstoffwechsel - Zellewachstumsregulierung - Gefäßverkalkung Mangel: - eine Hyovitaminose tritt z.B. nach einer Vernichtung der Darmflora auf. Es kommt zu einer Gerinnungsstörung mit Blutungsneigung Überdosierung nicht bekannt