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Entwicklungspsychologie (Fach) / Emotionspsychologie (Lektion)

positive oder negative Emotion: Diese wird weiterhin durch die Art des motivationalen Zustands beeinflusst sein: Appetitive Motivation Aversive Motivation Eine Rolle spielt ebenfalls die Wahrscheinlichkeit des Ausgangs der Situation, in der die Emotion erlebt wird: * Sicher * Unsicher Ausschnitt aus der Kognitiven Bewertungstheorie nach Roseman[14] Verschiedene Kombinationen dieser Bewertungen führen zu unterschiedlichen Emotionen.[14] Bei einer Studie von Roseman und Evdokas, in der sowohl der motivationale Zustand als auch die Ausgangswahrscheinlichkeit der Situation manipuliert wurden, konnte nachgewiesen werden, dass Personen… … Freude bei appetitiven Zuständen empfinden. … Erleichterung verspüren, wenn ein aversiver Zustand , definitiv verhindert wurde. … Hoffnung empfinden, wenn sie denken, dass ein , appetitiver Zustand wahrscheinlich erreicht wird.

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  • Rolle der Bewertungstheorie Sie dominiert die gesamte Forschung, da sie auf mehrere Fragen eine Erklärung bietet. Sie bietet eine Erklärung für die unterschiedlichen Emotionen, stellt eine Beziehung zwischen dem Individuum und der Emotion her, sowie zwischen Emotion und Stimmung. Unterscheidung zwischen E. und Stimmung: Emotion: Emotionen, Gefühle, Stimmungen, Affekte werden in der Literatur teils synonymverwendet, teils werden sie nach zeitlicher Dauer aufgeteilt (Affekt: kurz dauerndeReaktion auf einen Stimulus / eine Situation. Emotion: etwa im Stundenbereich,ebenfalls reaktiv. Stimmung: Stunden bis Tage, internal attribuiert - > daher habenDepressions- und Zufriedenheitsforschung auch ihre Stellung im Emotionskapitel)  Stimmung: S. sind Gefühle, die als entweder angenehm oder unangenehm erlebt werden (affektives Gefühl). Sie unterscheiden sich von Emotionen, insofern das Objekt des affektiven Erlebens bei S. nicht notwendigerweise bekannt sein muss, während dies bei Emotionen immer der Fall ist. Außerdem werden in Abhebung zu Emotionen mit S. eher länger andauerndere Gefühlszustände geringerer Intensität bezeichnet. Während Emotionen meist durch kogn. und evaluative Prozesse (Kognition, appraisal) ausgelöst werden, können S. auch die Folge von physiol. Prozessen (Physiologie) sein. Dem Core Affect Modell (Russell, 2003) zufolge gehen Stimmungen und Emotionen mit ähnlichen rudimentären Gefühlen einher, die lediglich durch zusätzliche und hiervon unabhängige kogn. Prozesse differenziert werden. Auf der Grundlage dieses Modells können sich S. und Emotionen auch wechselseitig beeinflussen. https://dorsch.hogrefe.com/stichwort/stimmung
  • Affekte - Stärke - Entstehung - Wirkung - Wechselwirkung zu Gefühlen/Emotionen Besonnenheit (= B.) [engl. considerateness, deliberateness], [EM, KOG], Zustand mit geordneter und zielgerichteter Bewusstseinstätigkeit und durchschnittlicher Klarheit und Deutlichkeit der Bewusstseinsinhalte, bei Abwesenheit intensiver Affekte. Der Zustand der B. ist also durch eine ausgeglichene Gefühlslage und durch überlegte, d. h. in ihren Folgen bedachte Handlungen gekennzeichnet. Bei den Griechen war die B. in der Form der Sophrosynie (Platon) eine Kardinaltugend (Lebensführung im Sinne der Mäßigung). https://dorsch.hogrefe.com/stichwort/besonnenheit#search=b893fe0c671ee5da6c95cec6869df0cc&offset=10 Lernen, selbstreguliertes; Regulationszyklus (= s. L.), [engl. self-regulated learning, regulatory cycle], [EM, KOG, PÄD], bezieht sich auf ein dynamisches Zusammenwirken von kogn. (Kognition), metakognitiven (Metakognition) und motivationalen (Motivation) Aspekten des Lernens mit dem Ziel, eigens definierte Ergebnisse zu erreichen und zu optimieren. Selbstregulation beinhaltet demnach, dass Gedanken, Affekte und Handlungen an die persönlichen Ziele angepasst werden. Entsprechend grundlegender soz.-kogn. Überlegungen lässt sich s. L. durch drei zyklisch ablaufende Phasen beschreiben: Vorbereitungsphase, Handlungsphase und Selbstreflexionsphase. https://dorsch.hogrefe.com/stichwort/lernen-selbstreguliertes-regulationszyklus#search=b893fe0c671ee5da6c95cec6869df0cc&offset=18
  • Stmmung ♦ länger anhaltender emotionalen Zustand, der im Hintergrund mitschwing ♦ verglichen mit Emotionen von geringerer Intensität ♦ Objektbezug oder Auslöser ist nicht immer zwingend erkennbar ♦ kein klares Ende oder Beginn, eher diffus ♦ immer mit positivem oder negativem Wert behaftet - Früher mit Gemüt, Gemütsbewegung oder Gemütsverfassung bezeichnnet. In der   .   Psychologie nicht mehr gebräuchlich
  • Emotion Nach W. JERUSALEM ist die Stimmung »die Summe der mit den Functionsbedürfnissen zusammenhängenden Gefühle..., die einzeln zu schwach sind, um zum Bewußtsein zu kommen« (Lehrb. d. Psychol.3, S. 162). R. WAHLE bemerkt: »Stimmungen sind Gefühle ohne Gegenstand des Gefühles«
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