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HR Management (Fach) / Qualifikations- und Eignungsforschung 2. (Lektion)

Potenzialbeurteilung

Diese Lektion wurde von Laurabecker1711 erstellt.

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  • Notwendigkeit der Potenzialbeurteilung ⇒Bei Arbeitsplatz-Veränderungen besteht Notwendigkeit zur Durchführung von Qualifikations- und Eignungsprognosen (bsp. Technologischer Wandel)  ⇒Bei Aufgabeninhalte-Veränderungen und Fortführung der Besetzung der Arbeitsplätze durch die derzeitigen Mitarbeiter ist eine Information erforderlich, ob und in welchem Umfang sie die geänderten Anforderungen erfüllen werden/können
  • Verfahren zur Potenzialbeurteilung siehe Abbildung Karteikarte: >Diagnose-orientierte Verfahren  >psychologische Testverfahren (Leistungstest, Intelligenztest, Persönlichkeitstest)  >Biographische verfahren  >Verhaltens-orientierte verfahren: Assessment-Center verfahren  -stehen im engen Zusammenhang mit Instrumenten der Personalauswahl  -verhaltensorientierte verfahren wichtig!
  • Verhaltensorientierte Verfahren ♦Assesment Center: >Ein- bis dreitägiger Workshop mit eignungs- diagnostischen Übungen >Mehrfachbeurteilung von Führungskräften, Personalverantwortlichen bzw. weiteren internen/ externen Experten >Es werden i. d. R. eignungsdiagnostische Verfahren eingesetzt, die Qualifikationen der Probanden über Verhaltensbeobachtung messbar machen sollen >Die beurteilten Anforderungen werden aus einer differenzierten Anforderungsanalyse abgeleitet -standardübungen im AC: -Präsentation  -Rollenspiel (Simulation von Verkaufsgesprächen) -Interview  -Gruppenübungen  -Gruppendisskusionen  -postkorb -Vorteile: -systematischer Ablauf  -Fokussierung auf direkt beobachtbare verhaltensmerkmale des künftigen Arbeitsfeldes  -mehrfache Erfassung desselben fähigkeitsmerkmals im Methoden-Verbund (höhere Validität). -Nachteile: -hohe kosten und Zeitaufwand  -favorisierung des erfolgstypen ( vielredner mit eindrucksvollen Auftreten) -standardisierte Übung (nicht betriebsspeziefisch) -persönlichkeitsemplößung 
  • Kosten und Nutzenanalyse >Qualifikations- und Eignungsbeurteilungen können für den Probanden finanzielle (z. B. Reisekosten) und psychische Kosten (z. B. enttäuschte Erwartungen) verursachen. Für Unternehmen entstehen Kosten für den kompletten Analyseprozess (Hornke, 2004). >Eine qualitativ hochwertige Personalauswahl ist nicht nur mit einem finanziellen Vorteil für Unternehmen verbunden, sondern kann langfristig auch zu einem positiven Betriebsklima führen. Weiterhin kann somit zu einem Imagegewinn für das Unternehmen beigetragen werden (Kersting, 2004).
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