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Strategisches Management (Fach) / Strategiebestimmung im globalen Wettbewerb und Strategiebestimmung II (Lektion)
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Diese Lektion wurde von Niiklas1997 erstellt.
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- Besonderheiten der Internationalisierung digitaler Unternehmen 1. digitale Unternehmen sind oftmals sogenannte "born globals" 2. digitale Geschäftsmodelle eröffnen unmittelbaren Marktzugang und reduzieren Transaktionskosten im Rahmen der Internationalisierung 3. Marktzugang zu internationalen Kunden oftmals direkt und schnell möglich 4. digitale Unternehmen benötigen oftmals weniger Direktinvestitionen 5. digitale Unternehmen können ihr Geschäft durch Internationalisierung oftmals schneller skalieren
- Red Ocean vs Blue Ocean strategy Red Ocean -> Player konkurrieren auf existierenden Märkten, "blutiger Kampf", daher auch Red Ocean-> Den Wettbewerb bekämpfen-> Bestehende Nachfrage nutzen-> Kompromiss zwischen Kosten und Kundennutzen finden-> Unternehmensaktivitäten entweder auf Differenzierung oder auf Kostenführerschaft ausrichten Blue Ocean -> Schaffung neuer, noch nicht besetzter Märkte-> Den Wettbewerb irrelevant machen-> Neue Nachfrage schaffen und nutzen-> Kompromiss zwischen Kosten und Kundennutzen überflüssig machen-> Unternehmensaktivitäten auf Differenzierung und auf Kostenführerschaft ausrichten
- Drei Wege zur Verfolgung einer Strategie der Marktentwicklung 1. Eine bahnbrechende Lösung für ein existierendes Branchenproblem bieten ("Nicht-disruptive Schaffung) 2. Ein existierendes Branchenproblem umdefinieren und lösen (Mischung aus "Nicht-disruptive Schaffung" und "Disruptive Schaffung") 3. Ein völlig neues Problem identifizieren oder lösen oder eine völlig neue Gelegenheit ergreifen ("Disruptive Schaffung)
- Ziel der Analyse von Geschäftsmodellen Um nachhaltige Wettbewerbsvorteile am Markt generieren zu können, ist die genaue Kenntnis über den Aufbau und die Funktionsweise von Geschäftsmodellen für Führungskräfte hilfreich und notwendig. In der Praxis haben Führungskräfte jedoch häufig nur ein implizites Wissen über ihr Geschäftsmodell.
- Was versteht man unter einem Geschäftsmodell? Es ist eine Beschreibung dessen, was ein Unternehmen leistet und vor allem wie ein Unternehmen den Prozess der Wertgenerierung mit und für seine Anspruchsgruppen durchführt und profitabel steuert.
- Die 4 Elemente eines Geschäftsmodells 1. Kunden -> Wer sind die Kunden und wie werden sie erreicht? 2. Nutzenversprechen -> Welche Nutzen stiftet das Unternehmen? 3. Architektur der Wertschöpfung -> Wie wird die Leistung in welcher Konfiguration erstellt? 4. Finanzielle Aspekte -> Wodurch wird Geld verdient? Wodurch entstehen Kosten?
- Die 9 Bausteine des Business Model Canvas Von links nach rechts: - Schlüsselpartner - Schlüsselaktivitäten (oben) - Schlüsselressourcen (unten) - Nutzenversprechen - Kundenbeziehungen (oben) - Vertriebskanäle (unten) - Kundensegmente Ganz unten von links nach rechts: - Kostenstruktur (Schlüsselpartner, -aktivitäten und -ressourcen sowie Nutzenversprechen) - Ertragsmodell (Nutzenversprechen sowie Kundenbez., Vertriebskanäle und Kundensegmente)
- Was versteht man unter einer Plattform? Eine Plattform ist ein Geschäftsmodell, welches Wert generiert, indem es Austausch von bspw. Waren/Informationen/Dienstleistungen zwischen zwei oder mehr Gruppen ermöglicht.
- Struktureller Aufbau einer digitalen Plattform - Beispiel Amazon Direkt in der Plattform befinden sich zwei Akteure: -> Anbieter - Gestalten Schnittstellen für die Plattform (z.B. Internetprovider) -> Inhaber - Kontrolle der Eigentumsrechte der Plattform und Entscheidung darüber, wer auf welche Weise teilnehmen darf (z.B. Amazon) Von außen nehmen zwei weitere Akteure teil: -> Produzenten - Hersteller des Angebots auf der Plattform (z.B. Händler) -> Kunden - Käufer oder Nutzer der Angebote (z.B. Amazon-Kunden)
- Eigenschaften von Plattformen - häufig webbasiert, kreieren positive Netzwerkeffekte (-> Digitale Plattformen) - oftmals "asset light" (AirBnB), sie verursachen also geringe Grenzkosten - stehen oftmals im Mittelpunkt eines "Ecosystems". Dies ist ein Verbund von Unternehmen, der durch fokale Akteure auf eine gemeinsame Wertschöpfung ausgerichtet ist.
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- Netzwerkeffekte auf digitalen Plattformen - Bereich Kunden: Mehr Kunden verbesseren die Plattform, da sie mehr Kunden anziehen - Bereich Produzenten: Mehr Produzenten verbessern die Plattform, indem sie mehr Produzenten anziehen => Gleichseitige Netzwerkeffekte - Zwischen den Bereichen der Kunden und Produzenten: Produzenten proftieren von mehr Kunden und Kunden profitieren von mehr Produzenten => Gegenseitige Netzwerkeffekte