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Wirtschafts-/Unternehmensethik (Fach) / Corporate Governance und Corporate Social Responsibility (Lektion)

Kapitel 4

Diese Lektion wurde von OverJuicy erstellt.

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  • Nennen sie die Schwächen des Leitbildes des ehrbaren Kaufmanns - charismatische Wirkung der Unternehmenspersönlichkeit ist oft nicht gegeben - zunehmende Komplexität von Wertschöpfungsprozessen - Wirkung von unternehmensintener Anreizstrukuren (ethise Reflexion wird nicht gefördert) - steigende Wertepluralität in der Gesellschaft - besondere Rolle von Unternehmen als eigenständige ethische Einheiten - Bedeutungszuwachs von erweiterten Entscheidungsspielräumen und der Selbstorganisation der Mitarbeiten - besondere Strukturen von börsennotierten Unternehmen
  • Was versteht man unter Corporate Governance (CG) Die Gesamtheit aller rechtlichen und ökonomischen Maßnahmen, die dazu dienen, die Unternehmensführung und -kontrolle zu regulieren und Agency-Konflikte im Interesse der Eigentümer zu mindern.
  • Wie werden Agency-Konflikte verursacht ? Durhc die Trennung von (Kapital-) Eigentum und Verfügungsmacht.
  • Was versteht man unter Interner CG? Interne CG:- bedeutet Regulierung der Unternehmensführung und -kontrolle (Führungsorganisation großer, in der Regel börsennotierter Unternehemn) - umfasst Rechte und Pflichten der Führungs- und Kontrollorgane (Vorstand, Aufsichtsrat) - beinhaltet Grundsätze ordnungsgemäßer und verantwortungsvoller Unternehmensführung als Ordnungsrahmen für die Leitung und Überwachung eines Unternehmens - enthält Verhaltensmaßstäbe für die Unternehmensleitung und Unternehmenskontrolle - geregelt in Gesetzten, Kodizes und Unternehmensleitlinien
  • Nennen sie die 2 Arten der Corporate Governance. Wie unterscheiden sie sich ? Interne CG: Funktional zweckmäßige Ausgestaltung der Unternehmensverwaltung zwischen der Unternehmensführung durch den Vorstand und deren Überwachung durch den Aufsichtsrat einschließlich der Unterstützungsfunktion des Abschlussprüfers Externe CG: Existenz von /Wettbewerbs-) Märkten; Überwachung durch Aktionäre und Unternehmenskontrolle
  • Welche Fragen können im Kontext von Corporate Governance gestellt werden? - Vergütung der Managern? - Transparenz der Vorstandsvergütung? - Unabhängigkeit des Aufsichtsrates? - Frauenquote? - Wechsel eines Vorstandsmitglieds in den Aufischtsrat? - Auskunftsrecht der Aktionäre? - Insiderhandel? - Zeitpunkt der Veröffentlichung von entscheidungsrelevanten Informationen?
  • beschreiben sie Externe Corporate Governance - Offenlegung von Informationen (Publizität) - Auditing (Abschlussprüfer als gatekeeper) - Kontrolle durch den Markt - Börse sanktioniert schlechte Leistungen des Top-Managements durch Verkäufe, Kursrückgänge, feindliche Übernahmen - Entwicklung eines level playing fields für Übernahmeangebote - Häufig kommt es zur Auswechslung von Führungskräften
  • was beinhaltet das Konzeptionelle Selbstverständnis des Deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK) - wesentliche gesetzliche Vorschriften zur Leitung und Überwachung deutscher börsennotierter Gesellschaften (Unternehmensführung) - National und international anerkannte Standards guter und verantwortungsvoller Unternehmensführung - Förderung des Vertrauens der Anleger, der Kunden, der Mitarbeiter und der Öffentlichkeit in die Leitung und Überwachung deutscher börsennotierter Unternehmen - Verplfichtung von Vorstand und AUfsichtsrat, im Einklang mit den Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft für den Bestand des Unternehmens und seine nachhaltige Wertschöpfung zu sorgen (Unternehmensinteresse) - Diese Prinzipien verlangen nicht nur Legalität, sondern auch ethisch fundiertes, eigenverantwortliches Verhalten (Leitbild des ehrbaren Kaufmanns)
  • Was sind die Ziele des Deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK) ? - geordnete Dokumentation deutscher Governance-Grundsätze - Kodifizierung des Kerngedankens der Transparenz - Flexibilisierung ordnungspolitscher Rahmengrundsätze-> Der Kodex stellt ein sogenanntes "Sotf Law" dar. Er diet der Ergänzung bereits bestehender Gesetze und kann schnell angepasst werden.-> Die im internationalen Umfeld vorherrschende Kritik an der Unternehmensführung in deutschen Unternehem wurde in einem bedeutenden Umfang bei der Entwicklung des Kodex berücksichtigt.-> Zur Gewährleistung der Qualität der Corporate Governance in Deutschland werden auch zukünftig internationale Best Practices felxibel in den Kodex eingebunden.
  • Was beinhaltet das Konzeptionelle Selbstverständnis von Corporate Social Responsibility - Corporate Social Responsibility (CSR) ist ein Management-Konzept der gesellschaftlichen Verwantwortung von Unternehmen, das sich am Prinzip der Nachhaltigkeit orientiert und sich auf die Bereiche Ökonomie, Ökologie und Soziales erstreckt. - Die gesellschaftliche Verantwortung, der ein Unternehemn unterliegt, und die Bereiche, in denen es sich engagiert, sind dabei abhängig von der Unternehmensspezifika, der Branche und den Märkten, in denen es operiert. - Verschiedene gesographische Handlungsebenen (lokal, national, international), Unterschiede zwischen Entwicklungs- und Industrieländern, zwischen Großunternehmen, KMU und Mikro-Unternehmen sowie zwischen verschiedenen Branchen führen dazu, dass Unternehmen unterschiedliche Schwerpunkte in ihrem gesellschaftlichen Engagement setzten.
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  • Was unterscheidet die heutige Definition von CSR von der der 200er? - Betonung des gesamten Einflusses auf die Gesellschaft - Weitung der "Tripple-bottom-line" auf ethische Fragen - Keine Betonung der Freiwiligkeit mehr - Anspruch, CSR in die Strategie zu integrieren -> CSR IST KEINE CHARITY, SONDERN EIN STRATEGISCHES ZIEL!
  • Erklären sie den Aufbau der CSR-Pyramide nach Caroll - Ökonomische Verantworung: Zentrales Fundament der Pyramide. Ohne die profitable Produktion von Gütern und DIenstleistungen, welche Kundenwünsche erfüllen, kann weder ein Unternemen auf Dauer überleben noch können Pflichten, die darüber hinausgehen, wahrgenommen werden. - Rechtliche Verantwortung: Ein Unternehemn hat die Pflicht, sich an die Gesetze und Verordnungen, die seitens der Legislative verabschiedet werden, zu halten und seine geschäftlichen Ziele nur innerhalb dieses Ordnungsrahmens zu verfolgen. - Ethische Verantwortung: Über den Stufen ökonomische und rechtliche Verantwortung (Compliance) ist die ethische Verantwortung angeordnet, die primär Praktiken umfasst, die seitens der Gesellschaft erwünscht oder auch abgelehnt werden und die nicht in Gesetze kodifieziert sind. - Philanthropische Verantwortung: Die Pyramidenspitze entspricht dem Konzept von Unternehem als sogenannte corporate citizens, zielt also auf das bürgerschafltiche Engagement von Unternehmen zur Förderung des Gemeinswohls. Philanthropische Verantwortung entsteht aus dem Anspruch von Unternehemn heraus, ihre Rolle als gute Bürger in einer Gesellschaft wahrzunehmen und umfasst u.a. die Förderung von Kunst, Bildung oder sontigen sozialen Initiativen.