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Wirtschafts-/Unternehmensethik (Fach) / Theorien der Moralentwicklung (Lektion)
- Beschreiben sie die Moralphilosophie nach Rousseau Der Mensch hat eine angeborene Liebe zum Guten.Die Zivilisation macht den Menschen schlecht.
- Beschreiben sie dir Moralphilosophie nach Huxley Der Mensch ist von Natur aus schlecht.Die Zivilisation sorgt dafür, dass der Mensch sich moralisch gut verhält.
- Moralphilosophie nach Kant Der Mensch ist von Natur aus weder gut noch schlecht.Er besitzt jedoch die Fähigkeit zum Gutsein.Das Menschsein verpflichtet ih dazu, gut zu sein (Gut-Sein-Sollen).Weder die Begabung noch der Charakter noch günstige Lebensumständen sichern das Gutsein,sonder allein der gute Wille.Die Vernunft sagt dem Menschen, was er zu tun hat. Der Mensch hat ein moralisches Gesetzt in sich.
- Ansatz zur Moralentwicklung der Nativisten (biologisch ausgerichtet) - Sittliches Verhalten entspringt emotionalen Verlangungen, die unserer Spezies angeboren und in jeder Kultur zu finden sind. - Kinder auf der ganzen Welt bringen von Anfang an nahestehenden Menschen liebevolle Gefühleentgegen und reagieren ablehnend auf Brutalität und Ungerechtigkeit. - Unterschiede in den sozialen Emotionen bilden sich später heraus. - Erst unter den spezifischen Wertesystemen der einzelnen Kulturen differenziert sich aus, was genau eine bestimmte soziale Reaktion auslöst und wie diese auffällt.
- Ansatz zur Moralentwicklung der Lerntheorien - Kinder erwerben durch Beobachtung, Nachahmung und Belohnung Verhaltensnormen und Wertvorstellungen. - Morlisches Verhalten ist kontextgebunden und wechselt je nach Situation nahezu unabhängig von den geäußerten Überzeugungen. Bsp.: Die Neigung zum Mogeln.
- Ansatz zur Moralentwicklung: Intellektuelle Entwicklung - Tugend- und Lasterhaftigkeit beruhen letztlich auf bewusster Entscheidung dafür oder dagegen, das heißt auf einem kognitiven Prozess. Jean Piaget und Lawrence Kohlber: - Kinder besitzen zunächst ein Moralverständnis, das sich an Macht und Autorität orientiert - nach dem Motto: "Der Stärkere hat Recht." - Erst später begreifen sie, dass soziale Regeln von Menschen gemacht und damit verhandelbar sind und dass es gerechter ist, wenn Beziehungen auf Gegenseitigkeit beruhen und nicht auf einseitigem Gehorsam.
- Moralstufen nach Jean Piaget 1. Einfacher moralischer Realismus- Was nicht bestraft wird, ist erlaubt.- Was bestraft wird, ist verboten. 2. Heteronome Moral (= fremdbestimmte Moral)- Was andere Personen gut heißte bzw. vormachen, ist erlaubt.- Was andere Personen nicht gut heißen, ist Verboten. 3. Autonome Moral (= selbstbestimmte Moral)- Unabhängig von anderen Personen- Beurteilung des eigenen Verhaltens
- Stufenmodell nach Lawrence Kohlber Wie unterscheidet es sich im vergleich zum Modell von Piaget ? 1. Präkonvetionelles Urteilen (Kinder bis 9 Jahre) 2. Konvetionelles Urteilen (ältere Kinder, Jugendliche und Erwachsene) 3. Postkonvetionelles Urteilen (prinzipiengeleitet) Kohlberg weißt den verschiedenen Stufen zusätzlich bestimmte Altersgruppen zu und unterteilt sie in jeweils zwei Unterstufen
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