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Techniksoziologie (Fach) / VL2 (Lektion)
2. Vls
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- Arbeitsdefinition Rammert, 1993 Unter Technik sind alle -künstlich hervorgebrachten Verfahren und Gebilde, symbolische und sachliche Artefakte, zu verstehen -die in sozialen Handlungszusammenhängen zur Steigerung ausgewählter Wirkungen eingebaut werden
- Karl Marx- technische Entwicklung -T. als gegenständliche Äußerungsform des aktiven Verhaltens Mensch zur Natur -tech. Entwicklung als Bildungsgeschichte der Produktionsinstrumente mesch. Soziallebens: Flexibilität spiegelt Kommunikation d. Menschen wider Hierachie/ Reichweite= Followerzahl/ Status Exklusion vs. Person -keine analytische Trennung zwischen Produktivkräfte und Produktionsverhältnise -T. als endogene Größe -das t.-organisatorische System der Fabrikproduktion hat vielfältige soziale Folgen (Vergegenständlichung) -entwickel Konkurrenzbedinungen auf dem Markt (Profitgedanke)
- Karl Marx: Technische Entwicklung Fazit gsl. Verhältnisse sind sachlich vermittelt - Gibt es auch Ursachenkomplexe? -Umwelt: Apps mit Checks von Zusätzen -Open Source: Linus, Wiki -Ingenieure
- Emile Durkheim: Sachliche Artefakte -Wohnstätten, Werkzeuge, VErkehrswege und KLeindung sind ebenso sozilogische Tatsachen wie Sitten, Recht und Glaubenssätze -"Sachen" bilden als kristallisierte Form des Handelsn das Substrat des Kollektivlebens -sie üben auf das handelnde Individuum einen Zwang, jedoch keinen Sachzwang aus, sondern moralischen Handlungsdruck (rote Ampel, grüner Pfeil, Emails) -Sachlich vermittelt soziologische Tatbestände sind schwerer zu umgehen
- Max Weber: Tech. rationalität -tech. Frage liegt vor, wenn es um die Verwendung rationaler Mittel geht -damit kann jedes konkrete Handeln eine Technik sein (Gebetstechnik, erotische Technik) -das Kriterium ist die Verbesserung des Erfolgs im Vergleich zu den verwendeten Mitteln -höchste Form tech. Rationalität liegt dann vor, wenn das Handeln planvoll am methodisch gesammelten Wissen orientiert ist Geht es immer nur um Effizienz/Rationalität??_Holocaust hochgradig effizient -neues Handy obwohl das Alte noch geht -300 PS AUtos bei vollen STraßen
- Max Weber: Tech. Rationalität Fazit -auf verschiedene Art und Weise wurden Technik und Gesellschaft aufeinander bezogen -es werden verschiedene gsl. Funktionen und Bedeutungen von Technik analysiert -diese Funktion scheinen auch heute noch relevant zu sein -auch der hier interessierende Technikbegriffe variiert zwischen den Autoren stark
- Der sozialogische Technikbegriff Einführung -Ausgangsannahme: ein tech. Artefakt hat an sich nur geringe soziale Bedeutung -diese resultiert erst aus der Nutzung durch Individuen (BSp. Gabel) -der soziologische Technikbegriff fokussiert nie allein auf das tech. Artefakt -auh die materiellen Qualitäten der Objekte sind von nachraniger Bedeutung
- engerer und weiterer Technikbegriff nach Rammert a) engerer Sinn -sachliche Artefakte: stoffliche Verkörperung zweckmäßiger Mittel b) weiterer Sinn -alle Verfahrensweisen eines Handelns und Denkens, die methoen Organisationsregeln folgen und zwickorintiert sind -> beide Begriffe sind unbefriedigt, weil technik i.e.S. alles Materielle ausschließt und Technik i.w.S alle gsl. Phänomene einschließt Lösung: Konzept des sozio. tech. Systems
- sozio. tech. System (nach Hughes und Ropohl) Systembegriff= nahezu unskalierbar Technik= [Artefakt(engerer)+Handlungsform(weiterer) [sozio. tech. System] -Auflösung Dualismus von Maerialität und Sozialität -nicht t. Artefakte stehen im Mittelpunkt sondern deren Verknüpfung mit anderen (soz.) Komponenten zu sozio. tech. System -heterogene Komponenten müssen zu funktioniereneden seamless web gekoppelt werden -Systemansatz fokussiert nicht primär auf spez. Qualitäten der Komponeten sondern deren Beitrag zum Funktionieren des Systems (Vernetzung und Interaktion der K.) -spez. Leistung eines sozio-tech. Systems bestehen darin das Zusammenwirken von Meschn und Sachsystem zu leisten -Systembegriff lässt sich nahezu beliebig skalierne
- Konzept des großtech. Systems (GTS) -bestimmte Technologien werden als Infrastruktur mit spez. Größe betrachtet Merkmale: -extensie räumliche und auch zeitliche Ausbreitung -technikinduzierte Eigenschaften -evolutionäre Entwicklung -Unterscheidung in großtech. Systeme 1.2.3. Ordnung -Beispiele: Energieversorgung, Organtransplantationswesen, Rundfunk, Internet
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- soziologische Technikbegriff: Fazit -aus soziologischer Perspektive wird die Technik als sozio. tech. System betrachtet -es umfasst soziale wie tech. Komponenten -diese sind in einem seamless web integriert und erfüllen eine spezifische gesellschaftliche Funktion -im Unterschied zu sozialen Systemen sind für das Funktionieren die tech. Komponenten unerlässlich -mi dem Innovationsbegriff werden "neue" sozio-tech Systeme erfasst
- Dimensionen von technik soziologische Konzept von Technik: 1. instrumentell-konstruktive Dimension 2. instrumentell-operative Dimension 3. mediale Dimension (Sonderfall) 4. diskursive Dimension -> 3 Kerndimensionen bedingen sich zirkulär
- instrumentell-konstruktive Dimension -Ausgangspunkt: zielgerichtete Konstruktion sozio-tech. Systeme durch einen oder mehrere Technikkonstrukteure -tech. Artefakte und Systeme werden intentional geschaffen um einen Zweck zu erfüllen (Ursache-Wirkung-Zusammenhang effizient gestalten) -Bsp: automatisierte Rollläden TUC -=Prozess der Technisierung -Technisierung erfolgt in 3 Schritten: 1) der Konstukteur schlägt zunächst einen Umweg ein, d.h er steuert ein Ziel nicht direkt an sondern schafft ein Werkzeug 2) "Kausale Simplifikation": enorme Vereinfachung bzw. Verkürzungdes ursprünglichen Prozesses 3) Effizienssteiergung: Verbesserung des Wirkungsgrades, die Steigerung des Outputs oder die Erhöhung der Auslastung -> Vergegenständlichung, weil in die Artefakte und Systeme Handlungsprogramme eingeschrieben sind
- instrumentell-operative Dimension -umfasst die Anwendung, Nutzung von Technik -Konstruktionswissen ist nicht notwendig, Technik wird als Blackbox genutzt -notwendig: Vertrauen in Technik -bei der Nutzng werden die sozialen Prozesse oft unsichtbar (es folgt: Intransparenz, Risiken) -trotz steigender Usability müssen Nutzer sich die Technik aneignen -Aneigung ist nicht immer einfach, da T. in versch.Kontexten -neue T. erfordert Anpassungsleistung des Nutzers -trotz insturmenteller CHarakters enthäklt T. keine zwanghafte Nutzungsform, sodern eigensinnige-kreative Nutzung -aus dieser Offenheit und Flexibilität resultiert auch die Riskanz der Moderne, weil die Wirkung eben nicht vorhergesagt werden können
- mediale Dimension (Technik als Medium) -Sonderfall der kommunikativen Vermittlungsleistung durch T. a) tech. Übertragungsmedium, das Kommunikation über Distanz ermöglicht (Transportfunktion) b) T. als Medium im eher metaphorischen Sinne: Status un dPrestoge -T. als Medium kann u.a. danach beurteilt werden, wie stark die Eigenschaften die Kommunikation prägen
- diskursive Dimension (Reden über T.) -reflexive Thematisierung von T.-prozessen -Aushandlungsprozesse, in denen T zum Thema wird