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Wildtierökologie (Fach) / Habitat und Raumnutzung (Lektion)
2020 BioÖko Klausur
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- Welche Daten müssen Sie erheben, um die Habitatpräferenzen einer Wildtierpopulation festzustellen? Verhalten; Physiologie und Morphologie einer Art
- Beziehen sich die Begriffe a) Streifgebiet und b) Verbreitungsgebiet auf die Ebene des Individuums, der Population, oder der Art? a) Streifgebiet: Populationb) Verbreitungsgebiet: Art (Nicht ganz sicher)
- Angenommen, Sie sollen 3 Säugerarten untersuchen, deren Raumnutzung unbekannt ist. Alle 3 wiegen etwa 20 kg; A ist carnivor, B herbivor, C omnivor. Erwarten Sie ähnliche Home Range Größen für alle 3? Wenn ja, warum? Wenn nein, welche Unterschiede erwarten Sie? (beachten Sie hierzu auch „Ernährungsökologie“) A hat das Größte, B das mittelste und C das kleinste Streifgebiet. Die Größe der Home-Range von Carnivoren korreliert mit der Beutemasse. Energieumsatz: Nur 10% von der Energie bleibt von Trophieebene zu Trophieebene erhalten. Für Carnivore der letzten Ordnung ist auf gleicher Fläche etwa 10x weniger Energie vorhanden als für Herbivoren. Carnivoren brauchen daher ein größeres Home-Range um die notwendige Energie einzusammeln.
- Was versteht man unter dem englischen Begriff „Dispersal“ in der Wildtierökologie? In welchem Zusammenhang ist Dispersal populationsökologisch bedeutsam? Dispersal: Streifgebietswechsel durch Abwanderung ohne Rückkehr (meist Jungtiere) Fördert Austausch und GenflussAusbreitung Wiederbesiedlung (Wolf, Fuchs)
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