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Sportdidaktik (Fach) / Das Konzept der Handlungsfähigkeit/ Mehrperspektivität (Lektion)
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- Handlungsfähigkeit nach Kurz (2004) aus Erfahrung wissen , welchen unterschiedlichen Sinn es haben kann , im Sport aktiv zu sein und in Abwägung dieses Wissens sein Leben danach einrichten zu können oder auch ich bin in der Lage mein sportliches Leben selber gestalten zu können Handlungsfähige Sportler = gebildete Sportler
- Konzept der Handlungsfähigkeit Perspektiven! Perspektive Leistung dabei geht es um das bestreben in Leistungssituationen des Sports zu bestehen, es geht um die Entwicklung der Einstellung zur Leistung
- Perspektiven Handlungsfähigkeit Kurz 2004 Gesundheit Es geht um Gesundheit und körperliches Wohlbefinden und den Beitrag den Sport dazu leisten kann zu verstehen und für sich zu erkennen Sport unter der Perspektive Gesundheit zu betreiben
- Perspektiven des Konzepts der Handlungsfähigkeit und Mehrperspektivität Wagnis geht um den Reiz von Situationen mit ungewissen Ausgang und um die Bewährung in dieser Situation
- Sport unter der Perspektive Soziales Miteinander Sport aus der Gemeinschaft mit anderen zu erleben , und dass diese Gemeinschaft erlernt werden muss
- Sport aus der Perspektive Ausdruck zu wissen was und warum man mit dem Körper alles ausdrücken kann - die expressiven Möglichkeiten des Körpers und ihre Gestaltung in der Bewegung
- Sport unter der Perspektive Eindruck heißt Bewegungs & Körpererfahrungen und die Förderung einer vielseitigen Wahrnehmungsfähigkeit Verständniss des eigenen Körpers , der Auseinandersetzung mit Erfahrungen die wir im Sport oder in Bewegung Spiel und Sport erleben können die wir dort wahrnehmen können. Zum Beispiel mit Partner auf dem Barren zu stehen und dort stehen zu können.
- Vertiefung Perspektive Soziales Miteinander Sport funktioniert immer in Gemeinschaft und diese Gemeinschaft muss erlernt werden. Kurz sagt im Hinblick auf pädagogische Wertigkeit dieser Perspektive soziales Lernen im Sportunterricht bietet Möglichkeiten zum sozialen lernen, die andere Unterrichtsfächer so und in der Form nicht ermöglichen. - Erfahrung von Grundformen und Problemen sozialen Miteinanders - leibhaftige Erfahrung( mit dem eigenen Körper im Zusammenspiel ode rim Gegeeneinander soziale erfahrungen macht ( soziale Interaktonen mit dem eigenen Körper) und ( evtl in Reflexion) auch Lösung sozialer Probleme - inszenieren, reflektieren, aufgreifen sozialer Erfahrungen die man im Sport Unterricht inszenieren soll --> soziale Erfahrung im Sportunterricht systematisch inszenieren, aufgreifen und reflektieren.
- Ausgang vom Gegenstand Sport Ansicht 80er Jahre : - wichtigster Ausgangspunkt ist der Gegenstand Sport - positive Erfahrungen beim Sport sollen Entschidungen für ein aktives Leben fördern - Sportunterricht qualifiziert zur Handlungsfähigkeit im außerschulischen Wettkampfsport Revision des Anforderungsprofils ( Lehrplans) Anforderungsstrukturen von Sport und Sportarten sind ein Zugang (Kurz 2004) - Praxis als pragmatischer Ausgangspunkt von Weiterentwicklung ( Kurz 2004) Sport ist ambivalent --> nicht jeder Sport ist für jeden Menschen förderlich - deswegen weitere Ausgangspunkte , da nicht für jeden förderlich ist ( manche sind zb immer Verlierer)
- 2. Ausgangspunkt ist der individuelle Sinn ( Kurz 2004) Das Wissen darüber, welche Reize + Werte Menschen Sport beimessen. kann Richtung bestimmen , wie überdauerndes Interesse zu wecken oder zu verstärken ist! ( warum treibt der einzelne Sport?)
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- 2. Ausgangspunkt Individueller Sinn 6 Dimensionen zu Sportmotiven ( Kenyon 1968) Gesundheit & Fitness Kontakte zu anderen Menschen Erproben in Leistungssituationen Medium ästhetischer Botschaften neuartige + aufregende Bewegungserfahrungen Spannung, Reiz ungewissen Ausgangs
- Individueller Sinn Sportunterricht soll Sinngebungen erschließen warum weshalb wieso Menschen dauerhaft / evtl Lebenslang Sport machen Sport kann unter verschiedenen Sinnrichtungen betrieben werden - Die Frage ist nicht was machen wir sondern wozu machen wir Sport und wie erschließt man Sport unter verschiedenen Perspektiven - also Gegenwartsorientierte motivation im Sportunterricht - längerfristige Bindung an Sport Jedoch VORSICHT!! Motivation und Bindung reichen für Legitimation des Sportunterrichts nicht aus !!
- 3. Ausgangspunkt Bildungsgehalte des Sports Anthropologische Ansätze ( 60er Jahre) warum braucht der Mensch Sport ? was hilft ihm das im Alltag und für seine Entwicklung? Grundidee im Sport kann man sich Bilden also kann man mehr lernen als das was die Sportart an motorischen Fähigkeiten und Fertigkeiten voraussetzt. 60 Jahre: - Grupe (1982) erweitert die Idee dessen weshalb Sport für die Entwicklung des Menschen gut sein kann um die Kategorie der primären Erfahrung ( die Erfahrungen die ich direkt an mir an meinem Körper an meinem Sporttreiben erleben kann) sekundäre Erfahrungen heißt ich lasse mir von anderen sagen wofür was gut ist ( Fernsehen, Sport aus Zeitungen erfahren) aber Sportunterricht soll primäre Erfahrungen bieten ( materiale, soziale, Selbst- & Körpererfahrung) --> Sport bietet also die Idee das Verständniss mit dem Gegenstand Wasser umzugehen, Wasser und den Wasserwiderstand kennenlernen, materielle Erfahrung ich lerne etwas anderes kennen, weiteres Beispiel: Schneesport ( materiale Erfahrung, soziale Erfahrung, erfahren was über sich und Körper( Anstrengung, Pulsschlag , unterforderung, Überforderung) auch im Gerätturnen ( wie lerne ich , wie schnell lerne ich ) mit dem allen verbunden--> Selbsterfahrungen also wie kommt man in Leistungssituationen zurecht wie besteht man diese, wie mutig , wie ängstlich ist man also Grupe 1982 sagt : man erfährt viel mehr über sich mit als ohne Sport
- Bildungsgehalte ( 70er-90er Jahre) man lernt im Sport etwas was mit Gesundheit zu tun hat. ( Balz 1995) - materiale Erfahrungen ( Scherler, 1975), Körpererfahrung ( Treutlein, 1992), soziales Lernen ( Pühse) --> in dieser Phase also 70er Jahre des Sportunterrichts --> Patchwork des Sportunterrichts ( Kurz) --> Sport mal unter Blickwinkel Gesundheit, Blickwinkel soziales, Blickwinkel Erfahrung -
- Bildungsgehalte des Sports Patchwork + Anthropologie fließt ein in Grundidee und pädagogische Perspektiven fließen ein in Pädagogische Perspektiven von Kurz vom Jahr 2000
- Ausgang vom Erziehungsauftrag der Schule Fächerübergreifende Aufgaben der Schule Gesundheitserziehung, Umwelterziehung, Sicherheits/Verkehrserziehung, Geschlechtererziehung, interkultureller Erziehung was kann Sport beitragen zu sozialen Erfahrungen , Lernen, Leisten - Entwicklung eigener Identität, Körperlichkeit
- Methodische Prinzipien der Mehrperspektivität 1. mehrperspektivische Aufmerksamkeit Blick Von Inhalten auf Perpspektiven lenken. Nicht was soll im Unterricht gemacht werden sondern wozu soll was im Unterricht gemacht werden ? Nicht was wird gelernt sondern woran wird gelernt ? was können wir lernen wenn wir miteinander kämpfen z.B., Unter diesen Perspektiven werden bestimmte Inhalte zum Thema das heißt eine Person sagt das Thema der heutigen Stunde ist Fusball, andere Person sagt das Thema der heutigen Stunde ist Gesundheit jedoch--> Das Thema einer Stunde erschließt sich erst aus der Kombination von Fusball und Gesundheit Verletzungsprophylaxe am Beispiel Zweikampf im Fußball--> Zweikampfsituationen inszinieren und SuS entdecken lassen welche Gefährdung/ Verletzung dabei entstehen kann
- 2. Mehrperspektivische Thematisierung Immer von Inhalten auf Perspektiven und Unterricht unter Perspektiven gestalten Akzentuieren ( Fußball unter Perspektive Ausdruck z.B.) : Inhalt unter gewohnter oder untypischer Perspektive gestalten Kontrastieren : Inhalt unter verschiedenen (gegensätzlichen) Perspektiven gestalten = z.B. Fußball unter Leistungs und gesundheitlichen Aspekt Integrieren: ein Inhalt unter vielen Perspektiven z.B. Ausdauerlauf unter Perspektive Eindruck --> SuS schätzen wie weit sie laufen können puls schätzen puls messen Unter Perspektive Leistung --> Laufe 10 Minuten und schätze vorher wie viel du schaffst ( welche Leistungsselbsteinschätzung haben SuS ) Leistung - Optimum rausholen- Reflektion