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Krankenversicherungsmanagement (Fach) / GV 1 - Integrierte Versorgung (Lektion)

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Diese Lektion wurde von Niiklas1997 erstellt.

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  • Welche Faktoren beeinflussen eine gesunde Lebenserwartung? - physische/soziale Umfeld - Lebensstil/Gesundheitverhalten - Medizinische Versorgung - individuelle Faktoren (Geschlecht, Alter)
  • Unterschied zwischen "altem System" und dem "neuen System" (integrierte Versorgung) - altes System -> Aufteilung nach Sektoren-> Sektoren agieren unabhängig voneinander-> Hausarzt, Facharzt, KH, Prävention, Pflege = Akteure - neues System -> sektorübergreifend-> Akteure arbeiten eng miteinander-> bspw. erst Hausarztbesuch (primäre Versorg.), danach ggf Facharzt (sekundäre Versorg.) und erst dann KH-> Prävention wird in jedem Schritt betrieben (primäre und sekundäre Versorg wie auch im KH)
  • Accountable Care Organizations - Definition Kooperation einer Gruppe von Leistungsanbietern, die für eine bestimmte Gruppe von Patienten Gesundheitsleistungen anbietet, um somit Kosten zu sparen und die Behandlungsqualität zu verbessern.
  • Accountable Care Organizations - Schlüsselfaktoren für die Gesundheitsversorgung 1. Definition einer (geografischen) Zielgruppe, für die die Leistungsanbieter gemeinsam zuständig sind 2. Ergebnisse vorformulieren, diese sollten sowohl relevant für die Gruppe, als auch für das Indiviuum sein 3. Anwendung von Indikatoren, um Ergebnisse und Prozesse messen zu können und um Lernprozesse anzustoßen 4. Vergütungsmodelle und Anreize, die die Zielerreichung unterstützen 5. Versorgungserbringung, die Zusammenarbeit der Leistungserbringer unterstützt
  • Accountable Care Organizations - Praxisergebnisse - zu früh, um langfristige Effekte vorherzusagen - keien Indizien, dass ACOs die Gesundheit verschlechtern - ACOs sorgen teilweise für Kosteneinsparungen, Qualitätsverbesserungen und einer erhöhten Patientenzentrierung (aber nicht alle!)
  • Ziele Optimedis Ziel-Dreieck: 1. Gesundheit der Bevölkerung verbessern 2. Erfahrung der Patienten mit der Gesundheitsversorgung verbessern 3. Kosten pro Kopf senken Ziel-Viereck: 1. Geringere Kosten 2. Bessere Ergebnisse 3. Erfahrung der Patienten mit der Versorgung verbessern 4. Erfahrung der involvierten Leistungserbringer bzgl. der Leistungserbringung verbessern
  • Erreichung des Zielvierecks bzw Zieldreiecks - Definition einer (geografischen Zielgruppe) - finanzielles Limit setzen, um finanzielle Verantwortung übernehmen zu können - Einsatz eines regionalen Verantwortlichen, der die Umsetzung und Erreichung der Ziele begleitet -> Rolle des regionalen Verantwortlichen: 1. Enge Zusammenarbeit mit allen Beteiligten2. Gesundheitsverbesserung der Zielgruppe erreichen3. Gesundheits und Pflegedienstleistungen anpassen/anbieten4. maßgeschneiderte Lösung entwickeln (Stakeholder involvieren)5. Entwicklung und Umsetzung neuer Konzepte
  • Regionale Leistungserbringung: Kooperation zwischen Unternehmen und Leistungserbringer - Leistungserbringer bringt bspw. mit: -> Kontakte zu regionalen Leistungserbringern-> Erfahrung zu Versorgungsproblemen in der Region - Unternehmen bringt bspw. mit: -> gesundheitsökonomisches Wissen, Controlling- und Managementfähigkeiten - Kooperationspartner arbeiten zusammen, um ihre Fähigkeiten zu kombinieren - Können in Form eines Unternehmens kooperieren, an dem die Koop.partner Anteile halten -> dieses Unternehmen schließt dann Leistungspartnerverträge mit regionalen Leistungserbringern
  • Wichtige Interventionen für die integrierte Versorgung mit dem Ziel, die Bevölkerungsgesundheit zu verbessern. direkte Interventionen: -> Risikoüberprüfung -> Zielvereinbarungen-> Case Management indirekte Interventionen: -> Benchmarking-> Aufklärungskampagnen-> Training der Gesundheitskompetenz
  • Voraussetzungen, um Ziele der integrierten Versorgung zu erreichen - ausgeprägte IT-Strukturen - Patientenaktivierung - entsprechende Versorgungsprogramme und Versorgungskonzepte
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  • Erfolgsfaktoren für die Umsetzung integrierter Versorgungsprogramme 1. Fokus auf Regionen mit hohem Handlungsbedarf/Versorgungsproblemen 2. Politik und KK fortlaufend informieren, involvieren und für die Sache gewinnen 3. Beteiligung der regionalen Akteure, die für Veränderungen essentiell sind 4. kontinuierliche Kommunikation (warum und wie verbessert die integrierte Versorgung die Gesundheit der Versicherten) 5. Planung der Umsetzung am Rahmenprogramm integrierter und sozialer Versorgung ausrichten