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Wirtschaftsinformatik (Fach) / Kap. 1.2 Vernetzung (Lektion)
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- Vernetzung und Übertragungsmedien Vernetzung: -mehrere Rechner werden miteinander verbunden, so dass ein Datenaustausch möglich wird -alle Rechnerklassen sind vernetzbar -Basis jeder Vernetzung sind Übertragungsmedien, über die Daten von einem Netzwerkteilnehmer (Rechner) an einen anderen übertragen werden
- Auswahlkriterien für die Wahl eines Übertragungsmedium: -Übertragungsrate -überbrückbare Entfernung -Medienspezifische Störeinflüsse -Kosten -Abhörsicherheit
- Radio Frequency Identification (RFID) -Bereich der Funktechnologien für kurze Distanzen -umfasst RFID-Transponder, welcher aus einem Datenchip und einem Sender mit Antenne besteht -RFID-Etiketten mit Transponder werden an physischen Objekten angebracht -wenn ein RFID-Lesegerät ein Funksignal abgibt,antworten in der Nähe befindliche Chips, indem sie, die auf ihnen gespeicherte Daten an das Lesegerät übermitteln passive RFID-Etiketten (batterielos): Leseentfernung von 1-10cm aktive RFID-Etiketten (mit Energiequelle ausgerüstet): Leseentfernung bis zu 150m
- Nenne Beispiele für Transponder. -Transponder- Ettikett -Smartcard -Scheibentransponder -Schlüsseltransponder -Schraubentransponder
- Barcode vs RFID Barcode: -zum Auslesen ist freie Sicht erforderlich -einfach zu erzeugen -Datensatz ist nicht veränderbar RFID: -teurer -mit innenliegender Technik -Pulkerfassung möglich -auch zum Diebstahlschutz verwendbar
- NFC: Near Feald Communication -weitere Variante von RFID -als Lesegerät wird meist ein Mobiltelefon benutzt, welches dann übers Telefonnetz oder Internet eine Verbindung zu einem Server herstellen kann -Kartenemulation als ein passiver Transponder ist bei NFC-Mobiltelefonen möglich (für z.B Zahlungen mit dem Smartphone) -diese Technik wird normalerweise beim Person-to-Person-Modus verwendet: dabei kommunizieren zwei Geräte miteinander und tauschen Informationen aus
- RFID vs NFC RFID: Typische Anwendung-> Identifikationen von Objekten entlang der Supply Chain RFID-Reader: fest installiert und mobil RFID-Tags: vielfältige Bauformen, mit und ohne Batterie, editierbar(RAM) und nicht editierbar (ROM) erhältlich NFC: Typische Anwendung -> Mobile Payment NFC-Reader: fest installiert; meist in Smartphones NFC-Tags: vielfältige Bauformen; im Smartphone sog. Kartenemulation
- LAN (Local Area Network) - mit Blick auf die räumliche Ausdehnung das kleinste Netzwerk - umfasst meistens ein Gebäude/ Grundstück und werden entweder privat, von UN oder öff. Einrichtungen betrieben -Datenübertragung innerhalb eines LAN kann auch über Funk erfolgen (WLAN)
- MAN (Metropolitan Area Network) -ersteckt sich über eine Stadt oder Bezirk (z.B Netcologne)
- WAN (Wider Area Network) erstreckt sich über ein ganzes Land oder sogar Kontinent
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- Connected WAN / Interconnected Network - INTERNET - höchste Stufe -erstreckt sich weltweit und wird nicht von einem einzigen Betreiber koordiniert
- Wie wird eine Verbindung zwischen zwei Rechnern hergestellt. - Verbindung wird durch Rechner hergestellt, die als sog Gateway fungieren -Früher: Aufgabenverteilung wurde durch Rechenzentren und Terminals betrieben, dadurch enstand eine Zentralisierung der Rechner Vorteile: direkter Zugang zum Großrechner, kostengünstig Terminals mussten nur über geringe Fähigkeiten verfügen Nachteile: -bei einem Ausfall vom zentralen Rechner- und Speichersystem stand das gesamte Rechnerverbundsystem nicht zur Verfügung -der fortlaufende Zugriff auf die zentral gespeicherten Daten konnte mit Spitzenbedarfszeiten zu längsten Antworten führen
- Client / Server- Architekturen Client: Benutzernaher Rechner, über den Dienstleistungen vom Server angefordert werden (meist PC) Server: von allen Benutzern gemeinsam benutzer Rechner im Netzwerk, der für die mit ihm vernetzten Clients Dienstleistungen erbringt (leistungsstarker PC oder Workstation) -es können verschiedenen Rechnern eines Netzwerks, spezielle Aufgaben und Funktionen zugewiesen werden -Gemeinsam genutzte Dateien und Programme können so auf einem oder mehreren leistungsfähigen Rechnern in diesem Netzwerk gespeichert werden -diese Rechner haben so die Rolle des Datei-Verwalters / Programm-Verwalters , welche meist mit einem großen Speicher ausgestattet sind, so das der Client-Rechner nicht mal eine Festplatte benötigen würde
- Was ist das Ziel der Client / Server - Architektur? Ziel: gemeinsame Nutzung aller im Unternehmen vorhandenen Ressourcen insbes: -Anwendungsprogramme -Datenbestände -Rechnerleistung -Geräteleistung
- Betriebswirtschaftlicher Nutzen der Client/ Server - Architektur - verbesserte Leistungsausnutzung der Rechner und Geräte -nahezu stufenlose Erweiterbarkeit der Rechner und Gerätegesamtkonfiguration -unternehmensweite Verfügbarkeit der serverseitigen Anwendungen -erleichterte Kombination von Softwarekomponenten mehrerer Hersteller -tendenziell geringere Lizenzgebühren für Software, wenn Anwendungsprogramme nur einmal für den Server angeschafft werden
- Schwachstellen der Client/ Server -Architektur -hohe Abhängigkeit von funktionierenden Servern -Leistungsengpässe bei Massenverarbeitung sowie Funktionsengüässe bei Hard- und Software -Große Verbreitungsmöglichkeit von Viren -Hoher Planungsaufwand - Hohe Kosten durch höhere Betreuungsintensität
- Protokoll -Satz von Regeln und Vereinbarungen für das Verhalten von Hardware und Software bei der Datenübertragung