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Krankenversicherungsmanagement (Fach) / Übung 3 (Lektion)
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Diese Lektion wurde von Niiklas1997 erstellt.
Diese Lektion ist leider nicht zum lernen freigegeben.
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- Ziele der Disease Management Programme? -> Verbesserung des Behandlungsablaufs und der Qualität der medizinischen Versorgung chronisch Kranker -> Vermeidung von Folgeschäden und Komplikationen, die durch chronische Erkrankungen entstehen -> Abbau von Versorgungsmängeln (Über- und Unterversorgung) -> Reduzierung der Gesamtbehandlungskosten
- Was versteht man unter DMP? Disease Management Programme -> systematische und strukturierte Behandlung von Menschen mit chronischer Behandlung (fächer- und sektorübergreifend) -> Freiwillige Teilnahme der Versicherten, Anreiz durch Bonusprogramme etc.
- Warum DMP? Weil ca. 80% der Ausgaben des Gesundheitssektors auf 20% der Versicherten entfallen (die meisten leiden an chronischen Erkrankungen)
- Voraussetzungen für DMP - Behandlung nach aktuellem Stand der mediz. Wissenschaft unter Berücksichtigung evidenzbasierter Leitlinien - Durchführung von Qualitätssicherungsmaßnahmen - Schulungen der Vertragsärzte und Versicherten - Bewertung der Wirksamkeit und Kosten der DMP
- Probleme bei DMP-Studien - fehlende Randomisierung - häufig unterschiedliche Untersuchungsdesigns - Interventionszeiten teilweise sehr kurz - geringe Anzahl an Studien - Publication und selection bias
- Werden durch ein MVZ neue Arztsitze geschaffen? Nein. Die Gründung eines MVZ generiert keine neuen Sitze. Diese müssen zur Verfügung stehen.
- Abrechnung bei MVZ + mögliche Rechtsform - Bildung einer Obergrenze für MVZ durch Aufrechnung der arztspezifischen RLV (Regelleistungsvolumina) - Weiterhin Existenz von Sonderleistungsvolumina und Leistungen außerhalb der RLV (Akupunktur) - Mögliche Rechtsformen: juristische Person (GmbH) oder natürliche Person (GbR)
- Können MVZ in innovative Versorgungsformen integriert werden? Ja, bspw. in die besondere Versorgung (integrierte Versorgung) oder in die hausarztzentrierte Versorgung)
- Vorteile für Patienten durch MVZ - fachübergreifende Versorgung - Vermeidung von Doppeluntersuchungen - Reduzierung der KH-Einweisungen - ggf. höhere Qualität durch leitliniengerechte Behandlung
- Ziele eines KH bei Gründung eines MVZ - Umsatz- und Fallzahlsteigerung durch ambulantes Leistungsangebot - Um- und Ausbau des bisherigen Leistungsspektrums - erhöhte Kontrolle bzgl. des Einweisungsmanagements - Verbesserung der Wettbewerbssituation - Synergieeffekte (gemeinsame Nutzung von Raum und Personal)
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- Probleme/Herausforderungen bei Gründung eines MVZ - Personal: -> begrenzte Verfügbarkeit (des Personals, aber auch von Arztsitzen)-> MVZ muss als Arbeitsstätte attraktiv gemacht werden-> Anwerben weiterer Dienstleister notwendig (Apotheken, Physiotherapeuten - Kapital: -> Hohe Anfangsinvestitionen -> Wahl der Rechtsform (bedingt Haftung, steuerliche Aspekte) - Gefahr der Abhängigkeit von Dritten (KH wollen auf Entscheidungen der Ärzte Einfluss nehmen)