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Inkl und Mehrspr Eikötter (Fach) / Fragen - 2 (Lektion)

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Diese Lektion wurde von Schnuppe erstellt.

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  • Beschreiben Sie kurz, was ein Index für Inklusion ist! - Index = Sammlung von Fragen und Fragestellunen--> Antwort positiv/zustimmend - Hinweis darauf, dass die entsprechende Organisation den Ansprüchen der Inklusion genügt - Verfahren, um zu überprüfen, wie inklusiv eine Einrichtung schon arbeitet
  • Was ist das Ziel des Index für Inklusion von Booth und Ainscow? - Schulen inklusiv gestalten- analysieren, wie Barrieren für das Lernen und die Teilhabe aller Schüler_innen    abgebaut werden
  • Welche Dimensionen haben Booth und Ainscow in ihrem Index für Inklusion festgelegt? Beschreiben Sie die Dimensionen kurz! A) inklusive Kulturen schaffen -->  Gemeinschaft, in der alle geschätzt und respektiert werden--> entwickelt inklusive Werte, die von allen vertreten werden B) inklusive Strukturen etablieren--> Inklusion als Leitbild (Abbau von Aussonderungsverfahren,        das Willkommensein aller Schüler)--> Strukturen nötig, die entsprechende Unterstützungsleistungen bieten             --> Schule für alle entwickeln, Unterstützung für Vielfalt organisieren C) inklusive Praktiken entwickeln--> Unterricht spiegelt Vielfalt der Schüler wieder - zieldifferenter Unterricht            --> Lernarrangements, Ressourcenmoblisierung   --> siehe ABL Dimensionen
  • Erläutern Sie kurz den Zusammenhang zwischen Sozialer Diagnostik, Theorien, Interventionen und Ergebnis der Sozialen Arbeit mit dem Ziel der Inklusionsförderung! Soziale Diagnostik --> gelingt oder misslingt Inklusion in betroffener Einrichtung oder Gesellschaftsausschnitt?--> werden betroffene Personen inkludiert oder exkludiert?--> anhand gewählter Kriterien --> Theorien und Modelle--> bieten Erklärungen für das Entstehen von Inklusion und Exklusion--> Wie entsteht Exklusion und Inklusion?--> z.B. von Gudrun Wansing --> Interventionen--> Individuen, Gruppen, Organisationen bei ihrem inklusiven Prozess unterstützen--> Wie kann Exklusion behoben und Inklusion gefördert werden?--> z.B. Einzelfallhilfe, Gruppenarbeit, Gemeinwesenarbeit usw. --> Ergebnis--> War Soziale Arbeit erfolgreich?--> Qualitätssicherung
  • Welche Bedeutung haben die Begriffe Hate Speech, Paternalismus und Antiziganismus? Hate Speech: Wenn Menschen abgewertet, angegriffen oder wenn gegen sie zu Hass oder Gewalt aufgerufen wird, spricht man von Hate Speech. Oft sind es rassistische, antisemitische oder sexistische Kommentare, die bestimmte Menschen oder Gruppen als Zielscheibe haben. Hate Speech ist damit ein Oberbegriff für das Phänomen der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit oder Volksverhetzung im Internet und Social-Media-Räumen. - abwertende Äußerungen, die sich gezielt gegen bestimmte Personen oder    Personengruppen richten- mit rassistischen, homophoben oder antisemitischen Äußerungen werden Menschen    beleidigt oder bedroht - dieser Hass kann sich in Rede- und Schriftbeiträgen, sowie in Kommentaren in den   sozialen Medien widerspiegeln   Paternalismus: Mit Paternalismus wird eine Herrschaftsordnung beschrieben, die ihre Autorität und Herrschaftslegitimierung auf eine vormundschaftliche Beziehung zwischen herrschenden und beherrschten Personen begründet. Der familiäre Bereich wird dabei meist in der Betrachtung ausgeklamme - beschreibt eine Beziehung, in der eine Seite sich über die andere stellt und diese bevormundet- z.B. ehrenamtliche Person im Obdachlosenheim – ignoriert Interessen des Obdachlosen   und meint, sich besser auszukennen   Antiziganismus: - Bilder und Vorurteile, die sich Menschen von vermeintlichen „Zigeunern“ machen    und die daraufhin folgende Diskriminierung, Ausgrenzung und Verfolgung- Parallelbergriff zu Antisemitismus- bezeichnet eine ablehnende und feindliche Haltung gegenüber Sinti und Roma
  • Skizzieren Sie, wie der französische Soziologe Pierre Bourdieu Armut und Reichtum erklärt und in welchem Zusammenhang seine theoretischen Überlegungen zum Thema Inklusion stehen Armut und Reichtum = sind Ergebnis von Mangel oder Überfluss an ökonomischem (alle Arten von Besitz),    sozialen (soziale Beziehungen) und/oder kulturellem Kapital (Maß an Bildung)--> Lebensstil und Herkunft(sräume) dienen der Reproduktion privilegierter       und unterprivilegierter Milieus Inklusion - Sozialräume begünstige Exklusionsprozesse (z.B. Schule, Wohngebiet = Raum)- Lebensstile und Herkunft(sräume) von Menschen dienen dazu privilegierte oder    unterprivilegierte Milieus zu reproduzieren- Menschen sind von ihrer Position im sozialen Raum bestimmt--> Herkunft bestimmt Menschen, legitimiert soziale Ungleichheit - Armut und Reichtum sind Ergebnis von Mangel oder Überfluss an ökonomischem    (alle Arten von Besitz), sozialen (soziale Beziehungen) und/oder kulturellem Kapital     (Maß an Bildung)   --> abhängig von Herkunft und frühkindlicher Bildung Zusammenhang zur Inklusion: Wohnort- Zwang, aus Mangel an finanziellen Mitteln, in bestimmten Sozialräumen zu leben--> durch negative Dinge gekennzeichnet – Gewalt, Beschädigung, Rassismus, Nachbarstreits- soziale Brennpunkte werden zu Orten gesellschaftlicher Verbannung und damit zu    Exklusionsorten, die Inklusion verhindern Schule- Exklusionsprozesse und soziale Kämpfe- Kinder aus verschiedenen Milieus haben ungleiche Chancen und wissen das auch--> Motivationslosigkeit, Verhaltensprobleme ggü Lehrern, gesellschaftlich entwertete Schulabschlüsse                 --> Erschwerte Ausbildungs- oder Arbeitsplatzsuche - Schule bestätigt und dokumentiert Reproduktionsprozesse--> Ziel sollte das Gegenteil sein, „Vererbung“ des kulturellen Kapitals entgegenwirken
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