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BAS 2 (Fach) / Sportrecht (Lektion)
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- 1. Säule Lex sportive Beruht auf folgenden Grundsätzen: -der organisierte Sport ist ein Teilbereich der bürgerlichen Gesellschaft und deshalb darf man seine Angelegenheiten eigenverantwortlich regeln. -Vereinigungsfreiheit gibt Sportorgnisationen das Recht auf den Erlass von privaten Satzungen und Richlinien, welches nur innerhalb des organisieren Sports gilt
- 2. Säule Lex extra sportiva Geltung dieser Normen bedarf keines freiwilligen Entschlusses, sondern gilt per se als hoheitliche Durchsetzungsmacht. Deshalb gilt das jeweilige Recht prinzipiell auch im Sport. Dadurch wird die Rreichweite von Sportregeln durch (zwischen-) staatliches Recht begrenzt
- Wechselbeziehung zwischen 2 Säulen des Sportrechts Die erste Säule wird beeinflusst : Sportorganisationen bekommen durch staatliche Vereinigungsfreiheit das Recht zur Regelgebung. Diese Regeln werden jedoch durch staatliches Recht beeinflusst und begrenzt Die 2. Säule wird beeinflusst indem Staaten auf die Regelgebung des organisierten Sports reagieren, dadruch das sie Werte und Moralvorstellungen durch völkerrechtliche Abkommen und nationale Bestimmungen absichern und das bestehende Recht im Lichte von Sportregeln interpretiert wird
- Grundgesetzt Vereinigungsfreiheit Artikel 9 --> alle deutschen haben das Recht Vereine und Gesellschaften zu bilden
- Sportregeln im engeren Sinne Sind Vorschriften über die sportliche Betätigung im eigentlichen Sinne Umfassen Bestimmungen übder das Ziel eines sportlichen Wettkampfs, die Maße eines Spielfeldes etc
- Sportregeln im weiteren Sinne - Normen die sich weniger auf die sportliche Betätigung an sich beziehen, sondern den wettkampfbetrieb im allgemeinen -Vorschriften über Voraussetzungen von Athleten oder Vereinen, um an einem Sportwettbewerb teilzunehmen insbesonder Qualifizierungsanforderungen für Sportler oder Lizenzierungsbedngungen für Vereine - Normen für Auf und Abstieg Anti Doping Bestimmungen
- Satzungen und organisatorische Geschäftsordnungen innerhalb eines Vereins - Satzung eines Vereins bildet rechtliche Grundlage -mind. 7 Mitglieder zu Anerkennung der Gemeinnützigkeit -Satzung muss Zweck, Namen und Sitz des Vereins enthalten §57 -deutliche Namensunterscheidungen zu Vereinen in gleicher Gemeinde -§58: Ein und Austritt, Beiträge etc.
- Geschäftsordnung eines Vereins Regeln Arbeitsweise innerhalb eines Vereinsorgans oder zwischen Organen und Abteilungen Geschäftordnung konkretisiert Satzung
- Grenzen sonstigen (zwischen-) staatlichen Rechts - Sportregeln werden durvh staatliches Recht beschränkt -je weiter sich eine Sportregel von der eigentlichen Sportausübung entfernt, desto eher können sich Grenzen aus dem (zwischen) staatlichen Recht ergeben -Grenzziehung bei Regeln im engeren Sinne eher schwach, im weteren Sinne Grenzziehung des Staates tendenziell stärker
- Auslegung und Anwendung bestehenden Rechts Anwendung von Sportregeln erfolgt im Lichte von Recht.Dies ist eine der zentralen Wirkungen zwischen sportverbandlichen Regeln und (zwischen) staatlichen Rechtsnormen. Diese Wirkungen zeigen sich insbesondere im Rahmen der zivilrechtlichen Haftung, sowie der strafrechtlichen Verantwortung für sportbedingte Verletzungen
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- Zivilrechtliche Haftung -wird für sportbedingte Verletzungen maßgeblich durhc die EInhaltung von Regeln beeinflusst - wenn man sich an Sportregeln hält gibt es keinen zivilrechtlichen Schadenersatzanspruch, nur wenn jemand vorsätzlich oder fahrlssig das Leben/ die Gesundheit eines anderen verletzt §823
- Strafrechtliche Verantwortlichkeit - bewegt sich der Schädiger innerhalb von Sportregeln oder überschreite sie nur geringfügig, so entfällt Strafbarkeit --> nur bei groben Unsportlichkeiten
- Rechtsfolgen bei sittenwidrigen Sportregeln Ausnahme von den bisherigen Grundregeln --> wenn Sportregeln nicht mit zwischen staatlichen Recht vereinbar ist, dann ist die Einwilligung des Geschädigten irrelevant
- Schaffung neuen Rechts Einfluss von Sportregeln auf zwischenstaatliches Recht geht über Auslegung hinaus. Besteht auch darin neues Recht zu schaffen. Dieser Einfluss zeigt sich in zahlreichen völkerrechtlichen Abkommen Einfluss von Sportregeln verläuft dabei in zwei Stufen
- 2 Stufen des Einfluss von Sportregeln auf staatliches Recht 1. Kommt zu völkerrechtlichen Abkommen, in dem sich verschiedene Staaten zur Verfolgung bestimmter Ziele verpflichten und Rahemn für sportrelevante Gesetzgebung in einzelnen Staaten vorgeben 2. Regelungsrahmen wird durch nationale Gesetzgeber ausgefüllt