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StadtLandFluss (Fach) / 6. Aufbau des Systems Stadt-, Regional- und Landesplanung (Lektion)
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- Bundesraumordnung - zugehörig zum BMI (Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat)- Rechtsgrundlage: ROG- Bund-Länder-Zusammenarbeit in MKRO ("Ministerkonferenz der Raumordnung")- Leitvortsellungen (nach §1 (2) ROG)-> nachhaltige Raumentwicklung-> gleichwertige Lebensverhältnisse
- Leitbilder und Handlungsstrategien für die Raumentwicklung in Deutschland (2016) - von MKRO erstellt- aufbauend auf Leitbilder der Raumentwicklung (2003)- Liste der Leitbilder:-> Wettbewerbsfähigkeit -> Daseinsvorsorge-> Raumnutzungen-> Klimawandel und Energiewende (neu)-> enthalten keine planerische Aussage, sind lediglich Konzepte oder empirische Darstellungen
- "Pläne" der Bundesraumordnung - für die ausschließliche Wirtschaftszone (AWZ)- für den Gesamtraum-> nur ausgewählte Themen (Hochwasserschutz, Standortkonzeption für Häfen und Flughäfen)
- Wichtige Begriffe der Bundesraumordnung - MORO (Modellvorhaben der Raumordnung)- MKRO (Ministerkonferenz der Raumordnung, = Machtzentrum der Raumordnung)-> Zusammensetzung aus Delegierten des Bundes und der Länder-> Einstimmigkeitsprinzip (-> agiert eher träge)- Beirat für Raumentwicklung
- Raumordnung auf Landesebene / Landesplanung - variierende Ressortzugeörigkeit (da: RO = Querschnittsaufgabe)-> NDS: Landwirtschaftsministerium-> unterschiedliche Bezeichnung für ROPläne (NDS: LROP)- bildet Rahmen für Reginalplanung- Unterschiedung zwischen Landesplanung (förmlich) und Landesentciklung (praktisch/aktiv)- ArL (Ämter für regionale Landesentwicklung) sind oberste Raumordnungsbehörden in NDS
- Organisationsformen der Regionalplanung - staatlich (Regionalplanung in Hand der Landesregierung, nur in S-H)- bei staatlicher Mittelinstanz (Regionalplanung in Hand der Berzirksregierungen o.ä.)- regionale Planungsverbände (interkommunal, von Wissenschaft präferiert)- Kreise (nur in NDS)-> in Berlin, Bremen, Hamburg & Saarland keine Regionalplanung
- Best-practise-Beispiele der Regionalplanung - Verband Region Stuttgart (VRS)-> Mehrzweckverband (neben Raumplanung andere Themen, wie Wirtschaftsförderung)- Verband Region Rhein Neckar (VRRN) -> interkommunaler Zusammenschluss von Kommunen aus drei Bundesländern-> Schwierigkeit: unterschiedliches (Planungs-)recht (-> Kompetenz der Landespolitik)- Region Hannover-> seit Mitte der 1960er Jahren interkommunale Zusammenarbeit-> durch Zusammenschluss von Stadt und Landkreis Hannover neue Intensität der Zusammenarbeit
- Planungen auf kommunaler Ebene (- Stadtentwicklungskonzept)- Flächennutzungsplan(- städtbauliche Rahmenplanung)- Bebauungsplansplan() = informelle (nicht-rechtliche), freiwillige Planungsebene-> Rahmenplanungung erfolgt durch Regionalplanung
- EU-Raumentwicklungspolitik Kompetenzprobleme- früher: Thema im Europarat- heute: sektorale Planung (z.B. Agrarpolitik, Naturschutz) dominiert, Integration dieser fehlt- EU hat keine Kompetenz für Raumordnung -> Raumordnung in Hand der Einzelstaaten-> mitgliedschaftliche Raumentwicklungspolitik unter Beteiligung der EU-Kommission
- Meilensteine der EU-Raumentwicklungspolitik 1999: EUREK (Europäisches Raumentwicklungskonzept)2007: Territoriale Agenda vsl. 2020: Neue Territoriale Agenda-> allesamt unter deutscher EU-Ratspräsidentschaft
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- Ziel(e) der EU-Raumentwicklungspolitik - territoriale Kohäsion-> u.a. 7. Kohäsionsbericht 2017-> nachhaltige Enticklung und Chancengleichheit (durch gleiche Zugangschancen)-> territoriale Vielfalt / Polyzentrik als Stärke / Potential-> Koordination der Sektoralpolitiken(- wirtschaftlicher und sozialer Zusammenhalt-> EU-Strukturfonds)