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Statistik Pro (Fach) / Einfaktorielle ANOVA ohne MW (Lektion)

Einfaktorielle ANOVA ohne MW

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  • Wie kann man bei der einfaktoriellen ANOVA einen Messwert zerlegen? Der Messwert einer Person ergibt sich aus dem Stufenmittelwert und der Abweichung des Messwertes der Personen von diesem Stufenmittelwert.
  • In welche Teile kann die totale Quadratsumme bei der einfaktoriellen ANOVA ohne MW zerlegt werden? QS-Total= QS-Innerhalb + QS-Zwischen
  • Welche Idee liegt bei der Testung von Mittelwertsunterschieden nahe und welches Problem taucht dabei auf? Einfach paarweise t-Tests durchführen.  Problem: Alpha-Fehler Kumulierung Das familiebezogene alpha (kommt zu Stande, da wir dieselbe Grundfrage nicht nur einmal, sondern s-Mal testen) kumuliert sich. Die Wahrscheinlichkeit in mindestens einem Vergleich fälschlicherweise die H0 abzulehnen ist damit höher als sonst.
  • Was gilt bei einem Faktor mit nur 2 Stufen (p=2)? - Die einfakorielle ANOVA ohne MW, liefert daselbe Ergebnis wie der t-Test für unabhängige SP - Die einfaktorielle ANOVA mit MW, liefert daselbe Ergebnis wie der t-Test für abhängige SP
  • Wovon hängt ab, wie viele Quellen der Variation es gibt? 1. Von der Anzahl der Faktoren 2. Messwiederholung / keine Messwiederholung
  • Was versteht man unter einer ANOVA? Sie ist eine Erweiterung des t-Tests, basiert allerdings auf einer anderen Betrachtungsweise der Daten. Allerdings als vorgeschalteter Globaltest /Omnibustest zu verstehen, der lediglich testet, ob sich mindestens einer der Mittelwerte unterscheidet. Erst bei Signifikanz, folgen Post-hoc t-Tests.
  • Wie viele Freiheitsgrade habe jeweils die MQS-Total , MQS-Innerhalb und MQS-Zwischen? MQS-Total = n-1 MQS-Innerhalb = n-p MQS-Zwischen = p-1
  • Wie ist Eta-Dach² zu berechnen und zu interpretieren? Eta-Dach² = QS-Zwischen / QS-Total Dies ist der Anteil der Gesamtvariation der Daten, die auf die Variation der Bedingungsmittelwerte zurückgeht.
  • Wie berechnet sich die Prüfgröße F? Wie viele Freiheitsgrade hat sie im Zähler, bzw. Nenner? F= MQS-Zwischen / MQS-Innerhalb Zähler= p-1 Nenner= n-p
  • Formuliere die H0 und die H1 bei der einfaktoriellen ANOVA ohne MW. mit p=3 H0: Mü1 = Mü2 = Mü3 H1: MÜ-j ungleich MÜ- j' für mindestens ein Paar
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  • Welche Voraussetzung müssen zur Durchführung einer einfaktoriellen ANOVA ohne MW erfüllt sein? Was ist, wenn eine der Voraussetzungen nicht erfüllt sind? 1. Intervallskalierte Daten 2. Unabhängigkeit der Messwerte innerhalb und zwischen den Stichproben 3. Alle Teilpopulationen sind normalverteilt  - ab n=30 robust ggü. Verletzung - Rangvarianzanalyse nach Kruskal & Wallis 3. Homoskedastizitätsannahme - wenn n in etwa gleich groß, dann robust ggü. Verletzung - Welch-Korrektur oder Brown-Forsythe-Test
  • Welche Auswirkungen bringt Heteroskedastizität mit sich? 1. Ist die Varianz der kleinsten Stichprobe kleiner als die der größten, so wird der F-Test zu liberal. (alpha-Fehler Wahrscheinlichkeit erhöht) 2. Ist der Varianz der kleinsten Stichprbe größer als die der größten, so wird der F-Test zu streng. (beta-Fehler Wahrscheinlichkeit erhöht)
  • Welche Freiheitsgrade werden bei Heteroskedastizität korriegiert? Die Nennerfreiheitsgrade
  • Nenne die Konventionen für Eta² klein= 0,01 mittel= 0,06 groß= 0,14
  • Welche Werte kann die Prüfgröße F bei der einfaktoriellen ANOVA annehmen? nie kleiner als 0. Jedoch plus unendlich
  • Mit welchen Methoden kann alpha adjustiert werden? 1. Sidak-Korrektur: familienbezogenes alpha kann beibehalten werden, wenn vorher einfach das spezifische alpha strenger gemacht wird. 2. Bonferoni-Korrektur: einfachere Berechnung, fast das gleiche Ergebnis 3. Bonferoni-Holm-Korrektur - familienbezogenes Alpha festlegen - PV durchführen und der Größe der p-Werte nach ordnen - dann Korrektur jedes einzelnen Paarvergleiches - Ende der Testung, wenn ein PV nicht signifikant 
  • Nenne die Tests zur Adjustierung der Prüfverteilung. 1. Tukey-HSD-Test (n=) und Tukey-Kramer-Test (n ungleich) - q-Verteilung 2. Scheffe-Test - strenger als Tuckey-Test 3. Dunnets-t-Test
  • Welche Korrekturmethode sollte wann angewendet werden? - Wenn alle Paarvergleiche interessieren, dann Tuckey-HSD oder Tukey-Kramer Test - Wenn nur einige Paarvergleiche interessieren, dann Bonferoni-Holm - Wenn nur Mittelwertsvergleiche gegen Referenzgruppe interessieren, dann Dunnets-t-Test
  • Welche Korrektur benötigt man, wenn die Homoskedastizitätsannahme verletz war? Die Games-Howell-Test