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GK Mediävistik (Fach) / 7. Minnesang (Lektion)

Minnelyrik d. Hochmittelalters

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  • Was ist Minne? - Liebe zwischen Mann und Frau (im höfischen Kontext) - urspr. "freudiges Gedenken", vgl. engl. mind - adeliger Mann und hochgestellte Frau (vrouwe) - respektvoll, zurückhaltend, kultiviert
  • Minnelyrik keine Erlebnislyrik -> höfische Selbstvergewisserung Ästhetische Verfeinerung, Aneignung von Idealen gelehrt-philosophisch Reflexion des Minne-Gedankens Reflexion einer "Dienst"-Ideologie gesellschaftliches "Spiel"
  • Asymmetrisches Verhältnis Frühzeit: Frau ist abhängiger Hochzeit: Mann komplett abhängig, ergebener Diener ("in der Theorie") nicht Leselyrik, sondern Vortragskunst
  • Hohe Minne (Konzept) Formelhaftigkeit, Stereotypie der Bilder, Formen und Motive übergeordnete Rolle der vrouwe gegenüber dem Mann Dame ist unnahbar, ihr wird gedient
  • Phasen des Minnesangs Donauländischer Minnesang (1150-70/80) Rheinischer Minnesang/Hausen-Schule (1170/80-90) Klassischer Minnesang (1190-1230) Später Minnesang (1230-1. Hälfte d. 14. Jhd.)
  • Arten der Liebe, lat. und gr. agape/caritas: Nächstenliebe, Liebe Gottes zu den Menschen ?/fraternitas: brüderliche Liebe eros/amor: romantische/erotische Liebe (rein geistig bis rein sinnlich)
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