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EW-2.1 (Fach) / Kindheit und Jugend 1 (Lektion)
Kindheit und Jugend 1
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- Definition Jugend - Übergangsphase Kindheit Erwachsen - Pubertät soz. Reife - 14 - 18 Jahre
- Objektive Perspektive (Jugend) - Institution als Regelsystem mit Rechten und Pflichten - Verhalten und HAndlung für andere erwartbar machen - Schulpflicht - Beziehungsgefüge innerhalb der Familie (entsprechende Rollen)
- Subjektive Perspektive (Jugend) - individuelles und subjektives Empfinden - Biographische Selbstverortung, Selbstdefinition, Selbsteinschätzung
- Eigenständige Lebensphase Indurstrialisierung (Mitte 18. Jhd.) - Ausbildungsnotwenidkeit - freigesprochen von Beruf Schulpflicht (1919) - Zusammenfasssen von Heranwachsenden in altershomogene Gruppen - Fähigkeiten für späteren Beruf vorzubereiten Verlängerte Schulzeit (Ende 20. Jhd.) - längere Abhängigkeit
- Begünstigung von Bildungs- und Freizeitmoratorium - mit Entstehung der Jugenphase als eigenständige Lebensphase entwickelt - gehe zurück auf die Berufsausbildung, Schulpflicht, verlängerte Schulzeit - Aufschiebung von Arbeit
- Bildungsmoratorium - unausgesprochene Absprache zwischen Gesellschaft und Jugendlichen - Aufschub Übergang in Erwachsenentätigkeit - aktive soziale Teilhabe --> Reife und Wissen durch Schule und Ausbildung - Unzufriedenheit schulischer Ausbildung, berufliche Zukunft - Zukunftsorientiert - Wissenserwerb - Berzugspersonen: Eltern, Lehrer, Erwachsene
- Freizeitmoratorium - mehr freie Zeit - das Hier und Jetzt steht im Fokus - Gleichaltrige wichtiger - Soziokulturelle Ausgestaltung
- Jugendmodell Bildungsmoratorium Ziel: - zukunftsorientierter Übergang, schulische Leistung unter Anleitung von Erwachsenen
- Jugendmodell Freizeitmoratorium - eigenständige Jugendphase Ziel: - lange dort verbleiben, gegenwartsorientiert - Freizeit mit Peergroup gestalten - Freizeit gewinnt gegenüber Schule
- Bildungs- und Freizeitmoratorium Typologie Übergangs und Verbleibsorientierung: - Konflikt Bildungs- und Freizeitmoratorium (Erwartung Eltern/Lehrer vs. Konsumwarenmarkt/ Freundeskreis) - Vorhersage für gewählten Weg in Erwachsenenstatus - Adoleszenz gestalten, interpretieren - Kombination der Übergangs- und Verweilorientierung - 4 Felder Schema jugendlicher Entwiclungswege
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- Assimilation Bildungsmoratorium - zügiger Übergang in Erwachsenenstatus - wenig Wertlegung auf die jugendkulturelle Lebensstile - Wissenserweerb - schulische Leistungen als Vorbereitung auf den Beruf - Orientierung an Lehrer und Eltern - höhere Akzeptanz von Normen - höheres politisches Interesse - Freizeitgestaltung häufig mit Sport
- Segregagtion Freizeitmoratorium - möglichst langer Verbleib in Jugendphase - Jugendkulturelle Expressionen - Schule als notweniges Übel - Orientierung an Gleichaltrigen - Freizeitgestaltung durch informelle Settings - Wohlbefinden - wenig politisches Interesse
- Integration Freizeit- und Bildungsmoratorium - Integration von Vorbereitung auf Erwachsenenstatus und Spaß am Jugendlichen sein - Doppelorientieurng als Herausforderung - Kompetenz der Selbstregulation zur Strukturierung des Alltags - Orientierung an Eltern (Erfahrungsvorsprung) und Gleichaltrigen (Unterstützung) - Interesse politische Fragen Kornkurrenz von Schule und Freizeit zu lasten schulischer Leistungen
- Diffusion - keine klare Orientierung - Difuss bezüglich eigener Lebensvorstellung - wenig schulisches Lernen und wichtige Pflege von Sozialbeziehungen
- Der Weg zum Erwachsenenstatus - unterschiedlich - zunächst hohes Verbleibinteresse - dann Integration von Verweilen und Übergang - bis zur alleinigen Übergangsorientierung - Entstrukturierung der jugendlichen Biographien bekommt eine Einordnungsmöglichkeit