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Risikomanagement (Fach) / Asset Management (Lektion)
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- Investment-Ebene Immobilien Portfolio Management
- Portfolio-Ebene Immobilien Asset Management, Property Management, FM
- Objekt-Ebene Tech.-, Infras.- oder Kaufmännisches Gebäudemanagement
- Asset Management -Generierung von Wertschöpfung
- Risikomanagement: -Identifikation, Analyse, Bewertung, Überwachung, Controlling von Immobilienrisiken
- Prinzipal-Agenten-Theorie -Prinzipal: Auftraggeber, Agent: Auftragnehmer-Konfliktpotenzial durch Nutzenmaximierung und asymmetrische Infos
- Grundlagen Asset Management Asset Management: „Immobilien-Asset-Management wird definiert als Planung, Steuerung, Umsetzung und Kontrolle sämtlicher wertbeeinflussender Maßnahmen über die gesamte Wertschöpfungskette einer Immobilie oder eines Immobilienportfolios entsprechend den Zielvorgaben des Eigentümers.
- Asset Management: Integration in Wertschöpfungskette -Ankauf-Haltephase-Verkauf
- Asset Management: Kernfunktionen 1. Entwicklung von Asset-Management-Strategien2. Wertoptimierungsansätze auf der laufenden Einnahmenseite3. Reporting und Research für Eigentümer
- Asset Management: Entwicklung von Strategien Grundlage: Bestandsaufnahme und -analyseStrategieentwicklung: Wertschöpfungsstrategien, BusinessplanReporting und Kontrolle
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- Bestandsmaßnahmen: Modernisierung:-Modernisierungsmaßnahmen sollen zur Verbesserung von baulichen und technischen Anlagen beitragen, gegenwärtige technische Standards erreichen und wirtschaftlichere Nutzung der Immobilie ermöglichen-Auch bauliche Änderungen, sind Modernisierungsmaßnahmen Sanierung:-Bei Sanierung steht Wiederherstellung des Sollzustandes von baulichen und technischen Anlagen im Vordergrund, mit der Werterhalt, aber keine Verbesserung erzielt wird Revitalisierung, Redevelopment:-Anpassung veralteter, ungenutzter oder leerstandsgefährdeter Bestandsimmobilien an gegenwärtige Marktanforderungen durch umfassende bauliche Maßnahmen
- Bestandanalyse: - Bereiche- Grundstückanalyse- Technische Gebäudeanalyse- Wirtschaftliche Gebäudeanalyse- Mieteranalyse
- Wertschöpfungspotenziale: Erlösminderungen -Erlösminderungen durch Mietausfälle-Mietausfälle reduzieren durch ForderungsmanagementWertschöpfungspotenziale: Mietverträge, Mietzins-Mieterhöhungen müssen ggf. vertraglich vereinbart werden-Ausnahme: öffentlich geförderter Wohnraum-Instandhaltungskosten nicht umlegbar-Mietpreisbremse: Wiedervermietungen max. 10% über ortsüblicher Vergleichsmiete in angespannten Wohnungsmärkten
- Wertschöpfungspotenziale: Vertragsmanagement -Vertragsmanagement: Entwicklung, Verwaltung, Anpassung, Abwicklung und Fortschreibung der Gesamtheit aller VerträgeWertschöpfung: Bewirtschaftungsergebnis
- Bewirtschaftungsergebnis - Bruttomieteinnahmen- Instandhaltungskosten- Nutzungskosten (Mieter)
- Risiko und Unsicherheit Risiko: Gefahr einen Verlust oder Schaden zu erleiden- Abweichung aktueller Ereignisse von den ErwartungenBedeutende Faktoren unter Risiko: Information, Fähigkeiten, UrteilsvermögenUnsicherheit: Keine gesicherten Kenntnisse, keine Erfahrungen oder HistorieBedeutende Faktoren unter Unsicherheit: Beobachtung, Interpretation von Infos
- Risikomanagement Ziel des Risikomanagements ist es Risiken zu verdeutlichen, kalkulierbar und kontrollierbar zu machenVorgehensweise1. Risikoidentifikation2. Risikobeurteilung3. Risikosteuerung4. Risikoüberwachung und – reporting
- Übersicht Immobilienrisiken: Umwelt-, Volkswirtschaftliche, Standort-, Branchenrisiken Ojektrisiken
- Risikokategorien: Ein- und zweidimensionale RisikenEindimensionale Risiken- Dominanz eines Risikoelements (Gefahr oder Chance)Beispiel: Naturkatastrophe, MietausfallZweidimensionale Risiken- Resultat eines Investments kann zweiseitig (negativ oder positiv) vom geplanten Erwartungswert abweichen.Beispiel: Zinsänderung, WechselkursänderungExistentielle und finanzielle RisikenExistentielle Risiken- Entstehung der Risiken aus dem physischen Objekt, d.h. objektspezifische UnsicherheitenBeispiele: technische Überalterung, QualitätsrisikoFinanzielle Risiken- Entstehung der Risiken im Zusammenhang mit der Finanzierung, unabhängig vom physischen ObjektBeispiele: Liquidität, Zinsänderung, WechselkursQuantifizierbare und nicht quantifizierbare RisikenQuantifizierbare Risiken- Frage nach der ausreichenden Verfügbarkeit statistischer Daten und Informationen.Nicht quantifizierbare Risiken- Vorliegen eines nicht quantifizierbaren Risikos, wenn (noch) keine Daten vorliegen oder die Situation erstmalig auftritt.Systematische und unsystematische RisikenSystematische Risiken („Marktrisiken“)- Gefahren und Chancen aufgrund allgemeiner Marktbedingungen, die vom einzelnen Investor nicht beeinflusst werden können.Beispiel: Zinsen, WechselkurseUnsystematische Risiken („Objektrisiken“)- Vorliegen eines nicht quantifizierbaren Risikos, wenn (noch) keine Daten vorliegen oder die Situation erstmalig auftritt.Beispiel: Lage, Altlasten
- Festlegung der Risikostrategie - Eine abgestimmte Risikostrategie ist der Ausgangspunkt aller weiteren Schritte des Risikomanagements.- Inhalte der Risikostrategie: Quantitative und qualitative Zielwerte / Sollzustände
- Risikobereitschaft: Die Entscheidung, wie mit einer identifizierten Risikosituation umzugehen ist, wird von der individuellen Risikobereitschaft der Entscheidungsträger bestimmt.-Risikoneutralität-Risikoaversion-Risikofreude
- Risikotragfähigkeit Die Risikotragfähigkeit eines Unternehmens beruht auf den Ressourcen an Finanz- und Humankapital, erkannte Risiken zu übernehmen
- Risikoidentifikation und Klassifizierung - Die Risikoerkennung erfolgt mit dem Ziel festzustellen, ob bestimmte Vorgänge bei Investitions- oder Finanzierungsentscheidungen mit Risiken verbunden sind.Risikoklassifizierung
- Risikobereitschaft - Verluste werden stärker beachtet als Gewinne- „Framing-Effekt“- Nudging: Richtige Anreize geben- Fairness: Menschen bestrafen unfaires Verhalten- Verlustaversion: Der Schmerz über den Verlust ist höher als über den Gewinn
- Balkonanbau: nochmal anschauen
- Rechtliche Grundlagen: - Basel 2/3/4: Eigenkapitalvorschriften, die vom Basler Ausschuss für Bankenaufsicht in den letzten Jahren vorgeschlagen wurden- Ziele: Sicherung der Eigenkapitalausstattung und die Schaffung einheitlicher Wettbewerbsbedingungen.- Verbesserung des internen Risikomanagements3. Risikoidentifikation und -bewertung
- 3. Risikoidentifikation und -bewertung Risikomessung: ZeitreihenanalyseZiel: Muster oder Prozesse zu erkennen, die aus der zeitlichen Entwicklung einer Variablen resultieren- Trendkomponente- Saisonkomponente- KonjukturkomponenteRisikomessung: Sensitivitätsanalysen-Untersucht welche Auswirkungen die Änderung einzelner Parameter auf die Zielgröße habenVorgehen:1) Identifikation aller variablen Einflussfaktoren2) Bestimmung der möglichen und wahrscheinlichen Grenzwerte der EinflussfaktorenRisikomessung: Value at Risk-Umrechnung des Risikos in einen monetären Verlust Standardinstrument im Bankensektor
- 3.2 Risikobewertung durch Benchmarking Benchmarking bezeichnet einen systematischen und kontinuierlichen Vergleich von Parametern m eigenen Unternehmen mit den Ergebnissen in anderen Unternehmen
- Total Return Gesamtrendite in einer Immobilieninvestition: Wertsteigerung + Mieteinnahmen
- Korrelationskoeffizient: Der Korrelationskoeffizient ist die standardisierte Kovarianz zweier Größen:-kann Werte zwischen -1 und +1 annehmen- der Wert „-1“ perfekt negative Korrelation der Renditen-der Wert „0“ Unkorrelierte Renditen-der Wert „+1“ perfekt positive Korrelation der Renditen (Eins-zu-eins-Verhältnisses der Renditeverläufe)
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- Risiko, Schwankungsbreite Kombi von risikoreichen und -armen Immobilien: eine Dämpfung der Schwankung der Risiko-Rendite-Kurve erreicht werden geringer EffektKombi von risikoreichen Immobilien: die Ausschläge kompensieren sich gegenseitig die Risiken sind negativ korreliert
- 4.2 Kennzahlen auf Portfolio-Ebene Berechnung der Rendite/Performance: Die Performance der Fonds resultiert im Wesentlichen aus:-Mieterträgen und Änderungen der Verkehrswerte
- 5. Instrumente zur Reduzierung von Investmentrisiken Immobilienmarktseite: -Prognosen und Simulationen: Zeitreihen zu Immobilienmarktdaten mit möglichst langer Historie, Makro und mikroökonomische Prognosen-Diversifikation: Klassisches Instrument, Basis der Überlegung: Moderne Portfolio-Theorie Verteilung des Investmentvolumens auf mehrere Anlagen-Scoring von Standort- und Objektrisiken: Verfahren, um Eigenschaften von Unternehmen oder Immobilien systematisch zu bewerten und zur Prognose ihrer weiteren Entwicklung heranzuziehen-Management von Mieterrisiken
- Umbau Aufgabe nochmal anschauen
- Gruppen nochmal anschauen
- Start-ups: sind neugegründete Unternehmen: unter 10 Jahren, innovativ, technologieorientiert, hohes WachstumspotentialLebenszyklus bei Start-ups: - Seed-Stage Start-up-StageGrowth-StageLater-StageSteady-StageWarum Start-ups in den USA erfolgreicher und einfacher als in Deutschland?- Die Kultur in den USA ist risikofreundlicher- Gründer sind im Gründerökosystem angesehener in der Gesellschaft- Finanzmittel sind in den USA zugänglicher für GründerMehr Bürokratie und Regulierungen in Deutschland