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Entwicklungspsychologie (Fach) / 12) Entwicklung von Selbst und Persönlichkeit im höheren Erwachsenenalter (Lektion)

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  • erfolgreiches Alter- was ist das? ->subjektive Kriterien: "innerer Zustand der Zufriedenheit und des Glücks" ->objektive Kriterien: Gesundheit, Langlebigkeit, Selbstständigkeit, Produktivität,..
  • Altern als Anpassungsproblem Anhäufung von: körperlichem Abbau, kognitiven Einbußen (Mechanik der Kognition), Verknappung der Handlunsgressourcen (va. Zeit, Kontrollierbarkeit,..) -> Verluste,die normalerweise mit Tendenz zur Depression einhergehen -> Herausforderung für erfolgreiches Altern: adaptiver Umgang (mit verlusten,..)
  • Transaktionales Stressbewältigungsmodell (Lazarus und Folkmann)                primäre Bewältigung                 sekundäre Bewältingung REIZ -->   -irrelevant                 ----->    -möglichekeiten und           ---> COPING               - (un-)günstig                          Fähigkeiten der                    -problemorientiert               - relevant                                Bewätligung (Ressourcen)       -emotions-                   -> Bedrohung                                                                  regulierend                    -> Herausforderung                     -> Verlust                                                                    ABWEHR
  • Assimilative und Akkumodative Bewältigngsstrategien (Brandstätter) -Ausgansgpunkt: Zeit als wesentliche Ressource Handeln und allgemeine Gestaötung des eignenen Lebens - in Interviews ist die Antwort auf die Frage "was bedeutet Altern im Erleben" oft "man kann nicht mehr so wie man will" - Normalerweise: Verknappung der Handlungs-Ressourcen -> ohnmacht-> Depression ->zentrale Herausforderungen für adaptives Handeln -> Adaptives Altern: Assimilation vs Akkumodatin (vgl piagets begriffe)
  • Assimilative Bewältigungsprozesse Zielgerichtetes, problemorientiertes Handeln -> Veränderung der Umwelt (abzielend) -> Zukunftsperspektive (ändern von Dingen mit einem Ziel) -> Zeitimmamenz (Orientierung an der eigenen Leben, normaler Zeitlicher Rahmen (ich mache jetzt x, damit in 5 Jahren Y..)) -> "Zweckrationalität" (Weber) (Handlungen, die Mittel zu Zweck ist zb. x tun, um y zu erreichen)
  • Akkumodative Bewältigungsprozesse Anpassung eigener Ziele und Werte, Besinnung auf sich selbst und die eigene Biographie,.. -> Neuberwertung der Umwelt -> Gegewarts und Vergangenheitsperspektive -> Zeittranzendenz (Frage nach größeren Sinneszusammenhängen, Vergangenheit, die alltagszeitrahmen überschreiten) -> "Sinnesrationalität" (Weber) (Sinn liegt in Handlung selbst, Dinge sind ihr eigener Selbstzweck, Handlungen die ihr eigener Sinn und Zweck sind)
  • Zitat über assimilation va akkumodation --" die Kraft die Dinge zu ändern, die ich ändenr kann (Assimilation), die Gelassenheit die DInge zu ertragen, die ich nicht ändern kann (Akkumadation) und die Weisheit, das eine vom anderen unterscheiden zu können
  • empirische Befunde erfolgreiches Altern -> keine Hinweise auf steigende Depression im Alter -> keine Hinweise auf abnehmende Lebenszufriedenheit mit dem Alter ->möglicher Grund: Verschiebung von assimilativen zu akkumodativen Bewätligungsprozessen  (assimilative prozesse verlieren an Bedeutung, akkomodative nehmen zu) -> veränderte Zeitperspektive: von Zeit immanenz (nimmt ab) zu Zeittranszendenz (nimmt zu)
  • Selektive Optimierung mit Kompensation 6 thesen Grundannahmen. These: 1) man kann zwischen normalen, optimalen und krankem Altern unterscheiden 2) der Altersvorgang in´st heterogen (variable) 3) es gibt beträchtliche, "stille Reserve" (Plastizität) 4) In denr Nähe der Leistungsresevegrenzen gibt es einen altersbedingten Verlust 5) Mit fortscheitenden Alter wird die Bilanz von Entwicklungsgewinn und -verlust zunehmend negativ 6) Das Selbstbild bleibt auch in hohem Alter intakt (bsp: Pianist verändert sein Klavierspiel, um mit 80 noch gut zu sein)
  • Selektive Optimierung mit Kompensation (Baltes und baltes) Schema Verlust an biologischen            Selektion                        Eingeschränktes, aber selbst Entwicklungs                ----> Optimierung          ---->    wirksames Leben - und Kapazitätsreserven         Kompensation
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  • Handlunsgtheoretische Defiition von Selektion , Optimierung, Kompensation -Bsphafte Kategorien Selektion: Ziele /Präferenzen: ->elektive Selektion: Bildung/Auwahl  von Zielen, Zielverpflichtetheit, ->verlustbasierte Selektion: Bildung neuer ziele, Fokussierung auf wichtiges Optimierung: Zielbezogene Mittel: erwerb neuer Fähigkeiten, Übung, Investierung von Zeit, Anstrengung,.. Kompensation: Mittel zu Entgegenwirkung des Verlusts zielbezogener Mittel: vermehrte Übung, Aufmerksamkeitsfokussierung, Gebrauc externer Hilfen
  • Empirische Befunde: Doppelaufgaben (krampe et al) -Grundannahme: Kognitive Ressourcen nehmen im Alter ab : stärkere Verluste in Doppelaufgaben -> Verteilung der Ressourcen muss entschieden werden -Bsp Doppelaufgaben: gehen (sensomotorisch) vs Gedächtnis (kognitiv) -> "kuchenstücke" müssen neu Verteilt werden (im alter mehr fokus auf schwieriges gehen als auf kognitive Afugabe)
  • adaptives Altern im 3. und 4. Lebensalter "junge Alte" (3.Lebensalter) vs "alte Alte" (4.Lebensalter ab. 80er) -> mit zunehmenden Alter steigender Anteile derer mit schlechtem bis sehr schlechten, körperlichen, psychischen und sozialen Funktionsstatus
  • Interventionsgerontologie- Begriffbestimmung, Ziele ,Aufgaben -psycholgische Intervention: Zielgerichtetes Eingreifen zur positiven Beeinflussung des Erlebens und Verhaltens einer Person -psychgerontologische Intevention: Eingreifen mit dem Ziel, bei psychischen Wohlbefinden ein möglichst hohes Lebensalter zu erreichen - Interventionsgerontologie: Forschungsrichtung, die sich mit psychogerontologischen Interventionen befasst -> Entwicklung und Evaluation von Diagnostik und Intervention
  • Logik von Interventionsstudien Prätest (wie geht es im Normalzustand) Intervention (experimentalgruppen mit Treatment, Kontrollgruppe mit Placebo) Posttest (Differenz Prä-Posttest)
  • Ziele und Aufgaben psychogerontologischer Intervention -Optimierung durch Enrichment (Schaffung güstiger Entwicklungsbedingungen) - Prävention von Schäden (zb kognitives Training) - Rehabilitation eingetretener Schäden -Management/ Bewältigung irreparabler Schäden
  • Bsp: 1) Trainingsprogamme allgemeiner kognitiver Fähigkeiten Hauptergebnisse: Gute Erfolge mit relativ geringem Aufwand - was wird Trainiert (-> va. Fertigkeiten) =Pragmatik der Kognition -Trainingseffekte meist Lokasl ( Fertigkeiten im Gegensatz zu Fähigkeiten) - zb Adult enrichment study : besondere Wirksamkeit bei Kombination von körperlichen und kognitiven trainings - EInfluss auf subjektives Erleben: Steigerung von Kompetenzerleben
  • 2.Bsp: Training des Gedächntnisses (Prävention) Hauptergebnisse: - gemischte Befunde bzgl Anwendung im Alltag - Entscheident sceitn Mischung von kognitiven und Motivationalen Faktoren (Modifikation der Selbsteinschätzung-> weniger fatalistisch) - Z.T: besondere Wirkung bei Kombination von kognitiven und körperlichen Trainig
  • FAZIT Altern: erfolgreiches Altern gelingt oft, trotz der Verluste aufgrund adaptiver Bewältigungsformen -> für fall von nicht gelingen: psychologische Intervention um Abbauerscheinungen abzufedern