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Institutionenökonomik (Fach) / Lektion X - Definitionen (Lektion)
Lektion X - Definitionen
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- Ziel Institutionenökonomik Analyse von Institutionen aus volkswirtschaftlicher Sicht
- Homo Oeconomicus - handeln eigennützig - handeln rational - sind vollständig informiert - verfügen über konsistente Nutzenvorstellungen
- Vollständige Konkurrenz auf den Märkten - homogene Güter - alle Marktteilnehmer sind vollständig informiert - unbegrenzte Teilbarkeit der Güter - sehr große Anzahl an Anbietern und Nachfragern, wodurch der Marktpreis nicht durch Einzelne beeinflussbar ist - keine Marktmacht
- Institutionenökonomik Ausgangspunkt Neoklassik, aber berücksichtigung der tatsächlichen realökonomischen Gegebenheiten --> Transaktionskostenansatz (Kosten für Nutzung des Marktmechanismus) --> Prinzipal Agent Theorie (asymmetrische Informationsverteilung) --> Property Rights Ansatz (Eigentum an Verfügungsrechten)
- Annahmen der Neuen Institutionenökonomik - Methodologischer Individualismus (Basis: Präferenzen und Eigeninteresse des Individuums) - Opportunismus (Jedes Individuum verfolgt sein Eigeninteresse) - Beschränkte Rationalität (Individuum kennt nur einen Ausschnitt der Realität) - Asymmetrische Information - Koordination/Motivation (Institutionen bewirken koordiniertes Verhalten; Individuum muss Interesse haben sich an Regeln zu halten)
- Institutionen Regeln / Normen für das Verhalten von Individuen - Spielregeln der Gesellschaft Mehrpersonelle, sich wiederholende soziale Entscheidungen Zwei Arten: Entscheidungssysteme und Verhaltensregeln
- Organisation Gebilde mit Personen und Institutionen zur Verfolgung eines gemeinsamen Ziels Organisationen sind Ergebnis planvollen, zweckgerichteten Handelns Funktionsfähigkeit bedingt Regeln, die Verhalten von Individuen koordinieren z.B. UN, Vereine, Staatliche Gebietskörperschaften
- Unterschied Institution vs. Organisation Organisationen zielen auf das Erreichen funktionierender Handlungsmuster ab Institutionen zielen auf das Einüben & Verbindlichmachen von Handlungsmustern ab Organisationen benötigen ein Regelwerk
- Transaktionen Übertragung von Verfügungsrechten Unterscheidung nach physisch/juristisch und intern/extern
- Transaktionskosten Kosten die durch die Nutzung einer Institution entstehen Bsp. Nutzung des Marktmechanismus
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- Property Rights Individuelle Rechte zur Nutzung von Ressourcen
- Externe Effekte liegen vor wenn ein Akteur nicht alle Handlungsparameter kontrollieren kann von denen sein Nutzen abhängig ist entstehen wenn die Eigentumsrechte nicht vollständig zugewiesen sind
- Hidden Characteristics = Qualitätsunsicherheit ex ante A ist ex ante besser über den Gegenstand informiert als P und P kann den Gegenstand ex post nicht beeinflussen Folge: adverse Selektion
- Hidden Action ex post P sieht nur das Handlungsergebnis nicht die Arbeitsleistung von A Da A besser informiert ist und es ggf. exogene Faktoren gibt, kann P keinen Zusammenhang zwischen Handlungsergebnis und Arbeitsleistung herstellen P erkennt Ausnutzung der asymmetrischen Informationsverteilung nicht Folge: Moral Hazard in Form von Shirking
- Hidden Information ex post A ist besser über den Gegenstand informiert als P und nutzt diesen Vorteil aus A kann fremde Leistung als eigene Ausgeben P erkennt Ausnutzung der asymmetrischen Informationsverteilung nicht Folge: Moral Hazard in Form von Shirking
- Hidden Intention ex post P kennt die Handlungsabsicht von A nicht P erkennt ex post Verhalten von A, kann dieses aber nicht mehr beeinflussen Folge: Hold Up