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Grundlagen der Schulpädagogik (Fach) / Schule im Spannungsfeld von Input- Outputsteuerung-Ziele,Konzepte&Verfahren der (Lektion)

Schule Input-Output-Steuerung

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  • aüßere Schulentwicklung -Schulentwicklung als Systemreform-relevante Akteure: Bildungspolitik und -administration
  • innere Schulentwicklung Ebene der Einzelschule- Schulentwicklung als Entwicklung der Einzelschule- relevante Akteure: Lehrkräfte gemeinsam mit Schulleitung unter Einbezugder SuS sowie deren Eltern
  • Was ist Policy? • In Policy geht es um die Inhalte, Themen bzw. Probleme, die im Kontext derunterschiedlichen Schulentwicklungsansätze im Vordergrund stehen.
  • Was ist mit Politics gemeint? • Im Sinne von Politics geht es um die Koordination von Akteuren im Prozessund darum, wessen Interessen in den Blick genommen werden und wessenInteressen in den Hintergrund treten.
  • Was ist mit Polity gemeint? • Im Sinne von Polity geht es um das institutionelle Normengefüge, welchesdas Handlungsrepertoire der Akteure einschränkt oder erweitert.
  • Schulentwicklung als theoretische Kategorie Beschreibung und Erklärungvon Gelingens- undMisslingensbedingungen
  • Schulentwicklung als Handlungskonzept konkrete, praktischeAktivitäten in derEinzelschule
  • Was bedeuten folgende allgemeine Merkmale einer Organisation in Bezug auf die Schule: -Verfolgung spezifischer Ziele -definierter Mitgliederkreis mit interner Rollendifferenzierung -rationale, allgemeinverbindliche Struktur und Ordnung ? -Erziehungs- und Bildungsauftrag -interne Arbeitsteilung und Rollenstruktur(z.B. SuS, Lehrer/-innen, Schulleitung, Hausmeister…) -formal definierte Aufgaben,Kommunikationswege, Verantwortlichkeiten,Kompetenzen, Autoritätsbeziehungen…
  • Welche Merkmale zeichnen Schule als lernende Organisation aus? -sie entwickelt sich bewusst, arbeitet schuleiigene Schwerpunkte im Curriculum heraus und überprüft die Wirkungen der eigenen Arbeit -sie schafft Strukturen für eigenes Lernen, Reflexion und Selbstverwirklichung
  • Prozess der Schulentwicklung Einstieg->Analyse->konkrete Ziele->Maßnahmen->Evaluation->Fortschreibung
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  • Organisationsentwicklung ist ein langfristig angelegter EntwicklungsundVeränderungsprozess, mit dem Ziel, die Schule von innen herausweiterzuentwickeln, und zwar durch alle am Schulleben Beteiligten,wobei der Leitung eine besondere Rolle zukommt
  • Personalentwicklung ist das Gesamtkonzept einer Schule, um diePotenziale der Mitarbeiter/-innen zu erkennen und zu entwickeln, wobeidie Orientierungsrichtung die Erreichung von persönlichen Zielen undZielen der Schule ist.
  • Unterrichtsentwicklung meint alle systematischen und gemeinsamenAnstrengungen der an Unterricht Beteiligten, die zur Verbesserung derUnterrichtsqualität beitragen.
  • Schulentwicklung Ø Schulentwicklung wird im Anschluss an die Etablierungeines Schulsystems als bürokratische Aufgabeverstanden.Ø Staat als Auftraggeber und Inszenator vonSchulentwicklungØ Schulqualität sollte durch Konzepte erreicht werden, diein den Ministerien und Landesinstituten entworfenwurden.
  • Schulentwicklung bis in die 1980er Jahren Schulentwicklung vor allem alsSchulsystementwicklung
  • Schulentwicklung in den 1990er Jahren Staat als gestaltenden Akteur teilweise abgelöst undstattdessen ›Überbau‹ von Unterricht, also die organisationaleEbene von Schule, als Kern schulischer Entwicklungsplanung
  • Schulentwicklung in den späten 90er Jahren Einzelschule übernimmt im Rahmen bestehenderRegulierungen die Leitung der Personal- undUnterrichtsentwicklung sowie der neu hinzugekommenenOrganisationsentwicklung
  • Aufgabenvielfalt des Schulleiters 1. für die Zielrichtung der Schule sorgen2. Pädagogische Leitung3. Personalwesen4. Schulmanagement5. Kommunikation
  • Durch welche 10 Merkmale zeichnet sich entwicklungsförderliches Schulleiterhandeln aus? 1.ein geteiltes Leitbild guter Schule und2.guten Unterrichts3.Visibility4.Kultur der Anerkennung5.Innovationsfreundlichkeit5.Förderung der Lehrerkooperation6.gerechtes Belastungsmanagement7.geschicktes Ressourcenmanagement8.Verantwortungsdelegation und Rechenschaftslegung9.Etablierung und Förderung einer Feedbackkultur10.Kultur des Weiterlernens
  • Leitbilder und Schulprogramme Leitbild und Schulprogramm sind Ausdruck des gemeinsamenpädagogischen Selbstverständnis-Prozesses (möglichst) aller Lehrerinnenund Lehrer sowie (möglichst) der Eltern und (möglichst) auch der SuSeiner Schule
  • Vier Elemente eines Schulprogrammtexts? 1. PräambelAusgangslage der SchuleBezug und Verbindlichkeit2. Pädagogisches Leitbild3-10 Leitsätze zum pädagogischen Selbstverständnis, Bildungskonzept, Profilder Schule3. AusführungsprogrammErläuterung zu den Leitideen (Was bedeutet das für unser Handeln?) in Formvon Entwicklungsschwerpunkten, Beteiligten (z.B. Lehrkräfte, SuS, Eltern,außerschulische Partner…) und einem (Jahres-)Arbeitsprogramm4. Ideen zur Evaluation
  • Funktionen eines Schulprogramms als Entwicklungs- und Steuerungsinstrument -konzeptionelle Grundlage pädagogischer Gestaltungsansätze-Arbeitsplattform für verbindliche Entwicklungsarbeit-Profildarstellung nach Außen-Informationsgrundlage für Systemsteuerung-Pädagogisches Leitbild-Selbstvergewisserung über Entwicklungsstand und -bedarfe-Verbesserung der Schulqualität-Qualitätssicherung: Rechenschaft und Evaluation
  • Schulprofil Ein Profil ist Alleinstellungsmerkmal oder ein besonders attraktivesCharakteristikum im Hinblick auf unterrichtliche, außerunterrichtliche undorganisatorische Angebote und/oder die pädagogische Identität einerSchule.Profilierungsgegenständeinhaltliche Schwerpunktsetzungendidaktisch-methodische Angeboteschulorganisatorische AngeboteMöglichkeit des Erwerbs s.g. ‚Produktfeatures‘bestimmte schulische Traditionen
  • Unterrichtsentwicklung Unterrichtsentwicklung bezeichnet den Prozess und dieErgebnisse individueller und gemeinsamer Anstrengungen vonLehrern, Schülern und weiteren Beteiligten zur Verbesserung derLern- und Arbeitsbedingungen im Unterricht.“
  • Instrumente und Strukturen zur Unterrichtsentwicklung -geeignete Strukturen schaffen, z.B. Einrichtung von Steuergruppen, Aufbaueines Netzwerks zur Unterrichtsentwicklung mit benachbarten Schulen, …Zusammenarbeit im Kollegium stärken -systematische Fortbildung, z.B. Fortbildungsplanung des ganzen Kollegiums, -Fortbildung im Team mit Berichtspflicht statt „Einzelkämpferfortbildung“,
  • Evidenzbasierte Unterrichtsdiagnostik Unterrichtsdiagnostik, welche sich aufempirisch geprüfte Qualitätsmerkmale beziehtwobei die Ausprägung der Qualitätsmerkmaleüber die Beobachtungwissenschaftlich fundierter Indikatorenerhoben wird.
  • Triangulation Abgleich von drei PerspektivenSelbsteinschätzung (unterrichtende Lehrperson)Hospitierender KollegeSchülerinnen und Schüler
  • Ziele von Unterrichtsentwicklung Standortbestimmung• Sensibilisierung für Heterogenität• Herstellung eines gemeinsamenMerkmalsverständnisses• Explizitmachung von impliziten Theorien• Bewusstmachen von Urteilstendenzen und blindenFlecken in der Wahrnehmung• Erkennen von OptimierungsanlässenÞEvidenzbasierte, also datengestützteUnterrichtsentwicklung!
  • Chancen von Unterrichtsentwicklung für Lehramtsstudenten & Referendaren • Feedback im beurteilungsfreien Raum erhalten undzur Steuerung der Professionalisierung nutzen• Aufbau einer professionellen Unterrichtsbeobachtungs-und -bewertungskompetenz• Weiterentwicklung der Planungs-, DurchführungsundReflexionskompetenz• Verbesserung der kommunikativen Kompetenz imHinblick auf kollegiale Beratung und Teamarbeit