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Entwicklungspsychologie (Fach) / 10.) Entwicklung im frühen um mittleren Erwachsenenalter (Lektion)
VL10
Diese Lektion wurde von AnnekeAdn erstellt.
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- Hintergrund: Geschichte der Psychologie der Lebensspanne von Freud-> Eriksom (8 stufentheorie): psychologie der Lebenspanne -Intelligenz und Altern: Binet: Intelligenztests, zunächst Defizizmodell (altern als defizite) -später: differenzierte Intelligenzmodelle (fluide vs kristalline Intelligenz)
- Demographischer Wandel -Rückgang der Geburtenrate -Anstieg der Lebenserwartung -Geburtenrate weltweit: je höher der Bildungsstand einer Gesellschaft, desto geringer die Geburtenrate -"die ergraunde Welt": Anteil von Familien mit mehreren Kinder geht stark zurück, Anteil der Älteren stark zugenommen -> Veränderung der Alterspyramide
- Phasen der Altersforschung nach Lehr -1.Voriwissenschaftliche Phase (bis 18.jhdt) -Antike: - negative Betonung: Aristoteles: Altern als natürliche Krankheit -Cicero: positive Betonung: Die Greise sind es, die Verstand und Vernunft und Überlegenheit besitzen
- Neuzeit- vorwissenschaftliche Phase -positive Betonung: Schopenhauer: Frieden und Erkenntnis mit Alter - Tetens: Vordenker der Life-span psychologie -> differenzierte Perspektive: Gewinne und Verluste -> Betonung auf plastizität meschlicher Entwicklung -> "relative" und "absolute" Vermögen-> Vorläufer Unterscheidung Mechanik und Pragmatik
- 2. Frühphase der Altersfrschung ab 19Jhdt -Quetelet: Plädoyer für methodisch kontrollierte Forschung -Galton: Experimentelle Forschung über die Lebensspanne - statistisch: erste Korrelationskoeffizienten vorgeschlagen
- 3. Beginn systematischer Altersforschung frühes 20.Jhdt Beginn ca zwischen Weltkriegen - chararakteristika: erste systematische, groß angelegt Untersuchungen unter Verwendung testpsychologischer Methoden, v.a Fragen zu Intelligenzentwicklung - Army Alpha und beta test: erstmals militärisches Interesse an psychologischer Auswahldiagnostik - Test auf ganze Armee ausgedeht-> erste große Querschnittstudie - Ergebnisse: kontinuierliche Abnahme der Leistung im Erwachsenenalter : aber Kohorten und Selektionseffekte als Mängel
- 4. Expansion und Etablierung systematischer Altersforschung am Mitte 20.Jhdt nach dem 2.Weltkrieg - Charakteristika: ->gründung gerontologischer Gesellschaften etc. -> emp: groß angelegt Längsschnittstudien-> differenziertes Bild -Neuere Längschnittstudien: zb Berliner Altersstudie "BASE" ; interdiziplinäre Längschnittstudue
- Theoretische Grundstätze der Pschologie der Lebensspanne 6 Punkte) 1.) lebenslange Entwicklung 2.) Multidimensional&direktional: Intelligenz und deren Entwicklung in verschiedenen Dimensionen betrachten; Kristalline und fluide Intelligenz = Multidirektionale Entwicklungsverläufe verschiedener Arten (U-kurve vs konstanter Zuwachs/Konstanz) 3.) Entwicklung als Dynamik von Gewinnen und Verlusten -> In lebensverlauf immer Gewinne und Verluste, Verluste nehmen über Lebenspanne zu, Herausforderung des Alterns: mit verschiedenen Verhältnissen adaptiv umgehen 4.) Plstizität: Testing the limits: Untersuchung des Ausmaßes der Plastizität und ihrer Grenzen 5.) Geschichtliche Einbettung (Dinge im historischen Kontext zu sehen) und 6) Kontextualismus: Betrachung der ontogenetischen Entwicklung sollte auch von historischen Hintergrund erfolgen-> 3 Zeitachsen: pylogentische Zeitachse der SPezies Mensch; individuelle Ontogenese; hirstorische Entwicklung kultureller Gruppen =Individuelle Entwicklung nur Verständlich im Kontext der kulturellen und phylogenetischen Entwicklung
- Körperliche Veränderungen -körperlicher Abbaue (aller möglicher Organe, z muskeln) -zb Alter des Höhepunkts der Leistung von Profisprtlern: Sprinten: m23J, w22J ; Langstreckenlauf: m,w27J
- Grundlagen biologischen Alterns: 2 große Ansätze -Cellular Clock Theory: genetische Programmierung-> bedingte Zellteilungspotenziale (Anzahl von Zellteilungen die amn durchlebt ist bregrenzt und vorprogrammiert) - Komulative Wirksamkeit zufälliger ungerichteter Einflüssen: rauschen bei Zellteilunge/ ungenauigkeiten; ua. freie Radikale, nicht vorprogramiert, sondern komulative Wirkung vieler Zufälle
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- Soziale und Emotionale Enwicklung- Entwicklung der Persönlichkeit-Ansätze -Persönlichkeit: Sammelbegriff für psychische Aspekte der Besonderheit und Individualität eines einzelnen Menschen -Prozessorientiert: Betonung auf Prozesse der Persönlichkeitsbildung -Trait: persoönlichkeit als Eigenschaftskonstrkt (differentiell)
- Psychosoziale Entwicklung nach Erikson Grundzüge: -Stufenmodell - nicht vorrangig an stabilen Eigenschaften und interindividuellen Unterschieden orientiert -zentraler Fokus: identitäsentwicklung - methodisch; v.a. biographische Interviews -Befunde: Zunehmende Selbstbeurteilung von Generativität, Wahrnehmung des Alterns, Sicherheit der eigenen Identität und Kompetenz mit steigenden Alter
- Stadien psychosozialer Entwicklung im Erwachsenenalter nach Erikson: -frühes Erwachsenenalter: 20-40J. Inimität vs Isolation-> Aufbau intimes Selbstverständnisses und Beziehungen - mittleres: 40-60J: Generativität vs Stagnation-> Hervorbringen von Dingen, zb Kinder, schaffen vn künstlerischen Produkten -spätes E. 65+: Ich-Integrität vs Verzweiflung-> Erreichen von ausgeglichenem integrern Verhältnis zu sich selbst -> emp Befunde: Mittelwerte der Selbstbewertung steigt mit Alter über Bereiche hinweg
- Entwicklung der Persönlichkeits (traits) Sinne der stabilen Persönlichkeitseigenscgaften die über die Zeit konstant bleiben, anhand derer sich Personen unterscheiden
- 5 klassische Persönlichkeitsdimensionen (big 5) - Neurotizismus - offenheit für Neues -Extraversion - Angenehmheit - Gewissenhaftigkeit
- Traits bei Kindern -drei typen sind feststellbar 1) widerstandsfähiger Typ (wenig neurotisch) 2) verletzlich und überkontrolliert (neurotisch) 3) unterkontrolliert (extravertiert, impulsiv) -> schon gewisse stabilität,aber viel geringer als im Erwachsenenalter =daher traits im Kindesalter zu definieren nicht weit fortgeschritten (big five definiert an Operationalisierung)
- Persönlichkeit und Temperament im Kindesalter ->evtl das Gleiche wie Traits, nur verschieden benannt Temperament Definition: veranlagerungsbedingte individuelle Unterschiede der emotionalen, motorischen und aufmerksamkeitsbezogenen Reagibilität und Selbstregulation (relativ konsistent und zetlich stabil) -Erfassung: Fragebögen (Eltern+Kind); Verhaltensbeobachtungen, physiologische Maße -> Stabilität des Temperaments über die Zeit: ab ca 3 Jahre
- verschiedene Ansätze zur Temperamentdimensionen: Thomas und Chess zb Aktivitätsniveau, Rhythmus, Ablenkbarkeit, Anpassungsfähigkeit,. 3 Typen: einfache Babys (40%); schwierige Babys (10%); langsam auftauende Babys (15%)
- Rothbart und Bales zu Temperamentdimensionen Trennung positiver und negativer Emotionen -> a) angstvolles unbehagen b) reizbares Unbehagen c) aufmerksamkeitsspanne und Ausdauer d) Aktivitätsniveau e) anpassungsfähigkeit f) positive Affekte g) Rhythmus -stabilität ab ca 3J
- Temperament und Anpassung -unkontrollierte Kinder: neigen zu sozialer Unangepasstheit, Agression und Kriminalität - gehemmte Kinder: Neigen später zu Ängstlichkeit, Depression - = Temperament evtl vorformen von späteren Traits
- Erwachsenenalter: Arten von Stabiltität 1.) strukturell: stabilität der kovarianzen verschiedener Variablen untereinander (Vorraussetzung für alles, ist Def. von X überhaupt in 10J gleich? gibt an ob konstrukt in 10J noch definiert ist) 2) relative: interindividuelle Unterschiede zb Längsschnittstudie (Vergleich der Ausprägungen der Persönlichkeitsmerkmale zu verschiedenen Zeitpunkten innerhalb einer Altersgruppe; relaitv zur Kohorte (Vergleich)) 3) Niveau-Stabilität: stabilität des absoluten Niveaus über das Alter hinweg (gemessen an absoluten Niveaus); absolute stabilität eines Traits 4) Profil-Stabilität: Stabilität des individuellen Ausprägungsmusters (keine absoluten Werte-> Persönlichkeits profil); bleiben profile gleich über zeit? sowohl in Hinblick auf eigene Person als auch auf andere
- Zunehmende Stabiität der big five über frühes und mittleres Erwachsenenalter hinweg emp Befunde: Stabilität der Rangordung (relative stabilität als korrelationskoeffizient) als Maß für relative Stabilität ->ist relativ hoch und nimmt mit dem Alter noch zu absolute Niveau-Stabilität: /absolute stabilität abnahme von : Neurotizismus, extraversion, offenheit zunahme von: Angenehmheit, Gewissenhaftigkeit