22
Grundlagen der Schulpädagogik (Fach) / Entwicklung des deutschen Schulsystems: Schulgeschichte von 1945 bis heute (Lektion)
Schule in der Nachkriegszeit
Diese Lektion wurde von harri2408 erstellt.
Diese Lektion ist leider nicht zum lernen freigegeben.
Anzeige
- Welche drei Strukturprinzipien beschreiben das deutsche Schulsystem? Föderalismus, Durchlässigkeit und Mehrgliedrigkeit
- Schulwesen nach Potsdamer Abkommen -Kriegsfolgen: Mängel in Schulraum- und Personalversorgung -deutsh, Erziehungswesen so überwacht, dass nazistische und militaristischen Lehren ausgemerzt werden und Entwicklung demokratischer Ideen
- Neuordnung des Schulwesens äußere Strukturform:-Volksschulenn und höhere Schulen sollen zwei aufeinanderfogende Stufen und nicht zwei sich überschneidende Arten und Qualitäten von Unterricht innere Strukturform: -Erziehung zur staatsbürgerlichen Verantwortung und demokratischen Lebensauffassung
- Forderungen der Westzonen? -neue Inhalte -alte Struktur -alte Lehrerschaft
- Forderungen der Ostzonen? -neue Inhalte -neue Struktur -neue Lehrerschaft
- Föderalismus -Schule steht unter Aufsicht des Staates -Ausübung der staatlichen Befugnisse und Erfüllung staatlicher Aufgaben ist Ländersache
- Was macht die KMK im Schulbereich? -sie sichert durch Beschlüsse und Vereinbarungen die Übereinstimmung oder Vergleichbarkeit der schulischen Bildungsgänge und ihrer Abschlüsse (gilt auch für die Lehrerbildung) -Empfehlungen-> keine Rechtsbefugnis der KMK
- Welche 2 Begründungslinien führten zur Wiederherstellung des dreigliedrigen Schulsystems? ökonomischer Bedarf und Unterschiede in der Bildungsfähigkeit jedes Menschen
- Dreigliedrigkeit -große Masse der Ausführenden -kleine Gruppe der Entwerfenden -dazwischen die Schicht, die unter den beiden vermittelt
- Annahme: Unterschiede in Bildungsfähigkeit jedes Menschen Unterschiede zwingen dazu, an drei Bildungszielen festzuhalten, welche nach verschieden langer Schulzeit erreicht werden
- Anzeige
- Düsseldorfer Abkommen 1955 Abkommen zur Vereinheitlichung Schulwesens der Länder der BRD Ergebnisse der Restaurationsphase-Grundschule als Volksschulunterstufe-Volksschule mit volkstümlicher Bildung-Mittelschule für gehobene praktische Berufe-Gymnasium mit drei Haupttypen (humanistisch-philologische/altsprachlich,naturwissenschaftlich-mathematisch, neusprachlich)
- Durchlässigkeit Wechsel zwischen Schulstufen und -formen
- vertikale Durchlässigkeit strukturell vorgesehenen Übergänge zwischen Bildungssystemstufen (Primarstufe ->Sek I -> SekII) -betrifft alle SuS
- horizontale Druchlässigkeit Möglichkeit zwischen untersch. Bildungsgängen zu wechseln (zB Gymnasium -> Hauptschule) -betrifft vergleichsweise geringe Anzahl SuS
- in den 1960er und 1970er Jahren kam es zu grundlegenden Strukturreformen im Schulwesen. Was sagt die ökonomische Begründung aus? ein tragendes Fundament jedes modernen Staates ist das Bildungswesen -BRD in vergleichenden Länderstatistiken am unteren Ende - Bildungsnotstand bedeutet wirtschaftlicher Notstand
- Was ist die bürgerrechtliche Begründung der Strukturreformen im Schulwesen? Bildung ist ein Bürgerrecht und Schulen und die Einrichtungen, die sich auf Schule auswirken sollen expandieren, also bisher unterrepräsentierte Gruppen in und durch weiterführende Schulen bringen
- Welche Ungleichheitsdimensionen vereinen sich im katholischen Arbeitermädchen vom Lande? -Region -Schicht -Geschlecht -Konfession
- Hamburger Abkommen(1964) -Hauptschule las eigenst. Schulform der Sek. I -Festlegung einheitlicher Schulbezeichnungen (Haupt-, Real, Sonderschule und Gymnasium) -Verlängerung Pflichschulzeit auf 9 Jahre -Einführung wissenschaftsorientierten Fachunterrichts durch Fachkräfte
- Einrichtung von Gesamtschulen Idee: Schule für alle Kinder unabhängig von Herkunft, Fähigkeiten und Neigungen Schulversuch:Schulform in der Schüler nicht auf verschiedene Schulformen verteilt werden je nach Bundesland wurden diese Versuche als sehr erfolgreich oder als gescheitert angesehen
- KMK Vereinbarung des Gymnasiums 1972 Einführung Kurssystem-einjährige Einführungs- und zweijährige Qualifikationsphase-Grund- und Leistungskurse-verschiedene Profile bzw. Aufgabenfelder -Abitur als kummulative Prüfung und Einführung Punktesystem -ab 1976 einheitliche Prüfungsanforderungen
- Mehrgliedrigkeit (ab 1969) nach Grundschule je nach Bundesland bis zu 5 verschiedene Schullformen -Schultypen sind historisch auf gesellschaftliche Bedarfslagen zurückzuführen
- Neuerungen nach Wiedervereinigung -DDR Schulsystem wurde in wesentlichen Zügen (auch inhaltlich) dem der BRD angepasst -Herausforderungen waren: -Mangel an geeigneten Schulbüchern -zu wenig Lehrkräfte mit Englischkenntnissen -Wandel von Erziehungs- und Unterrichtszielen -Erweiterung Zugangsmöglichkeiten weiterführender Bildungsangebote