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Entwicklungspsychologie (Fach) / 5.) Entwicklung von Kommunikation und Sprache (Lektion)
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- Sprache Sprache ist spezies-spezifisches&einzigartig menschlich. Tiere kummuniziern zwar mit Lauten, es fehlt aber an Komplexität& Generativität radikal anders (zb Bienentanz)
- Sprache und Biologie -biologische Grundlage: funktionale Lateralisation -> Broca Areal: Sprachproduktion; Wernicke Areal: Sprachverständnis -kritische Perioden des Erwerbs: fähigkeit Sprache zu erlernen nimmt mit zunehmenden ALter ab, fehlender früher Input schwächt spätere Sprachniveau (bis 7 Jahren wie Muttersprache, danach nah aber nie wie Muttersprach)
- Definierende Merkmale von Sprache, Unterscheidung von 3 Zeichentypen Merkmale: Symbolsystem mit willkürlicher Zuordnung von Bedeutung zu Form-Bedeutung -3 Zeichenformen: 1.) Index(kausale zuordnung, zb Rauchwolke-> feuer) 2.) Ikon(ähnlichkeitsbasierte Zuordnung, zb. Mini-Frau an Toilette) 3.) Symbol(willkürliche Zuordnung, zb Stopschild, Sprache)
- Semiotische Dreick =Zeichenträger, hat kognitiven Sinn/Gehalt krafft dessen sich das Zeichen auf Gegegnstände/Referentem in der Welt bezieht gegenstand/Referent Zeichenträger(wort) Sinn(begriff)
- Sprache=Kompositionalität = sprache ist Kompositionalität, besteht ais Elemeten, die zusammengesetzt werden können zu beliebig vielen größeren Gebilden (wörter zu Sätzten) in Generativität (Kreativer) Art und Weise, in der Gestalt, dass man mit elementen endlich viele größere Elemente (Aussagen) generieren kann
- Generativität mit endlich vielen Symbolen und Regeln zu deren Verknüpfungen können unendlich viele Sätze verstanden und produziert werden
- Kompositionalität: die Bedeutung des komplexer Sätze ergibt sich aus der Bedeutung der einzelnen Elemente und der Art der Zusammenfügung
- Sprechakte -behauptung: deklarativ: x fährt fahhrad -Aufforderung: imperativ: x, fahre Fahrrad! -Frage: Fährt x Fahrrad? expressiver Sprechakt: ach, führe x doch Fahrrad
- Ebenen der Beschreibung -sozial: Sprechakte/kommunikatives Handeln-> Pragmatik -formal: Wortketten (satz/phrase)-> syntax -inhaltlich: Darstellung von Sachverhalten-> Semantik (wort) -Akkustisch: aneinander gereihte Laute _> Phoneme (laut)
- Gesamtstruktur (hierarchisch, sequentiell) Hierarchisch: Sprechakt-> Satz-> Phrasen->Wörter->Morpheme->phoneme sequentiell: feste (zeitliche) Abfolge der Elemente
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- Verständinis vs Sprachproduktion sind voneinander zu trennen: Verständns der Sprache geht Sprachprodukton voraus
- Kommunikation &Sprache nicht jeder kommunikative Akt muss sprachlich sein, ein großer Teil ist nicht-sprachlich; geringer Teil der Sprache dient nicht der Kommunikatio (laut denken,fromale Sprache)
- Meilensteine der Sprachentwicklung:-Phonologische Entwicklung -bereits in Utero Sensitivität für Prosodie -neugeborene Unterscheiden:1.) stimme der Mutter von andern Stimmen 2.) Muttersprache von anderen Sprachen 3.) kindgerichtetes Sprechen von anderm Sprechen -Herausforderung für Säugling in ersten Lebensmonaten: welche Laute gehören zur Muttersprache
- Lautdiskrimination zentrale Fähigkeit die von Anfnag an vorhanden ist -Basis für Spracherwerb in ersten Lebensmonaten -Neugeborene können alle Laute diskriminieren -ab 7 Mon. spezialisierung auf Laute der Muttersprache (verlust der Diskriminationsfähigkeiten für andere Sprachen ->Exp: Kinder englisch-Hindi) -mit 1Jahr: sprachwahrnehmung wie Erwachsenen
- •Lautdiskrimination: Zentrale Fähigkeit, die von Anfang an vorhanden ist• stellt die Basis für den Spracherwerb in den ersten Lebensmonaten dar• Neugeborene können beliebige Laute diskriminieren• ab 7M Spezialisierung auf Laute der Muttersprache einhergehend mit Verlust derDiskriminationsfähigkeit für Laute anderer Sprachen (Testung englisch-sprachiger Kinder[6-12M] mit Silben in Hindi und Nthlakapmx)• mit 1J ähnliche Sprachwahrnehmung wie ein Erwachsener
- Kategoriale Lautwahrnehmung, Voice- Onset-Time Laute werden als disketen Kategorien zugehörig wahrgenommen (gilt für Säuglinge wie für Erwachsene) -VOT: Zeit zwischen Ausströmen der Luft durch die Lippen und Einsetzten der Vibration der Stimmbänder -> durch künstliche Variation von Lauten dich sich nur in VOT unterscheiden, entseht ein Konituum von lauten von ba bis pa, Säuglinge und Erwachsene nehmen diese nur kategorial wahr, nicht kontinuierlich
- Vorsprachliche Kommunikation-Vorbereitung auf Sprachproduktion -0-2Mon.: niesen, säufzen, rülpsen, schreien -6-8Wochen: gurren ("cooing")-> verbessert motorische Vokalisation -6-10Mon: plappern (aneinander reihung von Konsonat-vokal Kobinationen, zb bababa) -> auch bei gehörlosen Kindern auf (manuelles plappern) -ab 12Mon: flexible Verwendung von Zeigegesten in verschiedenen kommunikativen Handlungen (proto-deklarativ: weisen andere auf Gegenstände hin)(prot-imperativ:Aufforderung)
- Lexikalische Entwicklung: wortverständnis Wortverständnis: früheste Form -> erkennen von Wörtern (phonologisch) vor Verständnis (semantisch) 4Mon -> erkennen des eigenen Namens 6mon -> erkennen neuer Wörter (+wiedererkennen nach wochen) 7-8Mon -> passiver Wortschatz (verstehen von) 11-154 Wörtern
- Wortproduktion -Proto-Wörter-> einzelne Lautsequenzen haben feste Bedeutung (kontextgebunden) 9Mon -erstes Wort 10-15Mon -ca 50 wörter, lautrepertoire eingeschränkt 18Mon
- erste Wörter -beziehen sich auf bekannte Personen und Gegenstände -hoher anteil Nomen -Wörter holophrasisch verwendet -Fehler bei Bedeutungszuordnung (überextension: Hund für alle Tiere; unterextinsion: Hund nur für Fiffi) -ende 2.Lebensjahr: Vokabelspurt: phase mit rasantem Anstieg des aktiven Wortschatzes (5-10 neue Wörter am Tag) (->fast mapping)
- Kognitive Vorraussetzungen fürs Wortlernen -segmentierung des Sprachsignals 8Mon (Herauslösen der Wörter aus Lautstrom) -Objektpermanenz, klassifizierung; individuierung -sozial-kognitive Fähigkeiten: joint attention, verstehen der Perpektive anderer, Verstehen der Absichten anderer
- Wie werden Wörter gelernt?(pragmatische Faktoren) - sozialer Kontext, gemeinsame Aufmerksamkeit -wahrnehmung der Sprecherin -Handlungsintetionalität -Vorwissen der Sprecherin und Exklusivität (kennt kennt anderen objekte, kann ohne "mido" zu kennen diesen wählen
- Linguistischer Kontext Grammatische Form eines Wortes beeinflusst dessen Interpretation -> bsp: sibbing(handlung)/ a sib(gefäß)/ some sib (inhalt) -> Kinder können Unterscheidung nach form des Wortes machen
- Abstrakte Prinzipien (3) 1.) "whole object constraint" -> (ganzheit) Neue Wörter bezeichnen Gegenstände, nicht Teile 2.) "mutual exclusivity constraint" (wechselseitige Exklusivität)-> Wenn Gegenstand schon Namen hat, referiert neues Wort auf anderen Gegenstand 3.) "taxonomic constraint" (Taxonomie)-> Annahme, dass sich Wörter auf Kategorien von Objekten Beziehen, die sich in einer Weise gleichen
- Spezielle Beachtung der Form der Objekte wird Kindern ein Stimulus präsentiert, bezeichnen sie neues Objekt eher mit dem selben Kategorie Namen, wenn sich die Oberflächenbeschaffenheit ändert, als wenn Objektform verändert wird (Gleicher Name bei gleicher Oberflächenbeschaffenheit)
- syntaktische Hinweise Verwendung der grammatischen Struktur ganzer Sätze, um auf Bedeutung eines Wortes zu schließen ("syntactic Bootstrapping") -> Kind hört transitiven (verb hat 2 argumente) oder intransitiven(verb hat 1 Argument) Satz und bekommt 2 Bilder, 1.= 2 personen machen etwas; 2. jeder macht etwas für sich ->blickzeit messung für Nutzung syntaktischer Hinweise
- Grammatikalische Entwicklung-Vorformen von Grammatik implizites Sequenzlernen: Lernen abstrakter Strukturen -> Familiarisierung (muster: a-a-b); Test: aba -> Kind hört verletzung der Regel nach 2 Min familiarisierung -spätestenz mit 8Mon. -2J. Zweiwortsätze (erste wortkombination) ; "telegraphische Sprache" zb "Kuchen essen" -2-5J. Verwendung von: ->Flexionsmorpheme: Plural, Person, Kasus -> Hilf-, Modalverben -> Zeitformen -> Worstellung -> komplexe Strukturen (passiv, Relativsätze)
- Übergeneralisierung und U-förmige Entwicklung Korrekte grammatik bis 2,6Jahren dann übergeneralisierung , fehler nach anderen Regeln ab 3,2 Jahren: richtige benutzung unregelmäßiger Verben
- Entwicklung von Pragmatik-Meilensteine -vorsprachlich: proto-deklarative/ imperative Sätze -2J. Verständnis und Produktion von deklarativen und imperativen Sprechakten -2-3J: Entwicklung narrativer Fähigkeiten (Geschichten erzählen) - Vorschulalter: komplexere Sprechakte( Versprechen, performative Sprechakte) - Zunehmendes eingehen auf Gesprächspartner - 4-5J: komplexere pragmatische Fähigkeiten: indirekte Sprechakte (ich meine nicht das, was ich sage), Anaphern, Ironie, Methaper
- Enticklung metalinguistisches Bewusstsein- Linguistische Kompetenz; metalinguistische Kompetenz linguistische Kompetenz: Fähigkeit zu sprechen, regelgeleitet Handeln (implizites Befolgen der Regeln der Sprache) -metalinguistische Kompetenz: Wissen um sprache als Sprache, Wissen um Regeln als solche -> ab 4-5J. einfaches metalinguistische Bewusstsein -> Fähigkeit Wörter zu zählen -> spontane Selbstkorrektur -> Verstehen von Homonymen (Teekesselchen)
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- Theorien der Sprachentwicklung- Nativistische Theorien "Inside Out" Inside-out: -Annahme: Sprache zu komplex, um sie nur aus Erfahrung zu lernen -> "Poverty of the Stimulus"-Argument (zu hohe Komplexität geistiger Prozesse bei Sprache, um von außen aufgenommen worden zu sein) -> Kinder erhalten kaum negatives Feedback beim Sprache lernen -Universalgrammatik: Eine Menge hoch abstrakter, unbewusster Regeln, die in allen Sprachen gemeinsam sind -Language Acquisition Device: von chomsky angenommener Mechanismus, de dafür sorgen soll, dass Sprache so schnell gelernt wird -Annahme eines bereichsspezifischen Spachmoduls - Prinzipen - und Parameter Modell: Annahme von Prinzipien, die für alle sprachen gültig sind, und parametern, die sprachspezifisch sind
- Interaktionistische Theorien- Outside In -Sprachentwicklung wird durch kommunikative Funktion bestimmt -grammatik durch Spracherfahrung erlernt - Bereichsübergreifende Lernmechanismen - Lernen der Wortreihenfolge von Verb zu Verb - item-spezifisch-> Verb Island Hypothesis(Tomasello): Annahme, dass Verben unabhängig voneinander jeweils ihre eigene mini-syntax entwickeln (Pusher pusches Pushee)
- Outside-In: Entwicklungsschritte 1.) Auswendig gelernte Äußerungen 2.) lexikalisch-spezifische Äußerungen (" kann man VERBen") 3.) allmähliche Abstrahierung (" AGENS kann X VERBen)
- Lernmechanismen -statistisches Lernen -distributionsanalyse - Kulturelles Lernen (ua. fähigkeit kommunikative Absichten zu interpretieren)&Imitation -Fähigkeit, semantische Ähnlichkeiten zu erkenen und zu abstrahieren