23
Gynäkologie (Fach) / Gyn (Lektion)
Anzeige
- Geburtsanzeichen Katze TemperaturabfallversteckenKatzen sind eher still und bekommen die geburt meist ohne Hilfe geregeltWelpen alle 2 Stunden sonst Probleme 14,5 % bedürfen eines Eingriffes
- Welpenversorgung Schauen ob alle Plazentas da sindSekret aus Mund und Nase absaugenSauerstoff zur Atemstimulation verabreichenAtmung: sollte nach 30 Sekunden einsetzen und nach 2 Minuten selbstständig sein Anti sedan zum aufheben der Narkose verabreichenDoxapram ist umstrittenAbnabeln: 2 cm vom Bauch entfernt evtl. mit Faden bei Abnabeln helfen, lieber reißen statt schneiden abtupfen mit Jodhaltiger Lösung Missbildungen: Gaumenspalte, Hydrocephalus, offene Fontanelle, atresia Ani, Nabelbruch, Temperatur unter 34 Grad ist Lebensbedrohlich wegen Gefahr der Darmatonie ( paralytischer Ileus) In den ersten 24 h muss Kolostrum verabreicht werden, denn nach 16-24 h ist die Darmbarriere für Ak geschlossenKolostrum: wenn Muttertier nicht säugen kann kann als Ersatz 1 ml Serum pro Welpe oder Kolostrum Ersatzpräparat verabreicht werden Wenn Welpen mehr als 10% ihres Geburtsgewichtes verloren haben sollte zugefüttert werden 3. Tag nabel fällt ab5-14 Tag Augen auf Säugen: 4 Wochen (?)
- Lochialsekret - Vaginalsekret, Blut, Leukozyten, Haare, Lymphe, Schleim, nekrotisches Material,
- Uterusstimulation - Oxytocin - PGF - Östrogen - a sympathikomimetika - parasympatikomimetika - ß blocker
- Uterushemmung - ß sympatikomimetika ( Clenbuterol) - Progesteron - myotrope Spasmolytika - oxitocin Rezeptor Blocker - ( Tokolytika)
- Sticker Sarcom (TVT) - Canine transmissible venereal tumor, transmissible venereal tumor (TVT), Sticker tumor oder infectious sarcoma - kommt weltweit vor ist aber in Deutschland nicht endemisch - Zeit lang wurde auch ein Virus als Ursache der Tumorbildung angenommen -> heute geht man davon aus, dass die Übertragung über abschilfernde Tumorzellen erfolgt, die sich über kleinste Epitheldefekte in die Schleimhaut einnisten - verwandt: Devil Facial Tumour Disease" (DFTD) der Tasmanischen Teufel Pathogenese= - Übertragung einerseits durch den Deckakt, durch direkten Kontakt oder durch Lecken an den betroffenen Stellen von Tier zu Tier - Ob es zu einer spontanen Rückbildung (Remission) oder zu einer Metastasierung kommt, scheint stark vom Immunstatus des betroffenen Tieres abzuhängen - bei jüngeren Tieren ist die Metastasierungsrate höher Klinik= - innerhalb weniger Wochen nach Infektion - bei Rüden hauptsächlich Penis und Präputium, bei Hündinnen Vagina und Schamlippen - rötliche, knotige, schnell blutende Geschwülste an den Genitalschleimhäuten, auch mit eitrigem oder blutigem Ausfluss aus den Geschlechtsorganen. Mit dem weiteren Wachstum nehmen die Tumoren eine blumenkohlartige Form an und können über 5 cm groß werden. Primärherde können auch an anderen Hautstellen wie der Maul- oder Analschleimhaut auftreten. Dieser Tumor metastasiert eher selten, die Angaben in der Literatur schwanken zwischen 5 und 17 %. Metastasen können in den Leistenlymphknoten, im Damm und am Hodensack auftreten, vor allem wenn der Tumor länger als einen Monat bestehen bleibt. Sehr selten können auch entferntere Organe (Lunge, Zentralnervensystem, Auge) betroffen sein - führt zu chronischem Ausfluss- Bei Befall der Nasenhöhle: Niesen, Nasenbluten- Metastasen selten (ca. in 5% Lymphknoten, extrem selten im Gehirn) Diagnose= - Die Diagnose erfolgt durch eine pathologische Untersuchung einer Biopsie. Es handelt sich um einen Rundzelltumor mesenchymaler Herkunft. Die Zellen des Sticker-Sarkoms zeigen Anzeichen einer Chromosomenanomalie. Sie besitzen weniger Chromosomen (57 bis 62) als gesunde Zellen (78). Therapie= In einigen Fällen kommt es zu einer Abheilung (spontane Remission) ohne Behandlung mit bleibender Immunität Der Tumor spricht gut auf eine Chemotherapie an, wobei sich Vincristin als gut wirksam erwiesen hat. Es wird einmal wöchentlich über vier bis sechs Wochen verabreicht. Auch auf eine Bestrahlung spricht der Tumor gut an. Nach chirurgischer Entfernung kann es zu Rezidiven kommen. Insgesamt gesehen ist die Prognose jedoch gut
- Mammatumoren Hund Gesäugetumoren machen etwa 50-70% aller Tumorerkrankungen bei Hündinnen aus Verteilung zwischen malignen und benignen Geschwulsten beträgt circa 50%in diversen Studien wurde festgestellt, dass Cocker Spaniel, Dackel, Pudel und Yorkshire Terrier besonders häufig betroffen sindbei den größeren Rassen sind vor allem Boxer, Deutscher Schäferhund, Dobermann, englisch Setter, Englisch Springer Spaniel und Pointer gefährdetes gibt Hinweise, dass Mammatumoren auch innerhalb der Hundefamilie vererbt werdenkleine Rassen sind häufiger betroffen als Große Inwieweit eine Kastration das Risiko für die Entstehung von gutartigen als auch bösartigen Mammatumoren senkt, ist vom Zeitpunkt des Eingriffs abhängig- > Hündinnen, die vor der ersten Läufigkeit (Östrus) kastriert werden, haben ein sehr geringes Risiko von circa 0,5%- > nach der ersten Läufigkeit liegt das Tumorrisiko bei 8% und steigt auf 26%, wenn der Eingriff erst nach der zweiten Läufigkeit vorgenommen wird.- > Eine Kastration im Alter ab 2,5 Jahren wirkt sich nicht mehr verringernd auf das Tumorrisiko ausIntakte Hündinnen erkranken zwischen 2,5 – 4 Mal öfter an Tumoren der Milchdrüse als kastrierte Tierebei bereits erkrankten Hunden hat die Kastration keinen Einfluss auf die Erkrankung und das Rezidivrisikoeine Kastration während der Mammatumor- Op hat aber den Vorteil, dass das Risiko einer Pyometra gesenkt wird und das Tiere es schon in Narkose liegtgrundsätzlich können Hunde jeden Alters an Mammatumoren erkranken. Ein Anstieg zeichnet sich jedoch ab dem mittleren Lebensalter (ca. 9 Jahre) abUnterdrückung der Läufigkeit durch Hormonpräparate begünstigt die Entstehung von MammatumorenZusammenhang zwischen der Tumorbildung und einem hohen Fettverbrauch und Übergewicht bei Hündinnen ist beschriebenWeder Trächtigkeit noch Laktation beeinflussen die Neigung zu GesäugetumorenStudien weisen darauf hin, dass eine Kastration das Risiko anderer Tumorerkrankungen erhöhen könnte die bei vielen anderen Tumorarten eingesetzte Feinnadel-Aspiration mit anschließender zytologischer Untersuchung ist bei Gesäugetumoren des Hundes nicht aussagekräftig, da mammatumoren gutartige und bösartige Anteile besitzen können, Kunstfehler Knoten in der Mammaleiste möglichst schnell entfernen, genauso wie beim Menschen
- Entwurmung Welpen Katze: panacur unter 0,5 Kg sonst milbema), Entwurmung: mittels flubenol Katzenwelpen: - 3 Wochen nach der Geburt - 6 Wochen nach der Geburt- 3 Wochen nach dem Absetzenbis nicht mehr gesäugt wird -> immer auch mama mit entwurmen dann: 4. Monat 6. Monat 9. Monat Entwurmung 3 Wochen nach geburt Welpen + Mama, dann alle 2 Wochen und bis 2 Wochen nach Aufnahme der letzten Muttermilch,
- Verpaarung Hund Rüde: nicht früher als 1,5 Jahre Hündin: nicht vor 2-3 Läufigkeit Max 4 jahre, kritisch 4-6 Jahre einige Zuchtverbände bis 9 Jahre erlaubt,
- Zuchtreife Katze -Geschlechtsreife: 7-9 Monate ( ca. 2,5 kg) Siamessen und Abessiner ab 4 Monaten, British Shorthair und Perser ca 12 Monate -Zuchtreife ca 9-12-15 Monate ( nach der 2. Rolligkeit) -Trächtigkeit ca 58-70 Tage (63 Tage im Durchschnitt) -Laktationsdauer 4-6 Wochen - Absetzalter: 8 Wochen Hund - Geschlechtsreife: 6 Monate kleine Rassen, 12 Monate große Rassen - Zuchtreife 24 Monate -Trächtigkeitsdauer 65 Tage -Laktationsdauer: 6 wochen -Absetzalter: 8 Wochen
- Anzeige
- Pyometra 2-16 Wochen nach der Läufigkeit jede 4. Hündin betroffen Ursache ist eine Progesterondominanz ( Cervix schließt sich) häufig geht der Pyometra eine glanduläre, zystische Veränderung des Endometriums voraus kann schon nach der ersten Läufigkeit auftreten typische Bakterienflora: E. Coli, Streptokokken, Staphylokokken, Streptokokken, Pseudomonas, Klebsiella, Symptome: Fieber, Apathie, PU/PD, Konjunktivitis, LH , Inappetenz, blutiger Scheidenausfluss , SChwellung der Vulva PU/PD zeigen eine bereits geschädigte Nierenfunktion durch die Ausscheidung von Toxinen Blut: Neutrophilie, Anämie, Leukozytose, Leukopenie, Linksverschiebung, Monozytose, Hypoglykämie, Hypoalbuminämie, Hyperbillirubinämie,, AP Erhöhung, Hyperglobulinämie, Thrombozytopenie Nachweis: Blut/ Röntgen/ Ultraschall Behandlung: entweder Operativ oder Gestagene ( PGF2 Alpha)
- Scheinträchtigkeit Hündin 4-12 Wochen nach der Läufigkeitsende Ursache: ist ein Überbleibsel aus der Wolfsrudelvergangenheit des Hundes. Im Rudel wirft nämlich nur die Leitwölfin Welpen. Da sie aber zur Führung der Jagd dringend benötigt wird, säugen die anderen Wölfinnen an ihrer Stelle die Kleinen (und haben deshalb zu dieser Zeit Milch, obwohl sie nicht schwanger waren)Also ein Atavismusist prinzipiell physiologischSymptome: Laktation, Inappetenz, verhaltensänderungen, wollen nicht gern das Haus verlassen, Gesäuge lecken, Mastitis, gewichtsabnahme,Eierstöcke sind nicht beteilgt !Folgen: erhöhte Durchblutung Mamma-> krebswachstum, Eierstockzysten, Pyometra,Behandlung:galastopp, ggf halskragen, ablenken, ggf war eine Hündin einmal scheinträchtig, bedeutet das nicht, dass auch nach der nächsten Läufigkeit wieder eine Scheinträchtigkeit auftritt. Jedoch ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass man mit einem ähnlichen Verlauf rechnen muss.Ein weiterer Mythos ist, die Hündin einmal belegen, sprich decken zu lassen, um spätere Scheinträchtigkeiten zu verhindern. Es gibt keine Belege dafür, dass Hündinnen, die einmal Welpen hatten, vor einer Scheinträchtigkeit geschützt sind.
- Follikelrest kann nach der Kastration auftreten, oft der linke Eierstock, da näher an der NiereSymptome: Östrus, Laktation, ScheinträchtigkeitDiagnose: Anti-Müller Hormon, Progesteron, Ultraschall, MRTBehandlung: Laparotomie, Laparoskopie -> Wichtig um Granulosazelltumor auszuschliessen
- Vaginitis Die Vaginitis ist eine häufig vorkommende Erkrankung bei Hündinnen vor der ersten Läufigkeit, die durch eine, normalerweise auf den Scheidenvorhof (Vestibulum vaginae) begrenzte Entzündung gekennzeichnet istSie kann aber auch adulte und geriatrische Hunde betreffenBegrifflich exakt wäre demzufolge die Bezeichnung Vestibulitis. Die Erkrankung ist durch Scheidenausfluss gekennzeichnet und heilt zumeist spontan mit Eintritt in die Geschlechtsreife aus.Ursache ist meist eine Verschiebung des Keinmspektrums der Vaginaauch Vitamin A Mangel kann ein Auslöser seinSymptomeBetroffene Tiere zeigen einen schleimigen bis eitrigen Scheidenausfluss. Häufig ist die Erkrankung mit Juckreiz verbunden, so dass die Hündin die Vulva auffallend häufig beleckt. Die Hündin kann sexuell interessant auf Rüden wirken, da der Geruch der Vaginitis der der Häufigkeit ähnelt Allgemeinstörungen sind nicht zu beobachten. Kommt es zu einem aufsteigenden Harnwegsinfekt, können auch die typischen Symptome einer Blasenentzündung wie vermehrter und schmerzhafter Urinabsatz auftreten.Bei der vaginalen Untersuchung sind vergrößerte Lymphfollikel im Scheidenvorhof sichtbarBehandlung:Leichte Formen bedürfen keiner Behandlung, da die Erkrankung mit dem Übergang in die Geschlechtsreife zumeist spontan ausheilt.Bei stärkerem eitrigen Ausfluss kann eine vorsichtige Spülung mit physiologischer Kochsalzlösung durchgeführt werden. Treten Harnwegsinfektionen dazu, ist ein Antibiotikum für zwei bis drei Wochen angezeigt. Therapieresistente Formen können durch Gabe eines kurzwirksamen Östrogens wie Estriol behandelt werden, welches zu einer verstärkten Verhornung des Scheidenvorhofepithels führt und so die mechanische Barriere gegen eindringende Bakterien stärkt.Auch ein NSAID sollte gegeben werdenVaginalzäpfchen könnnen therapiebegleitend eingeführt werdenJodlösung und Jogurt sind obsoletEine Kastration von Hündinnen mit Junghundvaginitis vor der ersten Läufigkeit ist kontraindiziert, da sich anschließend häufig eine chronische und therapieresistente Form entwickelt.Hündin während der Häufigkeit vom Wasser fernhalten Schlechte Maulhygiene und Rohrfleischfütterung vermeiden
- Zyklus Hündin Durchschnittliches Läufigkeitsintervall von 6-7 MonateKleine Rassen haben kurze Intervalle, größere längereSchwankungsbreite 4-12 Monate 1. Proöstrus (Vorbrunst): Im Durchschnitt dauert die erste Phase der Läufigkeit, neun Tage, ungefähr aber zwischen 4-20 Tage. - Die Vorbrunst ist von blutigem bis hellrosa Vaginalausfluss gekennzeichnet Rüden sind bereits sehr interessiert an der Hündin, doch die Hündin wehrt jeden Paarungsversuch ab. Erste Anzeichen sind, dass die Vulva anschwillt und blutiger Scheidenausfluss austritt. Die Menge der Blutung variiert von Hund zu Hund: Während sie bei einigen Hündinnen kaum auffällt, bluten andere relativ stark. Die Hündin ist in dieser Phase zwar noch nicht fruchtbar, riecht jedoch für Rüden bereits sehr interessant. Sie weicht nun jedoch aus oder beißt andere Hunde weg, wenn sie zudringlich werden.der erste Blutstropfen markiert den ersten Tag der Häufigkeit Östradiolkonzentration im Blut nimmt zu ( Hormonelle Spitze) + LH es dominiert das Hormon FSH2. Östrus (Brunst): In dieser Phase der Läufigkeit ist die Hündin deckbereit – man nennt diese Zeit auch Standhitze, da die Hündin nun bereitwillig stehen bleibt und die Rute auf die Seite dreht, wenn sich ein interessierter Rüde nähert. Durchschnittlich dauert der Östrus neun Tage an, die Dauer schwankt dabei je nach Hündin zwischen drei und 21 TagenIn der Hauptbrunst ist die Scheide am stärksten geschwollen. Der Vaginalausfluss ist nicht mehr blutig. Das Sekret kann leicht gelblich oder klar erscheinen. In der Brunst ist die Hündin paarungsbereit.Der Scheidenausfluss wird wässriger, ( Fleischwasserartig) manchmal auch schleimig. Während des Östrus finden mehrere Eisprünge statt, meist am zweiten bis vierten Tag. In diesem Zeitrahmen liegen die fruchtbaren Tage des Tieres.das Östradiol nimmt abrupt ab, Progesteron nimmt akut zu, ebenfalls LH 3. Metöstrus (Nachbrunst): In der Metöstrus-Phase klingen die Symptome ab. Die Vulva schwillt ab, der Ausfluss wird zunächst oft gelblich und verschwindet schließlich ganz.Die Nachbrunst dauert 9-12 Wochen Ist die Hündin trächtig, dauert diese Phase meist 60-64 Tage.Obwohl die Hündin ab diesem Zeitpunkt äußerlich keine Anzeichen einer Läufigkeit mehr zeigt, gibt es noch über einige Wochen eine hormonelle Veränderung:Die Gelbkörper, die nach dem Eisprung an den Eierstöcken entstehen, produzieren das Hormon Progesteron. Dieses Hormon sorgt dafür, dass der Embryo die für seine Einnistung und sein Wachstum benötigten Bedingungen in der Gebärmutter vorfindet. Die Gelbkörper produzieren das Hormon in dieser Zyklusphase unabhängig davon, ob es zu einer Befruchtung gekommen ist oder nicht.Erst nach neun bis zwölf Wochen sind die Gelbkörper abgebaut (Luteolyse). Bei manchen Hündinnen stößt der nun sinkende Progesteron-Spiegel die Ausschüttung des Hormons Prolaktin an. Prolaktin kurbelt unter anderem die Milchproduktion an – so kann es bei einigen Hunden zu einer Scheinträchtigkeit kommen.am Ende des Metöstrus sinkt die Progesteronkonzentration langsam wieder 4. Anöstrus: Die letzte Phase der Läufigkeit, der Anöstrus, ist die Ruhephase des Zyklus.Im Anöstrus sind die Sexualhormone inaktiv und es finden keine Brunstsymptome statt. Diese Phase kann zwischen 2-3 Monate dauern.Die Hündin zeigt keine äußeren Anzeichen einer Läufigkeit. Ihre Sexualhormone bleiben auf einem Level (Progesteron) oder schwanken leicht (Östrogen). Diese Phase kann je nach Tier sehr unterschiedlich lang sein: Sie dauert mehrere Wochen oder Monate an und endet erst mit der Einleitung des nächsten Proöstrus und somit der nächsten Läufigkeit. In der Übergangsphase von Anöstrus zu Proöstrus (Präproöstrus) bilden sich allmählich Eibläschen, sogenannte Follikel, an den Eierstöcken. In diesen reifen die Eizellen bis zum Eisprung (der erst im Östrus stattfinden wird) heran.
- Stille Läufigkeit Bei der sogenannten stillen Läufigkeit, auch weiße Läufigkeit oder stille Hitze genannt, zeigt deine Hündin keine bis kaum Anzeichen einer Läufigkeit, obwohl die hormonellen Prozesse vollends stattfinden. So kann es passieren, dass deine Fellnase läufig gewesen ist, ohne dass du davon etwas mitbekommen hast. Eine weitere Besonderheit ist der sogenannte Split-Östrus – die geteilte Läufigkeit, von der manche Hundebesitzer auch denken, dass ihre Hündin dauerläufig sei. Deine Hündin ist zunächst läufig, mit allen dazugehörigen Symptomen, und plötzlich klingen diese wieder ab. Die unterbrochene Läufigkeit taucht dann wieder Tage oder Wochen später erneut auf. Eine stille Hitze kann über regelmäßige Vaginalabstriche oder Blutuntersuchungen diagnostiziert werden.
- Verkürzte Läufigkeit bei einer Läufigkeit unter 5 Monaten Ursache: Funktionsstörungen des Ovars,in Verbindungen mit verlängerter Läufigkeit → chronische Ovarveränderungen diese sind dann meist anovulatorisch Diagnostik: ausbleiben der Ovulation im frühen Metöstrus durch Messung des ProgesteronwertesInterpretation: ist die Progesteronkonzentration nur geht erhöht ist eine erfolgreiche Ovulation ausgeschlossen
- Verlängerte Läufigkeit bei einer Blutungsdauer von über 4 WochenUrsache ist meist ein persistent hoher ÖstrogenspiegelUrsachen: Ovarialzysten, Ovarialtumore,Meist bei älteren Hündinnen über 8 JahreNebenbefund: bilaterale Flankenalopezie
- Verlängertes Läufigkeitsintervall Verlängerung des Zyklus um mehr als 5 WochenUrsache: Hypothyreose, Cushing, ebenfalls Stress, Temperaturschwankungen, Hitze,
- Split Östrus geteilte HäufigkeitUrsache Unbekannt nach einem kurzen ersten Zyklus kommt es zu einem erneuten Zyklus nach 4- 8 Wochen dieser ist meist physiologisch Ursachen: Stress, Hormonelle Verschaltung bei jungen Hündinnen ist noch nicht vollständig ausgereift, Ops, Verlust des Zweithundes
- Aufzucht Katzenwelpen Was gehört zur Handaufzucht bei Katzen?Tragzeit 63 bis 65 TageGeburtsgewicht 75 bis 100 Gramm Körpertemperatur1. bis 3. Tag: 37,0 bis 38,2 °C; ab 4. Tag: bis auf 39,2 °C steigendAugen Öffnen sich nach 10 bis 14 Tagen Gehörgänge öffnen sich nach 14 Tagen Gebissdurchbruch der Milchschneidezähne: nach 2 bis 3 Wochen Vollständiges Milchgebiss: nach 8 WochenZahnwechsel: nach 4,5 bis 6 Monaten 1) Fütterung: Spezielle Aufzuchtmilch für Katzenbabys dient als Ersatz, wenn die Katzenmama und somit die Muttermilch nicht verfügbar ist. Die Kätzchen müssen in den ersten Lebenswochen circa alle zwei bis vier Stunden gefüttert werden – auch nachts. Dazu nutzt man eine Fütterungsspritze oder ein Fläschchen mit Sauger.Die Aufzuchtmilch gibt es als Pulver, welches mit abgekochtem Wasser gemäss der Dosie- rungsempfehlung auf der Packung angerührt wird. Das Einhalten der Empfehlungen ist wichtig, da zu dicke Milch zu Verstopfung führen kann. Es empfiehlt sich, die Milch zu pürieren oder im Schüttelbecher anzumischen. Dabei ist zu beachten, dass sich keine Klumpen bilden, da die Milch sonst gesiebt werden muss. Die so zubereitete Milch sollte innert einer Stunde mit einer Temperatur von ca. 37 °C dem Kätzchen gefüttert werden.Keine unterkühlte Welpen füttern, Gefahr IleusNach dem Öffnen der Dose kann der Inhalt in kleine Eiswürfelschalen oder –beutel oder auch in Serumröhrchen gegossen und portionenweise eingefroren werden. Dieses Vorgehen kann übrigens auch für die mit Pulver selbst angemachte Milch angewandt werden. Damit stehen immer frische kleine Portionen bereit und man muss sie nicht mehr einzeln anrichten. Tipp: Die Behältnisse zum Einfrieren nicht ganz füllen, da sich die Flüssigkeit ausdehnt. Tagesration: In den ersten drei Lebenswochen 15ml Muttermilchersatz pro 100 Gramm Körpergewicht, danach 20ml pro 100 Gramm Körpergewicht. Die Fütterungs- menge kann gut überprüft werden, indem man das Kätzchen vor und nach dem Füttern wiegt (1ml = 1g). Fütterungsintervall: In den ersten zwei Wochen etwa alle zwei Stunden, danach alle drei bis vier Stunden. Bitte beachten Sie, dass die Flaschen-Fütterungsintervalle auch für die Nacht gelten! Sobald auch Nahrung aus Teller oder feste Nahrung aufgenommen wird (regelmässig ab 4. Woche), muss nachts das Fläschchen nicht mehr gegeben werden. · 6 Mahlzeiten -> alle 4 h in der Nacht alle 6-7 h · 20% des Körpergewichtes in Milch Pro tag !!!!Idealerweise nimmt man eine warme Decke auf den Schoss und setzt das Kätzchen darauf. Zuerst etwas streicheln hilft dem Kätzchen, sich zu entspannen, bevor es zu trinken anfängt. Auf keinen Fall darf das Kätzchen auf den Rücken gelegt werden, auch wenn im Internet immer wieder solche Bilder kursieren. Die Gefahr des Verschluckens ist in dieser Position sehr gross. Am besten ist eine sitzende oder stehende Position, allenfalls eine liegende in Bauchlage.Achten Sie auf den Saugreflex des Welpen, passen Sie sich diesem an und verfüttern Sie die Milch entsprechend langsam. Der Oberkörper des Kätzchens sollte hoch gelagert und das Köpfchen auch einige Minuten nach dem Trinken etwas nach oben gehalten werden.Das Körpergewicht müsste täglich um etwa 10% steigen. Zu Beginn ist das Gewicht besonders bei geschwächten Patienten oft gleichbleibend oder steigt nur ganz wenig. Es sollte sich aber rasch bessern. Bleibt das Gewicht konstant oder nimmt das Kätzchen sogar ab, ist dies ein Alarmzeichen und es wird dringend geraten, sofort einen Tierarzt aufzusuchen. In allen Fällen empfiehlt es sich, das Katzenbaby zwei- bis dreimal täglich zu wiegen. Idealerweise schafft man sich eine digitale Waage an, die das Gewicht des Katzenkindes auf das Gramm genau misst. Der Einfachheit halber kann das Kätzchen zumWägen in ein Körbchen (z.B. Brotkorb) gesetzt werden. Zur Kontrolle wird ein Protokoll geführt mit Angabe von Gewicht, Datum und Uhrzeit.Allgemeine Regel: Ein nur milchgefüttertes Kätzchen setzt im optimalen Fall zwei- bis drei- mal täglich Kot ab. Es gibt aber auch Tiere, die nur einmal am Tag, dafür eine grössere Menge, koten. Kätzchen, die längere Zeit keine Nahrung zu sich genommen haben, werden nach einem Tag (ca. 20 Stunden nach der Fütterung) das erste Mal wieder Kot absetzen.Nach rund 3,5 bis 4 Wochen sollte zusätzlich Katzenwelpenfutter in Brei- oder Mousseform angeboten werden. Die Milchmenge kann je nach aufgenommener Futtermenge nach und nach reduziert werden. Ist kein Katzenwelpenfutter erhältlich, kann vorübergehend auch Babybrei für Menschenkinder (z.B. Reis mit Huhn) aus dem Gläschen angeboten werden. Lassen Sie das Kätzchen zu Beginn das Futter oder den Brei von ihrem Finger lecken und führen Sie es mit der Zeit ganz langsam und vorsichtig zum Tellerchen. Es wird irgendwann von alleine merken, wo es von dem leckeren Futter noch mehr gibt. Leichtes Erwärmen des Futters wirkt bei wählerischen Kätzchen manchmal Wunder. Wird das Futter am Anfang mit der Katzenaufzuchtmilch vermengt, erhöht dies die Akzeptanz 2) Warmhalten: Katzenbabys brauchen es warm und kuschelig, denn sie können ihre Körpertemperatur noch nicht selbst regulieren, da sie nur ein sehr dünnes Fell haben. Am besten bringt man sehr junge Kätzchen in einem kuscheligen Nest, gut geschützt vor Zugluft, unter. Ist die Umgebung nicht warm genug, kann eine Wärmelampe in der Nähe aufgestellt werden.Bereiten Sie dem Kätzchen ein Nest mit einem hohen Rand, aus dem es nicht herausfallen kann, zum Beispiel eine Schachtel mit Decken oder Handtücher; auch Windeln eignen sich sehr gut. Vorsicht ist bei Frottiertüchern geboten, da die kleinen Kätzchen in den ersten Wochen ihre Krallen noch nicht einziehen und an den Maschen hängen bleiben können. 3)Ausscheidungen anregen: Zur Handaufzucht bei Katzen gehört auch, die Ausscheidung von Urin und Kot zu stimulieren, indem man mit einem warmen, feuchten Tuch sanft den Bauch und den Bereich rund um die Genitalien reibt. Das Reiben ahmt das Lecken mit der Zunge nach, mit dem die Katzenmutter die Ausscheidung anregt.4) Körperpflege: Katzen sind äußerst reinliche Tiere, die große Teile des Tages mit der Körper- und Fellpflege verbringen. Das beginnt bereits ab der Geburt, wenn die Katzenmama ihre Jungen ableckt. Bei der Handaufzucht obliegt den menschlichen Ersatzeltern die Aufgabe, für Hygiene zu sorgen und den Kätzchen richtige Körperpflege beizubringen. Auch hier kann man sich mit einem warmen, feuchten Tuch oder Waschlappen behelfen.Darüber hinaus gehört die Sozialisation zur Aufzucht, die nicht nur die Gesellschaft von Menschen, sondern vor allem auch die anderer Katzen beinhaltet, sofern das möglich ist.EntwurmungIm Alter von 2, 4, 8 und 12 Wochen (z.B. mit Pana- cur-Paste), anschliessend einmal monatlich bis zum Alter von 6 Monaten. Danach je nach Infektionsrisiko.
- aktuelle Studienlage zum Thema Kastration und Bildung Mammakarzinome Kleintierkonkret 2027 HormonstatusKastrationEs galt bisher als erwiesen, dass das Risiko für Mammatumore durch eine frühzeitige Kastration signifikant reduziert werden kann. Diese Annahme geht vorrangig auf eine Studie aus dem Jahre 1969 von Schneider et al. zurück [[36]]. Demnach ließen sich Mammatumore nahezu verhindern, wenn Hündinnen vor der 1. Läufigkeit kastriert werden. Das relative Risiko im Vergleich zu unkastrierten Hündinnen, dass diese Hündinnen im Laufe ihres Lebens Mammatumore entwickeln, läge dann nur noch bei 0,5 %. Bei einer Kastration vor der 2. Läufigkeit läge das relative Risiko bei 8 %, bei einer Kastration vor der 3. Läufigkeit bei 26 %.Auch andere Autoren berichteten von der protektiven Wirkung einer frühen Kastration [[23], [37], [43]]. Die Evidenzlage für diese verbreitete Einschätzung wurde 2012 von Beauvais et al. in einem systematischen Review nach Cochrane Richtlinien überprüft [[1]]. Aus über 11 000 Literaturstellen zum Thema wurden nur solche ausgewählt, die in englischer Sprache in einem peer-reviewed Journal erschienen waren und ein definiertes Mindestmaß an Informationen zum Zusammenhang zwischen Kastration und Mammatumoren enthielten. Diese Kriterien trafen auf 13 Veröffentlichungen zu. Unter diesen 13 waren 9 Studien mit einem so hohen Maß an Bias, dass ihre Ergebnisse aufgrund des unzureichenden Studiendesigns nicht berücksichtigt werden konnten.Von den verbliebenen 4 Studien fand 1 Studie einen deutlichen Einfluss der Kastration auf die Entstehung von Mammatumoren, hierbei handelte es sich um die oben genannte Studie von Schneider et al. [[36]]. Auch diese Studie wies statistische Schwächen in so einem Ausmaß auf, dass sie in einer Klassifizierung von Evidenzleveln nur in die unterste Kategorie D eingeordnet wurde (nach den SIGN-Kriterien, Scottish Intercollegiate Guidelines Network, für die Beurteilung des Evidenzlevels; Kategorie A–D, [[17]]). Die verbliebenen 3 Studien wurden ebenso der Kategorie D zugeordnet, wobei von diesen Studien 2 Studien keinen Effekt der Kastration auf das Auftreten von Mammatumoren nachweisen konnten [[30], [32]] und die 4. Studie nur einen „geringen Einfluss“ feststellte [[4]].Beauvais et al. schlussfolgern, dass es durchaus Hinweise auf eine Mammatumorreduktion bei frühzeitiger Kastration gibt, die statistisch gesicherte Evidenz dafür jedoch so schwach ist, dass sie nicht als belastbare Grundlage für eine gute Besitzerinformation herangezogen werden kann [[1]]. Auf der anderen Seite mehren sich die Hinweise darauf, dass eine Kastration die Entstehung anderer Tumorerkrankungen zu begünstigen scheint. In einer Studie, in der der Rottweiler als Model für Osteosarkome beim Menschen untersucht wurde, fiel auf, dass die Hunde, die in einem Alter von < 1 Jahr kastriert wurden, ein 3- bis 4-fach erhöhtes Risiko hatten, an einem Osteosarkom zu erkranken [[9]]. Ähnliche Studienergebnisse gibt es für Mastzelltumoren, Hämangiosarkome und maligne Lymphome, wobei in diesen Studien jedoch keine rassespezifischen Unterschiede berücksichtigt wurden [[47], [48], [49]].Torres de la Riva et al. untersuchten in einer aktuellen Studie den Einfluss einer Kastration und des Kastrationszeitpunkts auf die Entstehung tumoröser und orthopädischer Erkrankungen bei weiblichen und männlichen Golden Retrievern [[44]]. Die Studie zeichnet sich durch eine vergleichsweise hohe Fallzahl aus (395 männliche Tiere, 364 weibliche Tiere). Frühkastrierte Tiere (Alter < 12 Monate) entwickelten signifikant häufiger eine Hüftgelenksdysplasie, einen Kreuzbandriss oder ein malignes Lymphom. Der Body Condition Score wurde bei der statistischen Auswertung berücksichtigt. Spätkastrierte Tiere (Alter > 12 Monate) entwickelten signifikant häufiger Hämangiosarkome und Mastzelltumore. Bezüglich des Auftretens von Mammatumoren konnte keine statistische Auswertung erfolgen, da von den insgesamt 364 Hündinnen nur 2 Tiere Mammatumore entwickelten. Diese beiden Hündinnen waren kastriert, während bei den intakten Hündinnen gar keine Mammatumore auftraten. Diese Studie ist ein weiterer Hinweis darauf, dass das Auftreten von Mammatumoren v. a. durch die Rasse beeinflusst sein könnte und der Einfluss einer Kastration auf die Entstehung von Mammatumoren und anderen Erkrankungen rassespezifisch untersucht werden sollte, um diesbezüglich eine gute und umfassende Besitzerkommunikation gewährleisten zu können. Zwei aktuelle Studien aus dem Jahr 2016, die den Effekt einer Kastration zeitgleich zur Mammatumoroperation untersucht haben, werden im 2. Teil des Beitrags besprochen.Aus der Humanmedizin ist bekannt, dass der Verlust bestimmter Östrogenrezeptoren einen fördernden Einfluss auf die Karzinogenese hat. Beim Hund gibt es Hinweise darauf, dass der kastrationsbedingte Verlust der Östrogen- und Progesteronrezeptoren zu einer Steigerung der Malignität von Mammatumoren führen kann [[5], [26]]. Auch hier ist die Datenlage nicht eindeutig, zudem kann nicht immer ein negativer Einfluss auf die Prognose für Hündinnen mit Mammatumoren nachgewiesen werden [[20], [21]]. In einer prospektiven Studie von Pena et al. aus dem Jahr 2013 hatten Hündinnen, die zum Zeitpunkt der Mammatumoroperation bereits kastriert waren, signifikant malignere Mammatumore und ein 4,5-fach erhöhtes Risiko an einem Rezidiv oder an Metastasen zu erkranken im Vergleich zu den nicht kastrierten Hündinnen [[27]].
- Geburtshilfe Hund Untersuchungenklinisch vaginale Untersuchung → befindet sich ein Welpe bereits im Geburtskanal muss sofort gehandelt werden, denn der Geburtsweg bei der Hündin ist relativ lang und die Welpen erhalten in dieser Zeit kein Sauerstoff über die Placenta Ultraschall: Anzahl de Welpen, Herzfrequenz, Eigenbewegungen, Röntgen bei FP PatientenBlutuntersuchung: vor allem Glukose, Kalcium, etc. Kalzium: Herzfrequenzen: über 180 bpm: Aktivität gut150-170 bpm: Stressanzeichen, aber noch kein Eingreifen notwendig, über 130 bpm: Bradykardie, schnelles handeln erforderlich, entweder Kaiserschnitt oder Welpen innerhab von 2 h entwickeln, über 100 bpm: schlechte Prognose, Welpen sofort entwickeln !!!Oxytocin: niemals vor dem ersten Welpen verbreichen, denn erst dadurch kann die Öffnung der Cervix bestätigt werden !!!-5 - 20 I.E. (je nach Grösse der Hündin), wenn kein Effekt zweite Injektion nach 30 Minuten. Bei ausbleibenden Erfolg ist ein Kaiserschnitt indiziert (Barton 1988a).-0,5 - 1 I.E./kg alle 15 - 30 Minuten (Aurich 2002a)-0,25 - 1 I.E. 30 Minuten nach Verabreichung eines Uterusrelaxans, gleichzeitig Behandlung einer subklinischen Hypokalzämie und Hypoglykämie (Arnold 2000a)Es ist wichtig, vor einer Oxytocingabe, Hypokalzämie und Energiemangel auszuschließen, denn sowohl Hypokalzämie als auch Energiemangel können die Kontraktilität des Myometriums erheblich beeinträchtigen. Klinisch bewährt hat es sich, ca. 15 min vor Oxytocingabe vorbeugend Kalzium und Glukose per os zu verabreichenParallel dazu kann der Kalzium-Spiegel im Blut gemessen und der Status prognostisch eingeordnet werden: Bei einem Kalziumspiegel im Blut von 7 – 9,8 mg/dl spricht man von einer leichten Hypokalzämie, ab < 7 mg/dl handelt es sich um eine Hypokalzämiewenn sich Welpen greifbar im Geburtskanal befinden, sollen diese Synchron mit der Wehentätigkeit entwickelt werden konventionelle geburtshilfe ist leider nur bei 15- 40 % der Fälle erfolgreich Beurteilung der Welpenaktivität alle 30 Minuten