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Pharmabetriebslehre (Fach) / Vermarktung des AM (Lektion)

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Diese Lektion wurde von Niiklas1997 erstellt.

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  • Was ist bei der Vermarktung eines Produktes wichtig? 1. Berücksichtigung der Informationsbedürfnisse der verschiedenen Kundengruppen (Versicherungen, Ärzte, Patienten) 2. Nicht angreifbare Informationen veröffentlichen (Studienergebnisse zum AM in renommierten Fachzeitschriften durch renommierte Forscher) 3. Kenntnisse über Indikationsgebiet, die Konkurrenzsituation und über Faktoren, die eine Verordnungsentscheidung beeinflussen
  • Informationsbedürfnisse zum Launch in Deutschland 1. G-BA/IQWIG: Finanzierbarkeit der Versorgung -> Entscheidung über Erstattung (Festbeträge/Höchstpreise) 2. KK: Rabatte, Alleinstellungsmerkmale -> Beferiung eines AM von Zuzahlungen, Kommunikation einer bestimmten Marke 3. GH/Apotheken: Lieferbedingungen, Marge -> Beeinflussung der AM-Auswahl (Hersteller), Vorratshaltung 4. Arzt: Fach- und Patienteninf., Fit mit dem eigenen Budget -> Beeinflussung der AM-Auswahl (Wirkstoff), Verordnung 5. Patient: Patienteninf., Zuzahlungen -> Beeinflussung der AM-Auswahl
  • Strategien der Phrmaindustrie bzgl. der verschiedenen Stakeholder bei Launch eines AM 1. G-BA/IQWIG: wissenschaftliche Evidenz (Studien, Publikationen), Expertenmeinungen 2. KK: Rabattverhandlungen, Teilnahme an öffentlichen Vergabeverfahren 3. Großhandel/Apotheken: Liefer- und Rücknahmebedingungen, Regalplatzierung 4. Ärzte: Bereitstellung von Fach- und Patienteninf., Einsatz von Vertretern 5. Patienten: Kommunikation des Unternehmensimage
  • Zeithorizont der Interaktion mit den Kundengruppen 1. G-BA/IQWIG: wenn Produkt auf dem Markt ist und evaluiert wird 2. KK: wenn Produkt generisch wird oder wenn Konkurrenz-Produkte erscheinen 3. GH/Apotheken: wenn Produkt auf den Markt kommt 4. Arzt: kurz vor Markteinführung des Produtkts 5. Patient: kurz vor Markteinführung des Produkts => Interaktion findet meist mit der Markteinführung statt, Inf.basis muss daher im Laufe der klinischen Phasen geschaffen werden
  • Was versteht man unter Outcomes Research? Teil des Marketings in Pharmaunternehmen. Aufgaben: -> Durchführung von Studien, um relevante Inf. für die Vermarktung von AM zu generieren -> Entwicklung einer Vermarktungsstrategie-> Unterstützung der lokalen Produktmanager bei Inf.bedarf Organisation meist in Teams, die auf Indiaktionsebene angesiedelt sind (Team für Diabetes etc.) Kontakt zu den jeweils in Regionen/Ländern verantwortlichen Produktmanagern (allgemeiner und produktspezifischer Inf.austausch)
  • In welcher Phase wird mit der Entwicklung einer Vermarktungsstrategie begonnen? Ungefähr in Phase 2, man weiß, dass das AM wirksam ist, aber noch nichts über Nebenwirkungen und das Indikationsspektrum.
  • Wann wird mit der Entwicklung einer Vermarktungsstrategie begonnen? Ca. 5 Jahre, bevor die Entscheidung über die Erstattungsfähigkeit getroffen wird und ungefähr 4 Jahre, bevor das AM zugelassen wird. In dieser Zeit werden viele Studien durchgeführt (durch Outcomes Research), um Inf. zu generieren, die für folgende Aspekte benötigt werden: -> für den Antrag auf Zulassung-> kurz bevor entschieden wird, ob das AM zugelassen wird-> bei der Entscheidung über die Erstattungsfähigkeit-> für die fortwährende Kommunikation gegenüber Ärzten und Patienten
  • Welche Abteilungen sind an der Entwicklung einer Vermarktungsstragie beteiligt? - Outcomes Research -> Durchführung von produktspezifischen Studien - Epidemiologie -> Durchführung von allgemeinen Studien zum Krankheitsgebiet - Pricing -> Festlegung des Produktpreises - Sales -> Steuerung der Vermarktungsaktivitäten, Aufbereitung von Materialien für den Außendienst - Health Economics -> Modelle für Product-Value erstellen - Clinical -> F&E, Verantwortung für Durchführung klinischer Studien
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