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Pharmabetriebslehre (Fach) / AM, Zuzahlungen und Parallelimporte (Lektion)

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Diese Lektion wurde von Niiklas1997 erstellt.

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  • Steuerung der AM-Ausgaben durch Regulierung auf unterschiedlichen Ebenen Gesamtausgaben = Preis * Verordnungsmenge Steuerung durch: Ebene der Gesamtausgaben:-> Rückerstattung (Apotheken-und Herstellerrabatte) Ebene der Verordnungsmenge:-> Leitlinien, Negativliste Ebene des Preises:-> AMNOG, Zuzahlungen, Parallelimporte
  • Arzneimittelfestbetrag Festgelegte Preisgrenze für vergleichbare AM. Hersteller kann mit seinem Preis oberhalb dieser Grenze stehen, KK zahlt aber nur bis zur Grenze, Rest muss vom Patienten bezahlt werden. -> Ausnahme: Innovationen
  • Wie unterscheiden sich die Festbetragsgruppen? 1. Typ: wirkstoffgleiche AM (Originalpräparat und deren Generika) 2. Typ: vergleichbare AM (Originalpräparat und deren Generika, Metoo-Präparate und falls vorhanden deren Generika) 3. Typ: vergleichbare AM mit mehreren Wirkstoffen -> Pro Gruppe mind. 3 Hersteller, bei mind. einem AM muss das Patent ausgelaufen sein. -> In jedem Typ sind viele verschiedene Gruppen (bspw. Typ 1: 315 Gruppen)
  • Arzneimittelfestbeträge - beteiligte Institutionen - G-BA -> legt Gruppen von "ähnlichen" AM fest-> bestimmt Vergleichsgrößen, um Vergleich unterschiedlicher Wirkstoffe zu ermöglichen - GKV-SV -> bestimmt Festbeträge
  • Arzneimittelfestbeträge - Ablauf im G-BA 1. Entwurf 2. Versendung des Entwurfs an Fachverbände, Aufruf zur Stellungnahme 3. Erarbeitung einer Beschlussvorlage im Unterausschuss 4. Beratung und Beschluss im G-BA 5. Prüfung durch BMGS (6. Falls Beanstandung des Beschlusses, dann zurück zu Punkt 4.) 7. Annahme des Beschlusses 8. Veröffentlichung im Bundesanzeiger 9. Rechtsgültigkeit des Beschlusses
  • Zuzahlungen durch Versicherte bei AM - Zuzahlung i.H.v. 10% des Apothekenabgabepreises oder - wenn weniger- des Festbetrages eines AM - mind. 5€ oder den Preis des AM - AM, die preislich 30% unter dem FB liegen, sind von Zuzahlung befreit - durch Rabattverträge kann die Zuzahlung entfallen oder sich halbieren
  • Berechnung der Zuzahlung bei Festbetrag - 10%-ige Selbstbeteiligung immer auf den niedrigeren Preis (Festbetrag oder Apothekenverkaufspreis) - weitere Zuzahlung ergibt sich durch die Differenz zwischchen Festbetrag und Apothekenverkaufspreis (aber nur diese Differenz!, max. 10€)
  • Generische Substitution und Parallelimporte Apotheken sind verpflichtet: - Originalpräparate durch wirkstoffgleiche Generika zu ersetzen -> Ausnahme: Arzt schließt Generika explizit aus-> falls Rabattvertrag zw. KK des Patienten und Hersteller existeirt: Abgabe des rabattierten Generikums-> falls kein Rabattvertrag besteht: Abgabe eines der 3 günstigsten Generika - Parallelimporte abzugeben, wenn der Preis dieser mind. 15€ oder 10% unterhalb des in Deutschland angebotenen Originals liegt
  • Bestimmung von Festbeträgen 1. Daten suchen (Hersteller, Wirkstärke, Verordnungen, Packungsgrößen, HAP) 2. Preisgefüge in Abhängigkeit von Packungsgröße und Wirkstärke bestimmen -> 1. Standardpackung (SP)-> 2. normierter Preis für Hersteller mit SP-> 3. fiktiver Preis für Hersteller ohne SP-> 4. normierter Preis für alle Hersteller-> 5. Standardisierung der Regressionsergebnisse-> 6. Standardschätzpreis 3. Iteratives Verfahren zur Bestimmung des Festbetrages -> 1. Festbetrag festlegen-> 2. Kriterien eingehalten?-> 3. FB senken/erhöhen und erneut prüfen
  • Gesetzliche Anforderungen an Festbeträge 1. Festbetrag soll den höchsten Abgabepreis des unteren Drittels des Preises einer Standardpackung nicht überschreiten 2. Es müssen mind. 20% aller Verordnungen und Packungen zum Festbetrag verfügbar sein 3. %-Summe der Verordnungen und Packungen oberhalb des Festbetrages (M) darf nicht >160 sein M = PKz/PK * 100 + VOz/VO *100 PK = Anzahl der erhältlichen Packungen der FestbetragsgruppeVO = Anzahl der Vreordnugen der Festbetragsgruppe Z = Oberhalb der Festbetragsgruppe
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  • Berechnung Wirkstärkenvergleichsgröße WVG = Wirkstärke/Vergleichsgröße Vergleichsgröße = ∑Gewichtungswert * Einzelwirkstärke / ∑Gewichtungswert
  • Berechnung des normierten Preises für Festbeträge Pnorm = HAP/HAP(Standardpackung)
  • Regressionsgleichung Festbeträge P = a * wb * pkc P = Preis w = Wirkstärke pk = Packungsgröße
  • Berechnung fiktiver Preis Festbeträge Pfikt = Preis Referenzpackung/Schätzmodell Standardpreis der Referenzpackung(Regressionsmodell)
  • Welche Aspekte werden bei der Standardverpackung beachtet? Wirkstärke und Packungsgröße
  • Berechnung Festbetrag Festbetrag der Standardpackung * Schätzpreis des jeweilgen Produkts
  • Bestimmung Standardschätzpreis für jedes Produkt die Parameter der Wirkstärke und der Packungsgröße in die Regressionsgleichung einsetzen