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Allgemeine Psychologie & Biopsychologie (Fach) / Das Visuelle System (Lektion)
- Definieren Sie die Begriffe Akkommodation und Adaptation. Akkommodation:Anpassungsvorgang, bei dem die Augenlinse ihre Form verändert, um nahe oder entfernte Gegenstände auf der Retina scharf abzubilden. Der fixierte Bereich/das Betrachtete Objekt wird scharf gestellt jedoch wird alles andere herum unscharf. Adaptation:Anpassung der Lichtempfindlichkeit der Retina, die vollständige Adaptation dauert ca 20 min, ermöglicht es die Wahrnehmung bei zunehmender Dunkelheit zu stärken. (Änderung der Pupillengröße durch die Irismuskulatur - Viel Licht = kleine Pupille; Wenig Licht = große Pupille)
- Erklären Sie das Prinzip der lateralen Hemmung. Was bewirkt das Prinzip im visuellen System ? Visuelle Zellen, die Feuern, hemmen benachbarte Zellen. Bei gleichmäßiger Beleuchtung werden alle Zellen auf gleichem Niveau gehemmt Bsp. Hemmung um 20%, jeweils 10% durch die Benachbarte Zelle. An den Übergängen zu helleren Bereichen beispielsweiße, ist die Hemmung schwächer da nur eine Benachbarte Zelle feuert - Hemmung nur um 10%. Dieses Prinzip führt zu einer wahrgenommenen Kontrastverstärkung an Kanten, die in der Realität gar nicht existiert
- Welche zwei Hauptpfade der visuellen Wahrnehmung gibt es ? Welche Funktionen sind mit diesen Pfaden verbunden? Ventraler Strom:Der Ventrale Strom ist mit der Frage - "Was wird gesehen?" - verbunden.- Kontrastsehen- Form- & Farbwahrnehmung- Objektwahrnehmung / -erkennung- Gesichtswahrnehmung / -erkennung- Vision for Perception - "Sehen fürs Wahrnehmen" Dorsaler Strom:Der Dorsale Strom ist mit der Frage - "Wo sehe ich etwas?" - verbunden.- Bewegungswahrnehmung- Orientierung im Raum / Orientierung der Gegenstände im Raum- Auge-Hand-Koordination- Figur-Grund- Vision for Action - "Sehen fürs Handeln"- Visuell gelenktes Verhalten
- Welche Arten von Hinweisreizen für die Tiefenwahrnehmung gibt es ? Nennen Sie jeweils zwei Beispiele. Monokulare HinweisreizeEntfernungsmerkmale, die jedes Auge für sich alleine erkennen kann. 1. Größengedächtnis - Wissen um die Größe eines Objektes hilft bei der Einschätzung der Entfernung2. Zentralperspektive - Parallele Linien scheinen in der Ferne zusammenzulaufen. Je stärker sich die Linien einander nähern, desto größer ist die wahrgenommene Entfernung. Binokulare HinweisreizeTiefenmerkmale, die voraussetzen, dass man beide Augen zu Hilfe nimmt. 1. Retinale Disparität - Der Augenabstand erzeugt unterschiedliche Bilder.> Durch den Vergleich der Bilder wird die Entfernung berechnet> Je größer die Disparität zwischen den beiden Bilder, desto näher das Objekt.2. Konvergenz der Augenmuskel - Die Augen drehen sich stärker nach innen, wenn das fixierte Objekt näher ist.> Das Gehirn erkennt den Konvergenzwinkel und berechnet damit die Entfernung
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