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Kommunikationssysteme (Fach) / Netzwerktechnik (Lektion)

Netzwerktechnik: - Topologien - Layer der Kommunikation

Diese Lektion wurde von MalekNaim erstellt.

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  • Was ist ein Kommunikationsprotokoll? 1. Eine Reihe von Regeln, die festlegen was zu tun ist und was nicht und wie zu agieren und zu reagieren ist. 2.Eine Übermittlungsvorschrift bei der Datenübertragung, die die gesamten Festlegungen für Steuerung und Betrieb der Datenübermittlung in einem Übermittlungsabschnitt (z.B. benutzter Code) umfasst
  • Was ist der Unterschied zwischen einem verbindungsorientiertem und verbindungslosen Kommunikationsdienst. Was sind die jeweiligen Vor- und Nachteile? Verbindungsorientierter Kommunikationsdienst: - analog zu Telefonsystem - vor dem Senden muss eine Verbindung aufgebaut werden - Daten über sichere Verbindung zum Ziel geschickt - Beispiel: TCP pro:   - Zuverlässig durch Flusskontrolle und Sequenzierung   - Datenverlust reversibel contra:   - Anfällig für Routerausfälle   - langsamer als verbindungsloser Kommunikationsdienst ----------------------------------------------------------------- Verbindungsloser Kommunikationsdienst: - analog zu Postsystem - kein Verbindungsaufbau nötig - kein fester Pfad zum Ziel, nur Ziel steht im Fokus - Daten in Pakete zersetzt und auf zufälligen Pfaden zum Ziel geschickt - Beispiel: UDP pro:   - robust gegenüber Ausfällen   - schneller als verbinungsorientierte Kommunikation contra:   - Datenverlust irreversibel   -  nicht immer zuverlässig
  • Was ist der Unterschied zwischen paketvermittelten und leitungsvermittelten Netzwerken? Leitungsvermittlung: - für jede zu sendende Nachricht werden die benötigten Ressourcen für die gesamte Verbindung reserviert (TCP) Paketvermittlung: - Daten wird in einzelne Pakete aufgeteilt und über mehrere Leitung geschickt (UDP)
  • Gegeben ist folgende Netzwerkinfrastruktur: (siehe Rückseite) Wie lange dauert es, ein Paket der Größe 12Mbit zum Zielrechner zu übertragen, wenn die Router nach dem Store-and-Forward-Prinzip arbeiten und die Links folgende Bandbreiten aufweisen: (s. Rückseite) L ------ X------X------Computer    R1      R2     R3 L = 12 Mbit R1 = 2Mbit/s R2 = 10Mbit/s R3 = 6Mbit/s= L/R Lösung t  = L/R1 + L/R2 + L/R3   = 12/2 + 12/10 + 12/6   //Einheiten nicht vergessen   = 9,2s
  • Nennen und erläutern Sie die vier Quellen für Paketverzögerung. 1. Verarbeitungsdelay (Processing): - prüft Bit-Fehler - bestimmt Ausgabeverbindung 2. Warteschlangendelay (Queueing): - Auf Ausgabe verbindung warten  - je nach Überlastungsgrad des Routers  3. Übertragungsdelay (Transmission): - R = Verbindungsbandbreite - L = Paketlänge - t = L/R 4. Ausbreitungsdelay (Propagation): - L = Länge der physischen Verbindung - v = Ausbreitungsgeschwindigkeit - t = L/v  <=>  t = s/v 
  • Um Herauszufinden, wann und wo die ComSys-Abschlussklausur stattfindet, möchtest Du über einen Webbrowser auf die Seite der Vorlesung zugreifen. Über http fordert dein Browser die entsprechende Seite an (request), worauf dieser mit einer entsprechenden HTTP-Antwort (response) reagiert. Die vom Webserver versendete Seite hat eine Größe von 4.915 Byte. Um die Seite zu versenden, muss sie beginnend bei der Anwendungs-schicht „nach unten“ gereicht werden. (Fragen auf der Rückseite) a) Damit die Seite Ihr Ziel findet, muss Sie ähnlich wie ein Brief mit verschiedenen Informationen versehen werden. Liste kurz die dazukommenden Informationen auf und erläutere Ihren Zweck. Prüfsumme: Korrekte Datenübermittlung garantieren IP-Adresse: Empfangender Standort Mac-Adresse: Empfangendes Gerät b) Die Größe der Header ist im  ´Folgenden aufgelistet. Berechne das Verhältnis der versendeten Daten zur tatsächlichen Webseite und bestimme damit den Overhead in %. 0 Byte20 Byte 20 Byte14 Byte 0 Byte - Overhead  = 54 Byte - Gesamtgröße = 4969 Byte - Verhältnis der Daten zur tats. Website:  54 Byte / 4969 Byte = 1,08% c) Auf dem Weg vom Webserver zu Deinem Rechner durchläuft das Paket diverse Switches und Router. Dabei wird es auf dem jeweiligen Gerät immer bis zu einer Schicht ausgepackt, verarbeitet und wieder verpackt. Erläutere das Kapselungsprinzip und wozu es notwendig ist. - Jede Schicht verwendet nur Module, die benötigt werden - Kapselungprinzip: Prinzip zur Strukturierung zusätzlicher Daten 
  • Nennen, skizzieren und erläutern Sie drei verschiedene Netzwerktopologien. 1. Line-Topologie:                            O----O - One-to-One Kommunikation - Beide Seiten müssen die Kommuniation zulassen können und erlauben 2. Bus-Topologie:      (Skizze selbst nachschlagen) - One-to-Many Kommunikation -  Bei Ausfall eines Knotens fällt der gesamte Bus aus - entweder sind alle Knoten gleichwertig oder es gibt einen Masterknoten 3. Stern-Topologie:   (Skizze selbst nachschlagen) - Ein Knoten regelt Kommunikation von anderen Knoten  - Knoten mit Masterknoten verbunden 
  • Was ist der Unterschied zwischen einer logischen und physikalischen Topologie - logische Topologie beschreibt, wie die Knoten miteinander Kommunizieren - physikalische Topologie beschreibt, wie man die Knoten physikalisch miteinander verbindet (Kabel)
  • Was ist der Unterschied zwischen einer Client-Server- und einer P2P- Architektur? Client-Server: - Server immer online - Kommunikation mit Server nicht direkt zu Client - Anzahl Server muss zu Anzahl Clients skalierbar sein - hohe Last P2P: - nicht immer online - Endgeräte kommunizieren direkt - Clients sind auch der Server  - geringe Last  - je mehr geräte im Netzwerk desto mehr Kommunikation
  • Was ist ein Socket? - Kommunikationsendpunkt zum Austausch von Daten und Meldungen - werden durch das jeweilige Betriebssystem verwaltet  - können Daten zwischen Programmen innnerhalb eines Rechnersystems und über Netzwerke hinweg austauschen.
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  • HyperText Transfer Protocol: a) Was ist der Unterschied zwischen persistentem und nicht-persistentem HTTP? nicht-persistente: - Nur eine Übertragung pro Verbindung  - Verbindungszeit von 2RTT (Round-Trip Time) + Dateiübertragungszeit  - erste RTT: Verbindung zwischen dem Server und dem Client herstellen - zweite RTT: Objekt anfordern und zurückgeben persistente: - Verbindungszeit von 2RTT für den Verbidungsaufbau - dann so viele Objekte wie gewünscht übertragen
  • Du willst mit Deinem Webbrowser eine HTML-Seite mit drei kleinen eingebetteten Grafiken abrufen. Die RTT (Roundtrip-Time) zwischen Browser und Webserver beträgt RTT0 = 7,2 ms, die Übertragungszeiten seien vernachlässigbar. (Fragen auf der Rückseite) b) Wie lange dauert es, die komplette Webseite unter Verwendung von nicht-persistentem HTTP ohne Pipelining zu laden? - man benötigt 2x RTT - 1x Verbindungsaufbau, 1X Objektanfrage - RRT pro Element: 14.4ms  - Da es 3 Objekte sind: 3 * 14,4ms = 43,2ms c) Wie lange dauert es, die komplette Webseite unter Verwendung von nicht-persistentem HTTP mit Pipelining zu laden? es existiert kein Pipelining bei nicht-persitentem Http d) Wie lange dauert es, die komplette Webseite unter Verwendung von persistentem HTTP ohne Pipelining zu laden? 3*7,2ms = 21,6ms e) Wie lange dauert es, die komplette Webseite unter Verwendung von persistentem HTTP mit Pipelining zu laden? Nur eine RTT benötigt → 7,2ms
  • Wozu dient ein Web-Cache (Proxy-Server)? - Um Client-Anforderungen ohne Einbeziehung des Ursprungsservers zu erfüllen. - Verringern der Reaktionszeit für Kundenanfragen 
  • Frau Schmidt möchte Herrn Müller (mueller@muellermail.de) eine E-Mail schicken. Erläutern Sie die einzelnen Schritte, die dazu notwendig sind und geben Sie das jeweilige Protokoll an, mit dem die einzelnen Geräte kommunizieren. (s. Rückseite) 1:user agent -----2---->3:mail server----4---->5:mail server-----6----->user agent Lösung: 1. Frau Schmidt verwendet UA, um eine Nachricht zu verfassen und "an" mueller@muellermail.de zu senden. 2. Alices UA sendet Nachricht an ihren Mailserver; Nachricht in Nachrichtenwarteschlange gestellt 3. Die Client-Seite von SMTP öffnet eine TCP-Verbindung zu Bobs Mail-Server4. SMTP-Client sendet Alices Nachricht über die TCP-Verbindung 5. Bobs Mailserver legt die Nachricht in Bobs Mailbox 6. Bob ruft seinen Benutzer-Agenten auf, um die Nachricht zu lesen.
  • Wozu brauche ich ein Domain Name System? - Beantwortung von Anfragen zur Namensauflösung - ähnlich wie eine Telefonauskunft - Benutzer kennt die Domain (example.org) - sendet Anfrage in das Internet --> Domain wird dort vom DNS in die zugehörige IP-Adresse umgewandelt
  • Erläutern Sie die Begriffe des Multiplexing und Demultiplexing. Multiplexing am Sender: - Sammeln von Daten aus mehreren Sockets, Einhüllen von Daten mit Header  Demultiplexing am Empfänger: - Zustellung des empfangenen Segments an den korrekten Socket
  • Wodurch unterscheiden sich die Protokolle TCP und UDP im Wesentlichen? TCP: - zuverlässige, auftragsbezogene Lieferung - Staukontrolle - flowcontrol - Verbindungsaufbau UDP:- unzuverlässige, ungeordnete Lieferung - schnörkellose Erweiterung des "Best-effort"-IP
  • Mit welchen Auswirkungen hat eine Anwendung, die auf TCP/IP als Übertragungsprotokoll aufsetzt zu rechnen, wenn nun das Protokoll UDP zum Einsatz kommen soll? - Anwendung weiß nicht mehr ob und wie vollständig und unverfälscht Daten ankommen - Anwendung muss Mechanismus bieten, um Daten sicher zu übertragen & die Anwendung muss die Daten automatisch erneut senden, wenn eine falsche Prüfsumme vorliegt 
  • Welche Übertragungsfehler können bei einem unzuverlässigen Übertragungskanal auftreten und welche Maßnahmen kann ich zur Erkennung bzw. Vermeidung der Fehler treffen? Fehler: - Bit-Fehler - Unvollständigkeit → Verlust von Paketen - Verdoppelung der Pakete - Kein korrekter Übermittlungsauftrag Gegenmaßnahmen: Prüfsumme = vom Sender erstellt und vom Empfänger geprüft Prüfsumme korrekt → Empfänger senden eine Bestätigung (ACK) zurück an den Absender Prüfsumme nicht korrekt → "Not Acknowledged" wird zurückgeschickt & Daten werden erneut übertragen kommen ACK'S/NACK's nicht an → Deadlock; Sender & Empfänger warten → Zeitüberschreitung: Nachrichten werden nocheinmal gesendet Sequenznummern → Identifizierung von Paketen durch eine eindeutige Sequenznummer  
  • Was versteht man unter Flusskontrolle? - Verwaltung der Datenübertragungsrate zwischen zwei Knoten  - Aufgabe: Empfänger vor einem zu grossen Zufluss von Paketen eines Senders schützen
  • Was sind die Aufgaben der Netzwerkschickt? - Transportiert ein Segment vom sendenden zum empfangenden Host - Senderseite → kapselt Segmente in Datagramme ein - Empfängerseite → liefert Segmente an die Transportschicht
  • Was ist der Unterschied zwischen Forwarding und Routing, und wie hängen die beiden ist das Zusammenspiel zwischen den beiden? Forwarding: -  Verschieben von Paketen vom Routereingang zum entsprechenden Routerausgang lokale Entscheidung - lokale Entscheidung - Analogie: Prozess der Reiseplanung von der Quelle zum Ziel  Routing: - die Route der Pakete von der Quelle zum Ziel zu bestimmen - Routing-Algorithmen - Analogie:  Prozess, einen einzigen Austausch zu durchlaufen.
  • Was sind Virtual Circuits? Wodurch unterschieden sich diese von Datagrammbasierten Netzwerken? - logische Kanäle, die in einem Nachrichtennetz durch die Aufteilung der Übertragungskapazität entstehen, die eine physikalische Nachrichtenverbindung bietet - Aufteilung der Übertragungskapazität in Nachrichtennetz  --> logische Kanäle: Virtual Circuits - Analogie: Gesprächsaufbau für jedes Gespräch, bevor Daten fließen können - jedes Paket trägt eine VC-Kennung    - nicht die Ziel-Host-Adresse Unterschied: - Datagramm-Netzwerk bietet verbindungslosen Dienst auf Netzwerkebene - Virtual Circuit (VC)-Netzwerk bietet Verbindungsdienst auf Netzwerkebene
  • Wie erfolgt die Weiterleitung von Paketen in Datagramm-basierten Netzwerken? - Pakete werden unter Verwendung der Ziel-Host-Adresse weitergeleitet. - Schicht packt das Datagramm bis zur Netzwerkschicht aus und sendet es an den nächsten Knoten
  • Gegeben ist folgende Weiterleitungstabelle: (siehe Rückseite) Über welches Interface wird ein Paket mit der folgenden Zieladresse versendet? (siehe Rückseite) Weiterleitungstabelle: Prefix Match                                Link Interface 11001001 00010111 00010               0  11001001 00010111 00011000          1 11001000 00010111 00011               2 otherwise                                         3 Über welches Interface wird ein Paket mit der folgenden Zieladresse versendet? Paket 1:       11001001    00010111    00010110    10100001 Paket 2:       11001001    00010111    00011000    10101010   Paket 3:       11001001    00010111    00011001    10101010 Paket 4:       11101001    00010111    00011100    10101011 Lösung: - Paket 1 - 0 - Paket 2 - 0 - Paket 3 - 1 - Paket 4 - otherwise Lösung: Lösung: 
  • In einem kleinen Firmennetzwerk verbindet ein Router vier Subnetze miteinander und mit dem Internet. Aus dem Internet ankommende Pakete müssen je nach Zielrechner auf diese Subnetze aufgeteilt werden. Dazu steht ihm die folgende Tabelle zur Verfügung, nach der er mittels Longest Prefix Matching die Pakete weiterverteilt: (siehe Rückseite für Tabelle und Fragen) Netzwerkadresse           Link Interface 129.24.16.0/21                   A 129.24.24.0/24                   B 129.24.24.0/21                   C otherwise                            D a) Gib die verwendete Prefix-Routingtabelle im Binärformat an. 129                         24                        16                         0                 | 21 10000001               00011000              00010|000             00000000 129                         24                        24                         0                 | 24 10000001               00011000              00011000|             00000000 129                         24                        24                         0                 | 21  10000001               00011000              00011|000             00000000 b) Gib in dezimaler und in binärer Form die jeweiligen Bereiche an, die sich hinter den Interfaces verbergen und berechne die Anzahl der Host in den jeweiligen Bereichen.   - Subnetzmaske.0 – Subnetzmaske.255 - Subnetzmaske.00000001 – Subnetzmaske.111111111 A Host bits: 11 Hosts = 211 – 2 = 2046 B Host bits: 8 Hosts = 28 -2 = 254 C Host bits: 11 Hosts = 211-2 = 2046 c) Aus dem Internet kommen Pakete an, die an folgende Adressen adressiert sind: 10000001 00011000 00010110 10100001 10000001 00011000 00011000 10101010 10000001 01011000 00011000 11110000 10000001 00011000 00011010 10100001 129.24.27.134  129.24.20.35 Gib an, an welche Subnetze die jeweiligen Pakete weitergeleitet werden. 129.24.27.134 ->10000001 00011000 000110011 10000110  129.24.20.35 -> 10000001 00011000 00010100 00100011 A B D C C A  
  • Skizziere die grundlegende Architektur eines Router input port                                 output port        X-------->    |-------------|   ------->X                     |                 |                     |  switching  |     input port  |    fabric     |        output port     X------->   |                 |   -------> X                           |--------------|                             ^                    routing Processor
  • Was versteht man unter IP Fragmentierung und Reassemblierung - Netzwerkverbindungen haben MTU (Maximum Transmission Unit) - größtmöglicher Link-Level-Rahmen  - Großes IP-Datagramm innerhalb des Netzes aufgeteilt (fragmentiert) - aus einem großen Datagramm werden mehrere kleinere Datagramme - Fragmente erst am endgültigen Bestimmungsort wieder zusammengesetzt - IP-Header-Bits, zur Identifizierung verwendet, ordnen zusammenhängende Fragmente an
  • Was versteht man unter Network Address Translation? - NAT → ist verantwortlich für die Darstellung mehrerer Geräte in einem LAN als eine IP-Adresse für das WAN  
  • Erläutern Sie folgende Multiple Access Protocols: TDMA, FDMA, CSMA TDMA - Zeitmultiplex-Vielfachzugriff: - Legt Zeitschlitze fest - jeder Knoten erhält einen festen Zeitschlitz, in dem 'er sprechen kann'. - Länge = Paketübertragungszeit - Unbenutzte Slots werden unbenutzt FDMA - Frequency Division Multiple Access: - Einteilung in Frequenzbänder - Jedem Knoten wird ein eigenes Frequenzband zugewiesen - Nicht genutzte Frequenzen gehen inaktiv CSMA - Carrier Sense Multiple Access: - Hört sich den Link vor dem Senden an - Wenn im Leerlauf → senden - Wenn beschäftigt → aufschieben - Problem der Ausbreitungsverzögerungen - 2 Knoten hören möglicherweise die Übertragung des jeweils anderen nicht - Erkennt keine Kollisionen
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  • Was ist der Unterschied zwischen Network-Layer und Link-Layer Adressierung? - Netzwerkschicht verwendet die IP-Adresse (Netzwerkschichtadressen) zur Adressierung - Verbindungsschicht verwendet MAC-Adresse (Sicherungsschichtadressen) zur Adressierung
  • Wozu dient das ARP Protokoll? Addressing Resolution Protocol (ARP) → verantwortlich für die Auflösung der IP-Adresse in eine MAC-Adresse innerhalb eines LAN - übersetzt nur IP-Adressen von Knoten im selben Subnetz
  • Ein Netzwerkknoten A möchte ein Datenpaket an einen Host B unter der Zieladresse 131.246.9.116 schicken. Leider befindet sich die MAC Adresse von B nicht in der ARP Tabelle von A. Erläutern Sie anhand dieses Beispiels die Funktionsweise von ARP. ARP Modul im sendenden Knoten nimmt jede IP Adresse auf demselben LAN als Eingabewert & gibt die entsprechende MAC Adresse zurück   1. Der sendende Knoten (A) erstellt ein ARP-Paket, das Felder mit IP-Adressen sowie MAC-Adresse enthält (Mac Adresse ist zu nächst leer → muss erst ermittelt werden)  2. ARP-Anforderungspaket → Ansprechen aller Knoten im Subnetz, um Mac-Adresse zu bestimmen → Anfrage an den Adapter; Hinweis: Paket einer MAC-Broadcast-Adresse FF-FF-FF-FF-FF-FF-FF cont. die IP-Adresse von B 3. Alle Knoten erhalten die Anfrage, aber nur B antwortet aufgrund seiner IP-Adresse 4. B sendet A seine MAC-Adresse über ein ARP-Antwortpaket und A speichert sie in seiner eigenen ARP-Tabelle (Updating Table)  5. Bis zum Timeout dieser Information kann A diesen Eintrag verwenden, um B direkt anzusprechen - ARP benötigt keine zusätzliche Konfiguration → 'plug and play'.  
  • Wie funktioniert CSMA/CD bei Ethernet? 1. Adapter empfängt Datagramm von Netzwerkschicht und erzeugt Rahmen 2. Wenn der Adapter Kanal - Leerlauf erkennt, beginnt er mit der Übertragung - Besetzt, wartet, bis der Kanal leer ist und sendet dann 3. Übertragung beendet, ohne dass eine weitere Übertragung erkannt wurde → Prozess ist abgeschlossen 4. Wenn während der Übertragung von → eine weitere Übertragung erkannt wird, Abbruch & Stausignal senden 5. Nach dem Abbruch geht der Adapter in 'Exponentieller Backoff' →. Er wartet eine bestimmte Zeit und geht zurück zu Schritt 2 
  • Was ist der Unterschied zwischen einem Hub, Switch und einem Router? Hub: - Physikalische Schicht - Stern-Topologie - Empfängt von einem Knoten → sendet an alle anderen - Keine Logik im Spiel Switch: - Untersucht die Header eingehender Frames  - Selektive Weiterleitung an entsprechende ausgehende Links basierend auf der MAC-Zieladresse - Plug & Play, selbstlernend - Implementierung von Filterung (falls, sonst) & Lernalgorithmen Router: - Netzwerk-Schicht  - Untersucht Netzwerk-Layer-Header - Speichern und weiterleiten - Pflegt Routing-Tabellen - Implementiert Routing-Algorithmen
  • Was versteht man unter Traffic Isolation? Welche Netzwerkgeräte unterstützen Traffic Isolation, und welche nicht? - Großer Vorteil von Schaltern   - Das Subnetz ist in LAN-Segmente unterteilt - Segmente werden zu separaten 'Kollisionsdomänen'. - Pakete werden gefiltert - Pakete werden nur an ihr jeweiliges Segment gesendet
  • Erläutern Sie die Vorgehensweise einer Man-in-the-Middle Attacke? Was bezeichnet man dabei als ARP-Spoofing und warum funktioniert es (so einfach)? ARP-Spoofing - nicht gültige ARP-Pakete in einem Netzwerk hereinschleusen - Aufbau von ARP: jedes Mal, wenn ich eine ARP Nachricht bekomme, mach ich ein Update von der ARP Tabelle, Nachricht → Update - ARP macht keine Authentifizierung - Aufgrund der Tatsache, dass ARP keine Authentifizierung verwendet, ist es leicht, eine ARP-Antwort zu fälschen →. Die ARP-Tabelle kann leicht vergiftet werden - Die lokale Replik des nun die gefälschte MAC-Adresse verwendet & versehentlich Pakete an die falsche MAC-Adresse sendet Man-in-the-middle-Angriff - Tabelle wird mit "bösem" Paket geupdated - Angreifer → Teil eines Vermittlungsnetzes & benutzt ARP-Spoofing, um die ARP-Tabelle des Opfers zu vergiften  - Frames des Opfers werden nun an den Angreifer gesendet, der beide Richtungen der Kommunikation umleitet - eingehenden und ausgehenden Verkehr - Er ist eine Art Vermittler (nicht erforderlich & nicht erwünscht), der den gesamten Verkehr lesen kann
  • Nennen Sie drei verschiedene Übertragungsmedien. - Radiowellen - Mikrowellen - Lichtwellen - Kupferdraht - Glasfaser
  • Was sind die Vorteile von Glasfaser im Vergleich zu Kupferkabeln? Glasfaser - kann mit viel größeren Bandbreiten umgehen  - Die Faser ist dünn und leicht →, aber leicht zu beschädigen - Hochsicher - Optische Übertragung ist unidirektional → Zwei-Wege-Kommunikation erfordert entweder zwei Fasern oder zwei Frequenzen auf einer Faser - Faser braucht mehr Fähigkeiten - Glasfaserschnittstellen sind teurer  
  • Nennen und erläutern Sie die verschiedenen Schichten des ISO/OSI Referenzmodells. 1. Physical: - (Hub) Bits über physische Verbindung übertragen - ungesichert u. unstrukturiert 2. Data Link: - versichert Austausch von Daten - MAC-Adressierung - Prüft auf Fehler in 1 3. Network - Teilverbindungen zu Gesamtverbindung verknüpft - IP-Adressierung - Endgerät zu Endgerät Adressierung möglich mithilfe von bestimmten Geräten (Router) 4. Transport - Daten als Segmente zum Ziel übertragen - Zuordnung der Elemente zur jeweiligen Anwendung - TCP oder UDP 5. Session - Verbindungen organisieren - Festlegung welche Stationen wie lange senden (HTTP) 6. Presentation - Regeleung Datenformat - Übersetzer von Protokollinhalten - Kompression, Verschlüsselung (HTTP) 7. Application - stellt Funktion für die Anwendung zur Verfügung - stellt Verbindung zu unteren Schichten her - Ein-/ und Ausgabe